Gelesen: “Sommerglück in Rose Creek” von Lucy McKay

–    Format: Kindle Edition
–    Dateigröße: 2544 KB
–    Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
226 Seiten
–    Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment (14. März 2017)
–    Sprache: Deutsch

Mit einem Becher Kaffee in der Hand stieg sie in ihre
Cowboystiefel und ging hinaus. Der Morgen roch einfach herrlich, die Pferde
wieherten irgendwo in ihren Ställen oder auf den Koppeln, und eine der Katzen
strich um Emilys Beine. An solchen Tagen liebte sie das Leben in Rose Creek
ganz besonders.“
Die Rose Creek Ranch der Familie Ashburn steht vor dem
finanziellen Ruin. Die älteste Tochter Emily und ihr Vater TJ müssen die
angeschlagene Pferdezucht wieder rentabel machen, doch das ist leichter gesagt,
als getan. TJs und Emilys Ansichten sind grundverschieden. Emilys jüngere
Schwester Josie hat andere Sorgen. Sie trauert ihrer Karriere als Country-Pop-Star
hinterher und greift aus Frust immer öfter zur Flasche. Eines Abends, als Emily
die betrunkene Josie mal wieder aus der örtlichen Bar abholen muss, kommt ihr
unverhofft ein Fremder zur Hilfe: Ryan Belford. Die Anziehung zwischen den
beiden ist greifbar, doch der neue Tierarzt ist sehr verschwiegen, wenn es um
seine Vergangenheit geht. Und je mehr Emily Ryan verfällt, desto deutlicher
wird: Er hat ein dunkles Geheimnis …
(Quelle: beHEARTBEAT)
Der Roman „Sommerglück in Rose Creek“ stammt von der
Autorin Lucy McKay. Es ist der erste Teil der „Western-Romance-Trilogie“ und
ich wurde hier sehr vom Cover angesprochen. Als ich dann den Klappentext
gelesen habe stand für mich fest dieses eBook muss ich lesen.
Von den Charakteren war ich sehr angetan. Sie wirkten auf
mich glaubhaft und sehr vorstellbar, ich konnte die Handlungen wirklich gut
nachvollziehen.
Im Mittelunkt dieser Trilogie steht die Familie Ashburn
mit ihrer Ranch. Es herrscht hier einiger Trubel, den der Leser hautnah
miterlebt.
Protagonistin dieses ersten Bandes ist Emily. Sie setzt
sich sehr für den Erhalt der Ranch ein, kämpft gegen den Ruin und auch gegen
ihren Vater. Doch das reicht noch nicht, auch um ihre Schwester muss sie sich
regelmäßig Sorgen machen. Ich mochte Emily gerne, sie versucht immer allem Herr
zu werden, lässt sich nicht unterkriegen.
Ryan ist der neue Tierarzt. Er und Emily lernen sich bei
einer Rettungsaktion von Emilys Schwester kennen. Auch er gefiel mir richtig
gut, seine Art hat etwas das mich sehr fasziniert hat.
Die anderen Charaktere sind gut beschrieben, wobei jeder
hier seinen festen Platz hat. Ich bin sehr gespannt was mich mit dieser Familie
noch so alles erwarten wird.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig
gehalten. Man kommt hier sehr gut durch die Geschichte und kann ohne Probleme
folgen. Besonders die Gefühle empfand ich als sehr gut beschrieben, sie haben
mich erreicht.
Die Handlung selbst ist wirklich schön. Es ist eine tolle
Familiengeschichte gepaart mit einer Lovestory, die mich mitgerissen hat.
Manches mag vielleicht ein wenig vorhersehbar sein, das lässt sich aber bei
Liebesgeschichten nicht vermeiden und hat meinen Lesespaß nicht getrübt.
Manchmal war es vielleicht ein wenig zu viel Familientrubel, so dass die Liebe
etwas auf der Strecke blieb. Diese Passagen kommen aber glücklicherweise nicht
allzu oft vor.
Das Ende ist schlüssig und passt sehr gut zur
Gesamtgeschichte. In meinen Augen ist es rund und schließt die Geschichte hier
in diesem ersten Teil insgesamt gut ab.
Alles in Allem ist „Sommerglück in Roe Creek“ von Lucy
McKay ein sehr guter Auftakt der „Western-Romance-Trilogie“, der mich
gefühlsmäßig erreicht hat.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein
leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die eine turbulente
Familiengeschichte gepaart mit einer Lovestory beinhaltet, haben mich wirklich
gut unterhalten können und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!
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