Rezension

Gelesen: „Ildathach. Jenseits des Vergessens“ von Amanda Koch

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: familia Verlag (25. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943987868
ISBN-13: 978-3943987867

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Jenseits des Vergessens

Der plötzliche Tod ihrer Mutter lässt die siebzehnjährige Etáin Dun deVanora in tiefe Trauer fallen. Dieser Schmerz lähmt und berührt sie mit einer Kälte, die ihr nicht unbekannt ist. Denn der Tod reißt die Vergangenheit zu neuen Wunden auf. Je mehr sie versucht, diese längst verwehte Zeit zu verstehen, desto geheimnisvoller wird sie. Etáins Mutter webte Geheimnisse. Uralte Worte erzählen von der Anderswelt und selbst Man und Calf sind mehr als nur Inseln in der Irischen See.
Sind die Mythen doch nicht nur alte Geschichten? Und verbirgt die Vergangenheit hinter der Zeit etwas ganz anderes?
(Quelle: familia Verlag)

Die Autorin Amanda Koch war mir keine Unbekannte. Umso neugieriger war ich nun auf „Ildathach. Jenseits des Vergessens“ aus ihrer Feder. Das Cover wirkt sehr mystisch auf mich und der Klappentext sprach mich sehr an. Daher habe ich mich gespannt ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hat die Autorin hier mal wieder richtig gut dargestellt. Alle waren sie für mich vorstellbar und von den Handlungen her konnte ich auch alles nachvollziehen.
Etáin tat mir irgendwie leid. Sie trauert sehr um ihre Mutter, der Schmerz lähmt sie beinahe. Vor allem auch weil der Tod ihrer Mutter ihr vielerlei Geheimnisse aufgibt, die sie bisher nicht gekannt hat. Ich empfand sie als gut beschrieben und ihre Handlungen waren verständlich.

All die andern Figuren sind Amanda Koch wirklich gut gelungen. Sie alle passen richtig gut zusammen, die Mischung ist gelungen. Jeder von ihnen bringt zudem ganz eigene Dinge ins Geschehen hinein, alles passt gut zusammen.

Der Schreibstil der Autorin ist schon besonders. Amanda Koch schreibt flüssig und mitreißend, das ist mir bereits in ihren anderen Romanen aufgefallen. Zudem beschreibt sie alles sehr bildhaft, alles erwacht vor dem geistigen Auge zu Leben.
Geschildert wird das Geschehen aus zwei Perspektiven. Zum einen ist es Etáin und dann gibt es noch einen Strang der Einen, aus der Anderwelt. Das empfand ich interessant und passend, es macht das Geschehen komplex.
Die Handlung selbst ist mystisch und sehr fantastisch gehalten. Die Spannungskurve steigert sich hier je weiter man vorankommt. Man wird von Beginn an ins Geschehen geschmissen, weiß eigentlich gar nicht was einen hier erwartet. Immer wieder gibt es zudem Wendungen, die dem Leser eine ganz andere Sicht auf gewisse Dinge aufzeigen.
Die Umgebung ist anschaulich beschrieben, man fühlt sich als Leser als wäre man selbst vor Ort.

Das Ende ist sehr gut und passt wunderbar zum Gesamtgeschehen. Es macht alles rund und schließt es richtig gut ab. Als Leser legt man das Buch letztlich zufrieden zur Seite.

Letztlich gesagt ist „Ildathach. Jenseits des Vergessens“ von Amanda Koch ein Roman der wirklich gelungen ist.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, von denen jeder ganz eigene Dinge mitbringt, ein flüssig zu lesender mitreißender Stil der Autorin und eine Handlung, die mystisch und spannend gehalten ist und deren Umgebung vor meinem Auge zum Leben erwachte, haben mich wirklich ganz wunderbar unterhalten und begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

 

Ich danke dem Verlag und der Autorin für das bereitgestellte Vorab-Rezensionsexemplar!

 

 

Ein Gedanke zu „Gelesen: „Ildathach. Jenseits des Vergessens“ von Amanda Koch

  1. Liebe Manja, ich danke dir für deine Worte. Es ist schön zu lesen, dass du dich auch in diese Geschichte über Étaín einfühlen konntest. Du gehörst zu meinen ersten Lesern und begleitest mich dadurch ein Stück meines Weges. Herzlichen Dank dafür.
    Wenn du mehr darüber wissen willst, warum ich dieses Buch schrieb, dann schau gern auf meinem Blog auf der Homepage vorbei.
    Alles Liebe.

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