Gelesen: „Wenn gestern unser morgen wäre“ von Kristina Moninger

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3613 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 298 Seiten
Verlag: FeuerWerke Verlag (28. Juni 2017)
Sprache: Deutsch

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„Was wäre, wenn ich eine zweite Chance bekäme? Eine, um wiedergutzumachen. Alles, was ich so unglaublich falsch gemacht habe. Was würde ich ändern, was wiederholen?“
Sara hat innerhalb weniger Tage so ziemlich jeden Fehler begangen, den sie begehen konnte. Mit scheinbar kleinen, aber ausschlaggebenden Entscheidungen hat sie in ihrem (Beziehungs-)Leben so eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die sie gerne wieder rückgängig machen würde.
Als sie inmitten dieses Chaos ausgerechnet Matt vors Auto läuft und wenig später im Krankenhaus aufwacht, ist plötzlich nichts wie zuvor. Die Uhren wurden zurückgedreht und all das, was in der Woche vor dem Unfall passiert ist, scheint ungeschehen.
Sara hat nun die unbezahlbare Möglichkeit, die wichtigsten Tage ihres Lebens noch einmal neu zu erleben. Um endlich alles richtig zu machen… Oder?!
(Quelle: FeuerWerke Verlag)

Von der Autorin Kristina Moninger habe ich bereits einen anderen Roman gelesen. Nun durfte ich ihren Roman „Wenn gestern unser morgen wäre“ lesen und war wirklich sehr gespannt darauf was mich hier erwarten würde. Das Cover ist wirklich schön und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.
Die Charaktere dieses Romans sind der Autorin gut gelungen. Dem Leser ist es möglich ihnen zu folgen, sie zu verstehen und er kann sich jeden gut vorstellen.

Sara wurde mir sehr schnell sympathisch. Am Anfang hatte ich kleinere Probleme mit ihr, sie wirkte irgendwie überheblich und arrogant auf mich. Dies hat sich aber ganz schnell gegeben, je weiter ich kam und je mehr ich sie kennenlernte. Sie ist sehr emotional und gut beschrieben, ihre Gefühle und Gedanken waren für mich greifbar.

Doch nicht nur die Protagonistin Sara ist gut gezeichnet, auch die Nebencharaktere konnte ich mir gut vorstellen. Hier lernt man als Leser zum Beispiel Emma, Saras Schwester, gut kennen. Oder auch Matt, der das Geschehen immer mal wieder auflockerte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen. Ich wurde hier sehr schnell mitgerissen und habe das Buch innerhalb kürzester Zeit fertiggelesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Sara. Kristina Moninger hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet, die, wie ich finde, wirklich gut passt. Man bekommt so einen guten Einblick in Saras Gefühlsleben, kann sich sehr gut in sie hineinversetzen.
Die Handlung hat mich mitgerissen. Das Sara die Chance hat 10 Tage ihres Lebens erneut zu leben, ich empfand es als sehr interessant. Und nicht selten habe ich mich dabei ertappt, wie ich überlegt habe, was würde ich an ihrer Stelle tun. Es geht hier mitunter um ziemlich ernste Themen. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Es ist ein Auf und Ab, eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die den Leser hier erwartet.

Das Ende hat mir persönlich gut gefallen. Es passt wirklich gut zur Gesamtgeschichte, schließt sie wunderbar ab und macht sie rund. Mich hat es sehr zufriedengestellt.

Insgesamt gesagt ist „Wenn gestern unser morgen wäre“ von Kristina Moninger ein Roman, der mich von Anfang an nicht mehr losgelassen hat.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt hat, mich zum Nachdenken anregte und in der auch durchaus ernste Themen angesprochen werden, haben mich begeistert und ganz wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

 

Ich bedanke mich bei der Autorin für das zugesandte eBook!

 

2 Kommentare

  1. Vielen lieben Dank für diese wunderbare Rezension! So toll geschrieben! Herzliche Grüße, Kristina Moninger

Kommentare sind geschlossen.

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