Gelesen: „Deadly Embrace – Gefährliche Erinnerung“ von Ylvi Walker

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3144 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 318 Seiten
Verlag: Montlake Romance (9. Mai 2017)
Sprache: Deutsch

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Catherine Russell ist Ärztin in der Notaufnahme des Temple University Hospital in Philadelphia. Eines Abends wird ein fremder Mann nach einem Autounfall eingeliefert. Sie setzt all ihr Können ein, um ihn zu retten, und letztlich gelingt es ihr.
Er hat keine Papiere bei sich und kann sich an nichts erinnern, eine Folge der schweren Kopfverletzung, die er davongetragen hat. Außer der Kleidung und einem Tattoo der SEALs gibt es nichts, um ihn zu identifizieren. Er wird nicht gesucht und niemand scheint ihn zu vermissen.
Von ihm geht eine gefährliche Faszination aus, die Cat in ihren Bann schlägt und sie nicht mehr loslässt. Doch wer ist der schöne Fremde? Hat er eine Familie?
Als seine vermeintliche Verlobte in der Klinik auftaucht, geschehen seltsame Dinge und Cat gerät zwischen die Fronten eines Krieges, der ihren sicheren Tod bedeuten könnte.
(Quelle: amazon)

Von Ylvi Walker habe ich vor diesem Buch schon andere Geschichten gelesen. Umso neugieriger war ich daher auf „Deadly Embrace – Gefährliche Erinnerung“, das mich ganz besonders vom Cover her angesprochen hat. Nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte war mir klar dieses Buch ist genau richtig für mich.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin gut gezeichnet. Sie alle passen gut ins Geschehen hinein, man kann als Leser ihren Handlungen richtig gut folgen.
Catherine ist Ärztin und ich mochte sie. Für sie steht das Retten von Leben, die Gesundheit ihrer Patienten vollkommen im Mittelpunkt. Ich konnte mich, nach ein wenig Eingewöhnung, ganz gut in sie hineinversetzen.
Der namenlose Patient wirkte auf Anhieb geheimnisvoll und mysteriös auf mich. Leider habe ich zu ihm keinen wirklichen Zugang finden können. Man erfährt zwar durch Rückblenden wer er ist, wie er heißt, trotzdem aber blieb er mir irgendwie fremd.

Die anderen Charaktere dieses Romans bleiben in meinen Augen doch relativ blass und unscheinbar. Eigentlich schade, hier hätte ich gerne über manche einen mehr erfahren.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Ich kannte den Stil ja bereits und bin so leicht durch die Seiten gekommen.
Die Handlung ist spannend keine Frage. Man fragt sich als Leser wie man selbst in Catherines Situation handel würde. Die Frage „Was wäre wenn?“ schwirrte mir immer wieder durch den Kopf. Ich wollte unbedingt erfahren wie es ausgeht, was weiter passiert.
Die Liebesgeschichte konnte mich leider nicht richtig packen. Mir fehlte hier klar das Gefühl, die Emotionen. Die Anziehung zwischen den Protagonisten war für mich nicht greifbar. Ich fand es ein wenig schade, hier wäre wirklich mehr drin gewesen.

Das Ende hat mich versöhnlich gestimmt. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, schließt sie gut ab und macht sie auch rund.

Zusammenfassend gesagt ist „Deadly Embrace – Gefährliche Erinnerung“ von Ylvi Walker ein Roman, der mich nicht vollkommen gefangen nehmen konnte.
Gut gezeichnete Charaktere und ein leicht und flüssig lesbarer Stil stehen hier einer Handlung gegenüber, die keine Frage spannend gehalten ist, in der mir aber vollkommen die Gefühle und Emotionen gefehlt haben. Es hätte so schön sein können, doch so lässt mich die Geschichte wirklich zwiegespalten zurück.
Schade!

 

 

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