Rezension

Gelesen: „Falsche Haut“ von Leon Sachs

15. Juli 2017

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3589 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Emons Verlag (17. März 2016)
Sprache: Deutsch

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Frag einen Franzosen nie, was im Zweiten Weltkrieg wirklich passiert ist. Er wird es nicht mögen – und dich auch nicht. Alex Kauffmann kennt dieses Sprichwort. Doch als seine beste Freundin Natalie bedroht wird, schlägt der junge Geschichtsprofessor jede Warnung in den Wind und gerät ins Zentrum einer tödlichen Hetzjagd. Zu spät realisiert Alex, was sein Gegner alles zu tun bereit ist, um die letzten Beweise für eine der größten Vertuschungsaktionen in Frankreichs Geschichte endgültig zu vernichten.
(Quelle: Emons Verlag)


Der Thriller „Falsche Haut“ von Leon Sachs war mein erstes Buch des Autors. Nachdem mich der Klappentext angesprochen hatte, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Das Cover gefiel mir ebenfalls sehr gut und so habe ich mich ans Lesen gemacht.

Die handelnden Charaktere hat der Autor sehr gut gezeichnet. Sie wirkten vorstellbar und ihre Handlungen konnte ich gut nachvollziehen.
Alex und Natalie gefielen mir richtig gut. Beide wirkten auf mich realistisch und glaubhaft ausgearbeitet.
Alex ist Professor für Geschichte in Fribourg. Er kennt Natalie bereits seit Kindertagen, beide sind sie Waisen und im Heim aufgewachsen. Nun braucht Natalie, die in Paris lebt, Alex‘ Hilfe. Beide sind im Schicksal verbunden. Hinzu kommt noch beide sind sie Juden. Auf mich wirkten beide sehr glaubhaft und sympathisch. Sie sind beides komplexe Charaktere, deren Umgang miteinander mir sehr gut gefallen hat. Sie wirkten auf mich schon fast wie Geschwister.

Neben den beiden gibt es noch andere, zum Teil richtig böse, Charaktere. Auch sie sind sehr gut beschrieben und wirkten auf mich gut beschrieben.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und hat mich von Anfang an gepackt. Ich war sehr überrascht wie flott ich durch die Geschichte gekommen bin.
Das Geschehen beginnt hier recht harmlos und langsam. Zunächst ahnt man nicht wie es sich entwickelt. Nach und nach aber steigert sich hier die Spannungskurve unweigerlich, es wird temporeicher und ich war vollkommen gefesselt. Immer wieder tauchen hier Wendungen auf, die mich vollkommen überrascht haben. Man weiß eigentlich nie was als nächstes kommt. Ich bin förmlich atemlos durch die Handlung gerauscht, musste wissen wie sich alles weiter entwickelt.
Hinzu kommen Informationen über die französische Geschichte, aus der Zeit des dritten Reichs. Diese wirkten auf mich sehr gut recherchiert, sie passen wunderbar ins Geschehen hinein.

Das Ende hat mich komplett überrascht. Es ist nicht vorhersehbar, man ahnt als Leser wirklich nichts. Es ist sehr spannend und passt ganz wunderbar zur gesamten Geschichte hier. Mich hat es komplett begeistert.


Insgesamt gesagt ist „Falsche Haut“ von Leon Sachs ein Thriller, der mich richtig gehend gepackt und für sich gewonnen hat.
Vorstellbare sympathisch ausgearbeitete Charaktere, ein fesselnder flüssig zu lesender Stil des Autors und eine Handlung, die von vorne bis hinten spannend gehalten ist und in der man nicht weiß was als Nächstes passieren wird, haben mich auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!

 

Ich danke dem Verlag und der NAB für das bereitgestelle eBook!

 

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