Gelesen: „Vom Suchen und Finden“ von Kenneth Oppel

Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
Verlag: Dressler (24. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3791500406
ISBN-13: 978-3791500409
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: Every hidden thing

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Wer sucht, der findet?
Zwei junge Menschen im Westen Amerikas, zwei verfeindete Familien von Wissenschaftlern und eine große Liebe, die nicht sein darf. Rachel Cartland will Professorin werden, Paläontologe wie ihr berühmter Vater. Leider kommen ihr die veralteten Vorstellungen ihrer Familie dazwischen. Und dann ist da auch noch Samuel Bolt: Der hat nicht nur einen rivalisierenden Wissenschaftler als Vater, sondern auch ein unwiderstehliches Lächeln. Vielleicht sind Saurier doch nicht die faszinierendsten Wesen der Welt?
(Quelle: Dressler)

Der Roman „Vom Suchen und Finden“ stammt vom Autor Kenneth Oppel. Für mich war dies nicht der erste Roman des Autors, ich kannte bereits andere. Angesprochen von Cover und Klappentext habe ich mich hier neugierig ans Lesen gemacht.

Die hier auftauchenden Charaktere sind sehr gut gelungen. Auf mich wirkten sie gut und vorstellbar beschrieben, gerade auch weil sie sehr verschieden sind.
Rachel gefiel mir gut. Sie möchte Paläontologin werden. Ihr Vater aber würde sie doch gerne als Hausfrau sehen. Das ihr das nicht unbedingt liebe ist, das kann man sich bestimmt denken.
Samuel macht aktuell eine Ausbildung, würde aber sehr viel lieber direkt seinen Vater zu den Ausgrabungen begleiten. Das aber möchte sein Vater selbst nicht, er will, dass sein Sohn etwas aus sich macht.
Die Protagonisten kommen aus rivalisierenden Familien, sie kommen sich in die Quere bei den Ausgrabungen. Und das geht eben auch nicht spurlos an den Jugendlichen vorbei.

Auch die Nebenfiguren sind dem Autor gut gelungen. Ihre Handlungen sind verständlich aber nicht unbedingt immer nachvollziehbar. Die Fehde ist schon heftig.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und nach ein paar Seiten fühlt man sich als Leser mittendrin, kann sehr gut folgen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Rachel und Samuel. Mir gefiel es gut, da man so beide Charaktere gut kennenlernen kann.
Die Handlung selbst ist wirklich toll. Sie spielt im 19. Jahrhundert und hält verschiedene, zum Teil sehr ungewöhnliche Themen für den Leser bereit. So findet man hier nicht nur eine Liebesgeschichte, die starke Ähnlichkeit mit Romeo und Julia hat, es geht auch um Dinge wie Ausgrabungen oder Dinosaurier. Es passt zum Teil vielleicht nicht ganz zusammen, doch gerade das macht den Autor so aus. Der Fokus aber liegt definitiv auf der Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten Rachel und Sam.

Das Ende ist nochmal richtig spannend geworden. Als Leser fiebert man hier mit. Es geht aber zum Glück dann so aus wie erhofft und ich habe das Buch zufrieden beendet.

Alles in Allem ist „Vom Suchen und Finden“ von Kenneth Oppel ein Jugendroman, der mir gut gefallen hat.
Vorstellbare Charaktere, ein gut zu lesender flüssiger Stil des Autors und eine Handlung, die interessant und spannend gehalten ist und deren Themen durchaus auch ungewöhnlich sind, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich beim Verlag und der NAB für das Rezensionsexemplar und die Leserunde!

 

 

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