Rezension

Gelesen: „Göttin der Dunkelheit (Die Chroniken der Götter 1)“ von Anke Unger

17. Juli 2017

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2218 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (30. Juni 2017)
Sprache: Deutsch

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**Eine berauschende Welt voller Götter, Magie und Intrigen**
Als Priesterin im Tempel des Lichts dient die temperamentvolle Magierin Areshva ihrer Göttin von ganzem Herzen. Doch dann nehmen düstere Mächte das Land ein und verdrängen die Kräfte des Guten. Areshva sieht nur einen Ausweg, um ihrer Göttin zu helfen: Sie muss sich mit der Dunkelheit verbünden. Nur so kann sie die Zauberkraft erlangen, die sie im Kampf brauchen wird. Doch die Dunkelheit ist ein Pfad voller gefährlicher Versuchungen…
Dunkle Götter, eine verbotene Magie und die Versuchung der Liebe verstricken die Magierin Areshva in ein mitreißendes Handlungsnetz, dem sich der Leser absolut nicht entziehen kann. Anke Unger überträgt uralte Ängste des Menschen auf eine faszinierende Fantasywelt voller Legenden.
(Quelle: Dark Diamonds)


Mit „Göttin der Dunkelheit“ ist das Debüt von Anke Unger im Carlsen Imprint Dark Diamonds erschienen. Es ist der erste Teil der „Die Chroniken der Götter“ – Reihe und ich wurde hier ganz besonders vom Klappentext angesprochen. Nachdem mir dann auch noch das Cover gefallen hat habe ich mich neugierig ans Lesen gemacht.

Die Charaktere dieses Buches haben es mir nicht unbedingt leicht gemacht. Sie sind zwar alle samt gut ausgearbeitet, doch wirklich einen Zugang zu ihnen habe ich nicht auf Anhieb gefunden.
Besonders mit Areshva hatte ich so meine Probleme. Sie wirkte irgendwie nicht ganz ausgereift in meinen Augen, irgendwie blieb mir ihr Charakter fremd. Ich hatte so manches Mal arge Probleme damit ihre Handlungen wirklich nachzuvollziehen, konnte ihre Entscheidungen nicht immer verstehen.
Bei Silvrin war es anders. Er hatte mich von Beginn an gehabt, ihn mochte ich sehr gerne. Er arbeitet hart, hat Ziele für die er einsteht. Ihn konnte ich greifen, seine Handlungen verstehen und nachvollziehen.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere. Auch sie sind der Autorin soweit gut gelungen, man kann sie sich gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist gut und locker zu lesen. Man kann so gut am Ball bleiben und dem Geschehen gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven. Insgesamt gibt es zwei Stränge, zum einen den aus Sicht von Areshva und dann den von Silvrin. Dadurch ist man nah an ihnen dran, das Geschehen wird komplex und vielsichtig.
Die Handlung selbst beginnt recht flott und auch spannend. Nur leider bleiben hier zunächst die Hintergründe auf der Strecke. Ich fand es etwas schade, da ich gerne mehr erfahren hätte. Zwar holt Anke Unger dies im Verlauf der Handlung nach, doch hier schien es mir leider doch etwas zu viel des Guten. Sie wird hier etwas ausschweifend und es zieht sich ziemlich in die Länge.
Von der Charakterentwicklung der beiden Protagonisten war ich angetan, zumal mir Areshva so auch langsam näher kam. Mit dem Vorankommen im Geschehen nimmt auch die Spannung zu. Gen Ende war ich dann komplett drin und wollte wissen was weiter passiert.
Die von Anke Unger geschaffene Welt ist gut beschrieben, man kann hier sehr viel entdecken. Sie ist sehr fantastisch gehalten, was mir gut gefallen hat.

Das Ende ist gut so wie es hier daherkommt. Ich bin trotz der kleineren Unstimmigkeiten gespannt darauf wie es wohl im zweiten Teil weitergehen wird.

Kurz gesagt ist „Göttin der Dunkelheit“ von Anke Unger ein Auftakt der „Die Chroniken der Götter“ – Reihe, der nicht das gesamte Potential nutzt.
Charaktere, die ganz gut und vor allem vorstellbar beschrieben sind, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar Spannung aufbaut, zwischendrin aber leider auch langwierige Szenen hat, haben mich sehr gut unterhalten und machen auch Lust auf Band 2.
Durchaus lesenswert!

 

 

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