Gelesen: „Sakura: Die Vollkommenen“ von Kim Kestner

Gebundene Ausgabe: 408 Seiten
Verlag: Arena (6. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401603183
ISBN-13: 978-3401603186
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

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Es ist die einzige Chance, die sie je haben wird: Als der Kaiser zur „Blüte“ aufruft, weiß Juri, was sie zu tun hat. Aber das Auswahlverfahren, bei dem am Ende nur die Vollkommenen einen Platz an der Oberfläche erhalten, ist hart und unbarmherzig – und Juri nicht makellos genug, um daran teilzunehmen. Trotzdem kann sie nichts davon abhalten. Die dunkle Höhle, in der sie ihr ganzes Leben verbringen musste, will sie um jeden Preis verlassen. Verkleidet als Junge, schmuggelt sie sich unter die Probanden. Doch ausgerechnet der Sohn des Kaisers wird auf sie aufmerksam. Hat er Juris Tarnung durchschaut? Oder spielt auch der Prinz ein doppeltes Spiel?
(Quelle: Arena)


Die Autorin Kim Kestner war mir bereits durch andere Bücher sehr gut bekannt. Als sich mir nun die Chance bot ihren Roman „Sakura: Die Vollkommenen“ zu lesen war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. Das Cover gefiel mir auf Anhieb und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die Protagonistin dieser Geschichte hier ist Juri. Sie lebt auf Ebene 1 des Höhlensystems, sie kennt nichts anderes als Tod und Dreck und Gewalt. Das Überleben dort ist schwierig, Juri muss jeden Tag aufs Neue kämpfen. Auf mich wirkte sie aber sehr entschlossen, sie will dem Tod entkommen. Ich mochte Juri richtig gerne, konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen.
Der männliche Gegenpart Juris ist Haruto. Er ist ein Prinz, allerdings hat dies nicht dazu beigetragen das ich ihn auf Anhieb mochte. Er hats mir ganz schön schwer gemacht. Gerade zu Beginn war ich sehr misstrauisch was ihn betrifft. Zum Ende hin aber mochte ich ihn richtig gerne.

Neben den beiden gibt es noch andere Charaktere, die mir richtig gut gefallen haben. Sie alle wirkten auf mich sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir alle vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und locker lesbar. Kim Kestner hat es wirklich geschafft mich von Anfang an zu fesseln, mich hat das Geschehen nicht mehr losgelassen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Juri. Die hierfür verwendet Ich-Perspektive gefiel mir richtig gut. So war ich Juri noch näher, konnte ganz wunderbar in ihre Gedanken und Gefühle blicken.
Die Handlung war schlicht und ergreifend richtig spannend gehalten. Hier ist wirklich nichts vorhersehbar, immer wieder tauchen Wendungen auf, es gibt neue Dinge, die ins Geschehen eingebracht werden. Ich wurde mich jeder Seite mehr ins Geschehen hineingezogen, konnte gar nicht anders als zu lesen um zu erfahren wie es sich weiterentwickelt.
Die von Kim Kestner geschaffene Welt ist recht dystopisch und sehr gut beschrieben. Ich empfand die eingebrachten Details als sehr interessant und faszinierend zugleich.

Das Ende hat mich sehr überrascht. Ich habe mich allem gerechnet, nur nicht damit. Der Schluss passt perfekt zur Gesamtgeschichte, schließt sie richtig gut ab.


Kurz gesagt ist „Sakura: Die Vollkommenen“ von Kim Kestner ein Buch, damit von Anfang bis Ende fesseln konnte.
Sehr gut beschriebene Charaktere, ein flüssiger, gut zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist und deren Welt ich sehr interessant und faszinierend empfand, haben mich überzeugt und ganz wunderbar unterhalten.
Wirklich zu empfehlen!

Mein Dank geht an den Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!

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