Gelesen: „Losing me: Verliebt in meinen Stiefbruder“ von Christiane Bößel

–    Format: Kindle Edition
–    Dateigröße: 1266 KB
–    Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
379 Seiten
–    Verlag: Forever
(6. März 2017)
–    Sprache: Deutsch

Er ist heiß, er ist mysteriös und er hat ein dunkles
Geheimnis …
Die 18-jährige Julia ist ein absolutes Sunny Girl und
eine der beliebtesten Schülerinnen an ihrer Highschool in Kalifornien. Außerdem
ist sie mit Brandon zusammen, dem Star des Football-Teams. Die beiden kann so
schnell nichts auseinanderbringen. Auch nicht die drei Monate im Sommer, in
denen Julia ihren  Vater in Deutschland besucht. Oder doch? Was Julia
nicht weiß: Ihr Vater hat eine neue Freundin, die ihren Adoptivsohn Chris mit
in die Beziehung bringt. Und damit auch in die Wohnung, in der Julia die
nächsten Wochen leben wird. Chris ist ein echter Bad Boy ohne Manieren.
Trotzdem fühlt sich Julia vom ersten Augenblick an wie magisch zu dem
arroganten Draufgänger hingezogen … 
(Quelle: Forever)
Der Roman „Losing me: Verliebt in meinen Stiefbruder“
stammt von der Autorin Christiane Bößel. Angesprochen vom Cover und Klappentext
war ich hier wirklich neugierig darauf was mich in der Geschichte wohl alles
erwarten würde.
Die Charaktere sind soweit ganz gut ausgearbeitet. Ich
konnte sie mir gut vorstellen und deren Handlungen nachvollziehen.
Die Protagonistin Julia ist 18 Jahre alt und ich mochte
sie doch ziemlich gerne. Mit der Zeit ist sie mir immer mehr ans Herz
gewachsen. Julia ist eine Kämpfernatur, das kommt aber nicht immer durch. Es
gab auch Situationen wo ich nicht so ganz konform mit ihr war. Da sie aber
gerade an der Schwelle zum Erwachsensein steht kann man da doch drüber
hinwegsehen.
Chris ist ein Bad Boy wie er im Buche steht. Er wirkte
sehr geheimnisvoll und hat mich unweigerlich begeistert. Man ist neugierig
darauf was wirklich hinter seinem gesamten Verhalten steckt, er hat nämlich
auch richtig gute Seiten an sich. Dann aber sind das Situationen, wie er mit
Julia so umgeht, da habe ich schon auch mal den Kopf geschüttelt. Als Leser lernt
man ihn gut kennen und kann ihn nach und nach gut einschätzen.
Brandon, hm, er wirkte zu perfekt auf mich. Klar auch ihn
mochte ich aber irgendwie war er mir zu glatt, zu nett.
Die Nebenfiguren sind der Autorin ebenso gut gelungen.
Sie sind sehr gut ausgearbeitet und passen somit auch wirklich gut zur Gesamtgeschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und hat mich von
Beginn an ans Geschehen gefesselt. Ich habe hier kurzzeitig die Umgebung
vergessen und war vollkommen abgetaucht.
Von der Handlung her hat mich dieser Roman überzeugt. Es
ist eine Liebegeschichte, klar. Aber eine, die ein Auf und Ab darstellt. Es
gibt hier die verschiedensten Emotionen und Gefühle, die nachvollziehbar sind. Je
weiter man vorankommt, desto interessanter wird es. Eine Wendung hat mich hier
komplett überrascht, so ganz zufrieden war ich damit auch nicht.
Was mich etwas gestört hat waren die Zeitsprünge im
Geschehen. Dadurch bin ich meist kurzzeitig aus dem Tritt gekommen, musste mich
neu orientieren.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es passt in meinen
Augen richtig gut zur Gesamtgeschichte, schließen sie gut ab und machen sie
rund.
Insgesamt gesagt ist „Losing me: Verliebt in meinen
Stiefbruder“ von Christiane Bößel ein Roman, der mich bis auf ein paar kleinere
Stellen doch gefangen nehmen konnte.
Vorstellbare Charaktere, ein flüssiger leicht zu lesender
Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar eine Liebesgeschichte beinhaltet, den
Leser aber gleichzeitig auch auf ein Auf und Ab der Gefühle schickt, haben mir
hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.