Gelesen: „Tallulah und der goldene Kolibri“ von Andrea Schneeberger

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2228 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 274 Seiten
Verlag: Tempus Logus Verlag (16. Februar 2017)
Sprache: Deutsch

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Seit sie denken kann, fühlt sich die 17-jährige Tallulah von der Nacht angezogen: Wenn es dunkel wird, schlendert sie durch den Park oder besucht die Spätvorstellung im Kino – heimlich natürlich, denn ihr überfürsorglicher Vater würde das niemals erlauben: Vielleicht zurecht, denn eines nachts wird sie auf einem solchen Streifzug überfallen und erst in letzter Sekunde vom geheimnisvollen Zacharias Leopold gerettet, der behauptet, ein Vampyyri zu sein.
Trotz seiner kauzigen Art ist er Tallulah sympathisch, doch ein Widersehen ist ausgeschlossen, wie er sagt – schließlich sei sie eine der verfeindeten Yövaeltaja.
Tallulah beginnt, dem merkwürdigen Vorfall auf eigene Faust nachzugehen, doch als plötzlich alte Briefe ihrer seit Kindertagen verschollenen Mutter auftauchen, überschlagen sich die Ereignisse: Unheimliche Gestalten huschen durch Vaalea und ein dunkler Schatten legt sich über ihre Heimatstadt. Warum scheinen die Menschen plötzlich alle Hoffnung zu verlieren? Kann Tallulah das Licht zurückholen? Und was hat es mit dem geheimnisvollen, goldenen Kolibri auf sich?
Ein abenteuerlicher Fantasy-Roman über eine starke Heldin im Kampf für das Gute.
(Quelle: amazon)


Die Autorin Andrea Schneeberger war mir bisher komplett unbekannt. Als ich jetzt die Chance bekam ihren Roman „Tallulah und der goldene Kolibri“ zu lesen habe ich mit Freude ja gesagt und war gleichzeitig sehr gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde. Das Cover ist richtig gelungen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Bei den Charakteren wird hier sicher jeder fündig, es gibt Sympathieträger aber auch welche, die man weniger gerne mag.
Tallulah gefiel mir richtig gut. Mir war sie sympathisch, von ihrer Art und Weise, wie sie sich gibt. Sie ist 17 Jahre alt und verhält sich auch dem Alter entsprechend.
Zacharias gefiel mir ebenfalls richtig gut. Auch ihn mochte ich immer mehr, je weiter ich in der Handlung vorankam.

Neben den beiden gibt es noch andere Charaktere. Einige von ihnen gefielen mir gut, andere waren mir nicht ganz so sympathisch. Vorstellen konnte ich mir alle sehr gut und auch die Handlungen sind soweit gut nachzuvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Andrea Schneeberger schreibt zudem sehr bildhaft, so dass man sich alles richtig gut vorstellen kann.
Die Handlung an sich ist sehr fantastisch gehalten. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf, wird aber nicht das gesamte Buch über konstant hoch gehalten. Zwischenzeitlich gibt es ein paar kleinere Längen. Diese werden aber zum Glück immer wieder von besseren, interessanteren Passagen abgelöst. Besonders der Anfang wirkt etwas verwirrend, man muss sich quasi einlesen, dann gibt sich das.
Als Leser erwartet einen hier eine richtig gute Mischung aus paranormalen und realen Geschehen. Mir gefiel es gut und immer wieder habe ich mich auch dabei ertappt wie ich überlegt habe was real war und was nicht.

Das Ende wirkte etwas schnell, ein wenig mehr hätte hier sicher gut getan. Es passt aber dennoch zum Gesamtgeschehen und macht es letztlich schön rund.


Insgesamt kann ich sagen hat mich Andrea Schneeberger mit ihrem Roman „Tallulah und der goldene Kolibri“ nicht komplett in ihren Bann gezogen.
Vorstellbare, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die eine gelungen Mischung aus realen und paranormalen Dingen darstellt, in der es aber leider ein paar Längen gibt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich bei Mainwunder für das eBook und die Leserunde!

 

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