Gelesen: „Demon Road 1 – Hölle und Highway“ von Derek Landy

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1637 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Loewe Verlag (19. September 2016)
Sprache: Deutsch

Wenn ihr glaubt, eure Eltern
wären schwierig, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten!

Amber Lamont ist gerade 16 Jahre alt, als sie feststellen muss, dass ihre eigenen Eltern sie gerne zum Abendessen verspeisen möchten. Nur so könnten sie ihre Kräfte wieder aufladen. Alles klar: Ambers Eltern sind waschechte Dämonen.
Seitdem ist Amber auf der Flucht. Quer durch die USA ist sie auf der Demon Road unterwegs, einem magischen Straßennetz, das unheimliche Orte und schauerlichste Wesen miteinander verbindet. Sie trifft auf Vampire, Hexen und untote Serienkiller
und erfährt nach und nach, was für teuflische Fähigkeiten in ihr stecken …
(Quelle: Loewe Verlag)
Bisher kannte ich den Autor Derek Landy nicht. Daher war ich auch neugierig auf seinen Roman „Demon Road 1 – Hölle und Highway“. Das Cover gefiel mir richtig gut und der Klappentext hat mich sehr angesprochen. Also habe ich mich auf gemacht.
Die Charaktere der Geschichte sind gut beschrieben. Man kann sie sich als Leser gut vorstellen und die Handlungen sind verständlich.
Amber, die Protagonistin, wirkte gerade zu Beginn eher unscheinbar. Dies ändert sich aber je weiter man im Geschehen vorankommt. Sie
verändert sich merklich, überfällt plötzlich Jungs und gerät, so wird es erst im Nachhinein klar, in einen Blutrausch. Diese Veränderung war mir zunächst nicht ganz verständlich, das hat sich aber glücklicherweise gegeben.
Milo ist eher geheimnisvoll und wirkte doch auch unnahbar auf mich. Ihn habe ich das gesamte Buch nicht wirklich verstanden.
Glen mochte ich nicht so gerne. Er ging mir des Öfteren doch ziemlich auf die Nerven. Er passte in meinen Augen nicht ganz ins
Geschehen hinein.
Neben den genannten Charakteren findet man als Leser noch so einige Dämonen und auch Geister vor. Die Mischung ist an sich gelungen, es macht das Geschehen fantasievoll.
Der Schreibstil des Autors ist gar nicht mal so schlecht. Er schreibt flüssig und locker, man kommt flott durch das Geschehen und kann gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Amber. Das gefiel mir sehr gut, denn so kann man Amber immer sehr nah folgen und lernt sie zugleich gut kennen.
Die Handlung selbst fand ich klasse. Auf mich wirkte sie erfrischend und neu, etwas Vergleichbares hatte ich bis dato noch nicht
gelesen. Der Autor hat wirklich einen recht speziellen Geschmack, was man seiner Geschichte anmerkt.
Allerdings richtig packen konnte mich das Geschehen nicht. Irgendwie konnte ich mich nicht fallen lassen, konnte mich nicht der
Handlung hingeben. Mir waren die Beschreibungen des Autors zum Teil zu viel, weniger ist manchmal doch mehr.
Das Ende konnte mich, im Vergleich zur Handlung selbst, doch überraschen. Es holt ein wenig heraus und passt gut zur Gesamtgeschichte. Ob ich aber Band 2 lesen werde, das entscheide ich spontan.
Insgesamt gesagt ist „Demon Road 1 – Hölle und Highway“ von Derek Landy ein Auftakt von dem ich mir mehr erwartet hatte.
Gut beschriebene Charaktere und ein flüssig lesbarer Stil des Autors stehen hier einer Handlung gegenüber, die für mich skurril war und
mich leider nur zum Teil packen konnte.
Potential ist hier wirklich vorhanden, nur leider schöpft der Autor es nicht komplett aus.
Schade!
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