Gelesen: „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ von Kristina Günak

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1720 KB
Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
300 Seiten
Verlag: LYX.digital
(24. April 2017)
Sprache: Deutsch
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Weil die Liebe dich findet, auch wenn du nicht nach ihr
suchst
Bea Weidemann kann es nicht fassen: Schlimm genug, dass
ihr kleiner Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Aber dass sie nun
als Tim Bergmanns persönliche Anstandsdame abgestellt wird und mit ihm den
Verlag retten soll, ist einfach zu viel für die junge PR-Referentin. Denn der
schwierige Bestseller-Autor lässt sich von nichts und niemandem etwas
vorschreiben – und ist genau die Sorte Mann, um die Bea sonst einen weiten
Bogen macht. Herzklopfen hin oder her. Doch während sie versucht, das Chaos von
Tim – und sich – abzuwenden, merkt sie bald, dass auch die Liebe absolut nichts
von ihren Prinzipien hält …
(Quelle: LYX)
Von Kristina Günak hatte ich bereits andere Romane
gelesen und für wirklich gut befunden. Nun also hatte ich die Chance ihren
Roman „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ lesen und war wirklich gespannt
auf diese Geschichte. Der Klappentext versprach mir jedenfalls tolle
Lesestunden.
Die Charaktere sind der Autorin richtig gut gelungen. Sie
alle haben Tiefgang und sind vorstellbar beschrieben.
Bea ist so toll, sie hat ein wirklich großes Herz und
kann niemanden etwas abschlagen. Ihre Familie geht ihr über alles. Doch auch
jeder andere, der danach fragt, bekommt Hilfe. Als Leser kann man sich richtig
gut mit Bea identifizieren.
Tim, der männliche Part der Geschichte, hat mir ebenso
sehr gut gefallen. Zu Anfang wirkte er ein wenig wie ein Bad Boy, bzw. er hat
versucht einer zu sein, doch das gab sich ganz schnell. Er ist einfach richtig
toll beschrieben, hat eine Mauer aufgebaut, durch die er andere auf Abstand
hält. Bea aber schafft es langsam aber sicher zu ihm durchzudringen.
Die anderen vorkommenden Charaktere sind ebenso sehr
facettenreich und vielseitig gezeichnet. Jeder von ihnen hat Ecken und Kanten,
die ihn einzigartig machen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig.
Auf mich wirkte alles sehr frisch und locker, die Geschichte ist regelrecht an
mir vorbeigerauscht.
Geschildert wird das Geschehen das gesamte Buch über aus
Sicht von Bea. Ich empfand diese Sichtweise als sehr passend und konnte gut
folgen.
Die Handlung konnte mich ser von sich überzeugen. Es hat
mir unglaublich viel Freude bereit Bea und Tim auf ihrem Weg zu begleiten. Es
ist hier eine wirklich gelungene Mischung aus Liebe, Romantik und Drama. Immer
wieder wird auch auf die doch schwere Vergangenheit von beiden Protagonisten
eingegangen, was mir sehr gut gefiel. So konnte ich manche Dinge noch besser
verstehen.
Das Ende konnte mich sehr überzeugen. Ich empfand es als
sehr passend und wirklich schön, ja fast schon zu Tränen rührend. Ein wenig
schlucken musste ich. Es macht das Geschehen rund und schließt diese gut ab.
Abschließend gesagt ist „Wer weiß schon, wie man Liebe
schreibt“ von Kristina Günak ein Roman, der mich von Anfang an sehr begeistern
konnte.
Tiefgründige sehr gut gezeichnete Charaktere, ein
flüssiger leicht zu lesender Stil und eine Handlung, die sowohl Drama als auch Liebe,
Romantik und Humor beinhaltet, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und
mich richtig gut unterhalten.
Sehr zu empfehlen!
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