Gelesen: „Chaostheorie des Lebens“ von Carolin Kippels

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1490 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 274 Seiten
Verlag: Forever (18. November 2016)
Sprache: Deutsch

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Alina und Gabriel haben sich nicht gesucht, aber endlich gefunden. Seit ein paar Monaten sind sie frisch verliebt und überglücklich und wollen nun endlich zusammenziehen. Ein großer Schritt und kaum ist der Entschluss gefasst, nimmt das Chaos des Lebens seinen Lauf. Alina muss entscheiden, ob sie vielleicht doch noch studieren möchte, und macht sich außerdem auf die Suche nach ihrem Vater, den sie nie kannte. Die Familie mischt sich kräftig ein und Gabriel nimmt alte Hobbies wieder auf, aber auch alte Verhaltensmuster. Und plötzlich steht alles auf der Kippe …
(Quelle: Forever)

Nachdem ich bereits den ersten Teil dieser Reihe gelesen und für gut befunden habe war ich wirklich gespannt auf „Chaostheorie des Lebens“ aus der Feder von Carolin Kippels. Das Cover gefällt mir hier wirklich sehr gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also begann ich neugierig mit Lesen.

Die Charaktere waren mir bereits gut bekannt aus Band 1. Schon damals konnten sie mich von sich überzeugen und auch dieses Mal haben sie mir richtig gut gefallen.
Gabriel und Alina, unsere Protagonisten hier, müssen sich in diesem zweiten Teil durch den Alltag kämpfen. Gabriel bleibt hier in seiner Entwicklung eher stehen während Alina einen großen Schritt nach vorne mache. Beide aber sind sie keinesfalls fehlerfrei, was sie aber nur authentischer und glaubhafter macht.

Die Nebenfiguren sind der Autorin auch in diesem Teil wieder sehr gut gelungen. Sie fügen sich wunderbar ins Geschehen ein, alle konnte ich sie mir gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und ich bin leicht durch die Seiten der Geschichte gekommen. Carolin Kippels hat es hier geschafft mich mit recht einfachen Worten an die Seiten zu binden.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven der beiden Protagonisten. Somit kann man sich ganz gut in sie hineinversetzen und die Gedanken und Gefühle beider gut nachvollziehen.
Die Handlung konnte mich auch dieses Mal wieder sehr gut unterhalten. Es geht sehr emotional zu, die Gefühle sind nachvollziehbar. Einige Themen aus Band 1 werden hier aufgegriffen, es kommen aber auch andere, alltägliche, hinzu. Dadurch hatte ich fast immer das Gefühl ich wäre quasi Gast im Leben der beiden Protagonisten, dürfte sie so während einiger Zeit in ihrem Leben begleiten. Es wirkt hier alles gut durchdacht und verständlich.
Dennoch aber, in meinen Augen fehlt Band 2 irgendwie das gewisse Etwas. Ich kann gar nicht genau sagen was es ist, dieses Gefühl aber hielt sich das gesamte Buch über.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es wirkt in meinen Augen passend, schließt den Roman gut ab und macht ihn letztlich auch rund.

Insgesamt gesagt ist „Chaostheorie des Lebens“ von Carolin Kippels eine Fortsetzung, die nicht ganz an Band 1 herankommt.
Vorstellbare Charaktere, ein flüssiger sehr angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die sehr emotional gehalten ist und in der es immer wieder um ganz alltägliche Dinge geht, haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

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