Gelesen: „Selkie“ von Antonia Neumayer

–    Format: Kindle Edition
–    Dateigröße: 3735 KB
–    Seitenzahl der
Print-Ausgabe:
513 Seiten
–    ISBN-Quelle für
Seitenzahl:
3453317998
–    Verlag: Heyne Verlag (10.
April 2017)
–    Sprache: Deutsch
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Als Kate im Hafen ihrer kleinen Heimatinsel im
Orkney-Archipel die drei Fremden das erste Mal sieht, weiß sie, dass es Ärger
geben wird. Die Männer sind gekommen, um ihren älteren Bruder Gabe mitzunehmen.
Doch wohin und warum, das verraten sie nicht. Und das ist völlig inakzeptabel,
findet Kate. Heimlich schleicht sie sich auf den Kutter der Fremden, um Gabe zu
retten. Doch dann taucht der geheimnisvolle Ian an Bord auf, ein Schuss fällt.
Und plötzlich springt Kate an Ians Seite in die eiskalte Nordsee. Mitten hinein
in ein Abenteuer, das alles, was sie bisher über ihre Familie und ihre
Inselwelt wusste, ins Wanken bringt …
(Quelle: Heyne Verlag)

 

Der Roman „Selkie“ stammt von der Autorin Antonia
Neumeyer. Es ist das erste Buch der Autorin und ich wurde hier besonders durch
das Cover angesprochen. Aber auch der Klappentext machte mich neugierig und so
begann ich gespannt mit dem Lesen.
Die Charaktere hat die Autorin richtig gut ausgearbeitet.
Ich konnte mir hier jeden sehr gut vorstellen und ihre Handlungen waren
nachvollziehbar für mich.
Kate als Protagonistin gefiel mir wirklich gut. Sie ist
eine mutige Figur, die aber auch an sich selbst zweifelt, an sich selbst und an
ihren Handlungen. Ich mochte sie sehr gerne, sie auf ihrem Weg zu begleiten
machte mir wirklich viel Freude.
Ian wirkte sehr mysteriös auf mich. Doch gerade seine Art
machte mich neugierig, ich wollte einfach mehr über ihn erfahren, wollte ihn
kennenlernen. Dass er ein Geheimnis mit sich herumträgt merkt man als Leser
recht schnell. Leider aber konnte mich dieses dann nicht wirklich überraschen,
ich hatte es geahnt. Anders als Kate, sie ist überrascht und ihre Reaktion ist
dementsprechend.
Die anderen vorkommenden Charaktere gefielen mir auch
ziemlich gut. Hier lernt man als Leser besonders Ians Freunde und auch die
gegnerische Truppe neben ihnen, die sogenannten Saighdear, gut kennen.
Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig und
wirklich gut. Man kommt locker durch die Seiten, kann ohne Probleme folgen und
es ist alles verständlich beschrieben.
Die Handlung selbst strotzt jetzt nicht unbedingt durch nervenaufreibende
Spannung. Und dennoch mich konnte das Buch packen. Ich habe zwar ein paar
Seiten gebraucht um wirklich im Geschehen anzukommen, dann aber wollte ich
nicht aufhören mit dem Lesen.
Das Geschehen ist recht ruhig, es geht mal auf, mal ab. Doch
genau das passt sehr gut zur Geschichte dieses Buches, alles andere wäre in
meinen Augen unglaubwürdig gewesen.
Das Ende ist recht offen, konnte mich aber
zufriedenstellen. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, auch wenn es mir
persönlich einen Hauch zu offen war. Eine eventuelle Fortsetzung wäre hier
vielleicht angebracht, ich würde sie auf jeden Fall lesen.

 

Abschließend gesagt ist „Selkie“ von Antonia Neumayer ein
Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.
Vorstellbare Charaktere, ein flüssiger sehr gut zu
lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die nicht unbedingt durch
spannende Szenen punkten kann, deren ruhige Art mich aber doch für sich
gewonnen hat, haben mir hier richtig unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte eBook!

Ein Kommentar

  1. Schöne Rezi! Das Cover spricht mich auch an 🙂 und das Buch steht auch schon auf meiner Wunschliste.
    Liebe Grüße
    Steffi

Kommentare sind geschlossen.

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