Gelesen: „Guides – Die erste Stunde“ von Robison Wells

–    Format: Kindle Edition
–    Dateigröße: 1257 KB
–    Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
272 Seiten
–    Verlag: HarperCollins ya! (10. April 2017)
–    Sprache: Deutsch

Niemand weiß, was sich in dem gigantischen UFO befindet,
das die Welt nach seinem Absturz in Atem hält. Und Alice ist sicher: Niemand
außer ihr Vater, der für die NASA arbeitet, hätte seine siebzehnjährige Tochter
jetzt auf ein Internat nach Minnesota gebracht – ausgerechnet mitten ins
Zentrum der Katastrophe. Hier kommt Alice der Wahrheit hinter den Nachrichten
gefährlich nahe. Doch mit der Wahrheit kommt auch die Angst vor den unbekannten
Geschöpfen, die das Raumschiff verlassen …
(Quelle: HarperCollins)
Der Roman „Guides – Die erste Stunde“ stammt vom Autor Robison Wells. Für
mich war dieses Buch da s erste des Autors überhaupt. Angesprochen vom
Klappentext war ich sehr neugierig darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Die hier vorkommenden Charaktere hat der Autor gut gezeichnet. Sie wirkten
auf mich glaubhaft und vorstellbar ausgearbeitet.
Alice gefiel mir richtig gut. Sie ist sehr liebenswert und hat das Herz
genau an der richtigen Stelle. Andere zählen wirklich viel für sie, sie kümmert
sich um sie. Sie ist zudem sehr offen und von Grund auf ehrlich, was mich
wirklich begeistert hat.
Auch die Nebenfiguren hat der Autor richtig gut dargestellt. Man kann sich
in sie hineinversetzen, die Handlungen nachvollziehen. Mir sind sie alle
wirklich ans Herz gewachsen.
Der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen. Er schreibt wirklich angenehm
leicht und es lässt sich doch auch sehr flott lesen.
Die Handlung an sich hatte es mir ebenso angetan. Es ist ein
Science-Fiction Roman, dessen Einstieg es mir sehr leicht gemacht hat. Man
fühlt sich sofort richtig wohl im Geschehen und will eigentlich immer wieder
was weiter passiert. Es ist alles spannend und mitreißend, man ist auf Anhieb
mittendrin.
Die Beschreibungen in diesem Roman waren richtig klasse. Ich konnte mir
alles so bildhaft vorstellen, es erwachte alles vor meinem Auge zum Leben. Und
ich habe eigentlich auch immerzu mit überlegt, meine ganz eigenen Theorien
entwickelt. Nur irgendwie war ich damit immer auf dem Holzweg.
Die Idee hinter der Geschichte ist zwar nicht unbedingt neu, der Autor hat
sie aber auf eine ganz eigene Art rübergebracht. Mich hat es fasziniert und es
wirkte nicht weit hergeholt oder unrealistisch auf mich, eher im Gegenteil.
Das Ende kommt leider doch viel zu rasch. Ich muss zugeben für mich war es
ein wenig zu schnell. Alles musste rasch zum Ende gebracht werden, so dass doch
einige Informationen auf der Strecke bleiben. Ein paar Seiten mehr wären dann
doch besser gewesen. Nicht desto Trotz passt es aber zur Gesamtgeschichte.
Alles in Allem ist „Guides – Die letzte Stunde“ von Robison Wells ein Science-Fiction
Roman, der mich vom Thema her sehr fasziniert hat.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und flüssig zu
lesender Stil und eine Handlung, die spannend gehalten ist und mich mitreißen
konnte, haben mir bis auf das leider zu schnell abgehandelte Ende, sehr
unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das eBook!

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