Gelesen: “Die Maske der Vergangenheit” von Antonia C. Wesseling

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1805 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 316 Seiten
Verlag: Eisermann – Verlag (31. Mai 2017)
Sprache: Deutsch

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»Auf die Zeit ist kein Verlass! Merk dir das! Sie kann verrücktspielen.«
Unerwartet erhält Luzie einen Brief von ihrer Großmutter, die sie nie kennengelernt hat. Aber anstatt wie angekündigt zu Besuch zu kommen, verstirbt die Frau.
Luzie reist nach Venedig, um der Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Einer Vergangenheit, die von den seltsamen Mitbewohnern ihrer Großmutter wie hinter einer Maske verborgen wird.
Doch als dann mitten in der Stadt die Uhren verschwinden, liegt alles an Luzie.
Sie muss hinter diese Maske sehen – denn die Zeit ist in Gefahr!
(Quelle: Eisermann Verlag)

Der Roman „Die Maske der Vergangenheit“ stammt von der Autorin Antonia C. Wesseling. Für mich war dies das erste Buch der Autorin.
Angesprochen vom Klappentext und Cover habe ich mich hier neugierig und sehr gespannt ans Lesen gemacht.

Die Charaktere dieser Geschichte hat die Autorin sehr lebendig beschrieben. Ich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen und mich gut in sie hineinversetzen.
Luzie gefiel mir sehr gut. Sie lebt mit ihrem Vater alleine, nach dem Tod der Mutter. Der Brief der Großmutter verändert ihr Leben von jetzt auf gleich. Sie reist nach Venedig um die Vergangenheit zu ergründen, um Geheimnisse aufzudecken.
Luzies Vater ist noch immer sehr in seiner Trauer gefangen. Ihm macht der Verlust der Frau sehr zu schaffen, so dass er seine Tochter irgendwie aus den Augen verliert.

Auch die Nebencharaktere dieser Geschichte sind interessant und gut beschrieben. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit, fügt sich gut ins Geschehen hinein.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Es war am Anfang vielleicht ein wenig schwierig, ich habe ein paar Seiten gebraucht um wirklich anzukommen. Danach aber konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Luzie. Antonia C. Wesseling hat hierbei die Ich-Perspektive verwendet. Diese passt gut zur Geschichte, lässt den Leser teilhaben an Luzies Gedanken und Gefühlen.
Die Handlung ist zu Beginn etwas langwierig und ja auch irgendwie doch zäh. Das ist aber nur der erste Eindruck, denn es ändert sich doch rasant. Es kommt merklich Spannung auf, wird fantastisch und sehr interessant. Man begibt sich hier nach Venedig, alles ist sehr anschaulich und somit vorstellbar beschrieben.
Von der Idee her fand ich es frisch und neuartig, das Thema Zeit ist sehr faszinierend. Es war nicht das erste Mal das mir dieses Thema in einem Roman begegnet ist. Hier aber zeigt Antonia C. Wesseling eine tolle Seite auf.

Das Ende ist so wie es ist wirklich gut. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte. Es schließt sie sehr gut ab und macht sie rund.

Abschließend gesagt ist „Die Maske der Vergangenheit“ von Antonia C. Wesseling ein wirklich toller Fantasyroman, der mich aber nicht ganz überzeugt hat.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig lesbarer sehr angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die zu Anfang ein wenig zäh und langwierig wirkt, dann aber rasch an Spannung gewinnt, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte eBook!

 

 

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