Gelesen: „Postkarten an Dora“ von Clara Gabriel

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 4374 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 512 Seiten
Sprache: Deutsch

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Deutschland im Herbst 1905: wenn es nach ihrem Vater ginge, soll Dora Lehrerin werden, die Mutter sähe sie am liebsten unter der Haube. Doch die Siebzehnjährige hat andere Pläne, denn sie träumt von einer Karriere als gefeierte Schauspielerin im fernen Amerika. Der junge Offizier Alfred verliebt sich in sie, doch auch er kann sie nicht aufhalten. Dora brennt durch und begibt sich auf eine spannende Reise, die sie nicht nur auf die Bühne, sondern auch ins „falsche Amerika“ führt. Doch weder mit der Karriere, noch mit der Liebe läuft alles so leicht wie gedacht…
Ein Buch über die Freiheit und den Mut, seine Träume zu verfolgen. Eine spannende Geschichte über eine junge Frau auf dem Weg zu sich selbst, weit wie der argentinische Himmel.
(Quelle: Amazon)

Der Roman „Postkarten an Dora“ stammt von der Clara Gabriel. Es ist das Debüt der Autorin und ich wurde hier ganz besonders vom Klappentext angesprochen. Auch das Cover gefiel mir sehr gut und so habe ich mich neugierig ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hat die Autorin richtig gehend lebendig gestaltet. Man kann sich als Leser sehr gut ins sie hineinversetzen und sie sich vorstellen.
Dora ist eine junge Frau, die mir sehr gut gefallen hat. Sie erlebt hier sehr viel auf ihrer Reise, reift dadurch merklich und wird erwachsener. Zu Anfang ist sie eher naiv, hier hatte sie sich wirklich viel vorgenommen. Ganz schnell aber muss Dora lernen, dass es nicht nur positive Dinge auf ihrer Reise gibt. Ich empfand es sehr interessant Dora auf ihrem Weg zu begleiten.

Es gibt noch andere Charaktere, denen Dora auf ihrer Reise begegnet. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit ins Geschehen und macht es am Ende dann komplett.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Ich wurde hier von Anfang an sehr mitgerissen, hatte die Geschichte eigentlich immer im Kopf, auch wenn ich den Reader einmal zur Seite gelegt hatte. Sie ließ mich nicht los.
Die Handlung selbst spielt im 20. Jahrhundert. Es ist Doras Geschichte, die man hier als Leser verfolgt, wie sie ihre Ziele nicht aus den Augen verliert, egal welche Widrigkeiten sich ihr in den Weg stellen. Auf mich wirkte alles sehr gut recherchiert, man merkt als Leser das sich Clara Gabriel sehr viele Gedanken gemacht hat.
Das Geschehen wird zu keiner Zeit langweilig, immer wieder passiert hier etwas. Hinzu kommen Wendungen, die neue Dinge in die Handlung bringen. Dadurch steigert sich auch die Spannungskurve immer weiter und man ist als Leser wirklich gefesselt.

Der Schluss dieses Romans kam leider viel zu schnell aber nicht im Sinne der Handlung, sondern ich hätte noch lange weiterlesen können. Ich empfand das Ende dann als sehr passend und abschließend, so dass ich meinen Reader letztlich zufrieden zur Seite gelegt habe.

Alles in Allem ist „Postkarten an Dora“ von Clara Gabriel ein Debüt, das wirklich rundum gelungen ist.
Eine toll beschriebene Protagonistin, der flüssig lesbare Stil der Autorin und eine Handlung, die im 20. Jahrhundert spielt und die ich als spannend und sehr abwechslungsreich empfand, haben mir hier wirklich tolle Lesestunden beschert und mich begeistert.
Sehr zu empfehlen!

 

Ich danke der Autorin und der NAB für das bereitgestellte eBook!