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Sandra Hörger im Interview – Blogtour „SUBLEVEL“ [Blogtour – Auftakt]

Halli Hallo meine lieben Blogtour – Leser,

ich begrüße euch ganz Herzlich zum heutigen Auftakt unserer Blogtour zur Impress-Neuerscheinung

„SUBLEVEL 1: Zwischen Liebe und Leid“

von Sandra Hörger.

Freut euch auf eine tolle Blogtour mit vielen interessanten Themen. Morgen schon zieht unser Tourbus weiter zu Jenny. Hier erwartet euch eine tolle Buchvorstellung.

Den gesamten Tourplan könnt ihr hier nachlesen.

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Um euch den Auftakt heute ein wenig zu versüßen habe ich ein

Interview mit Sandra Hörger

für euch.

Habt viel Spaß beim Lesen!

Hallo liebe Sandra,

ich begrüße dich hier bei mir auf dem Blog und freue mich, dass ich dir für unsere Blogtour ein paar Fragen stellen darf.
Hallo, Manja! Ich bin schon sehr gespannt auf deine Fragen.

Fangen wir mal ganz harmlos an, wie geht’s dir denn ganz aktuell?
Rundum gut. Als Privatperson bin ich sehr glücklich und auch als Autorin erlebe ich gerade eine tolle, aufregende Zeit. Es ist schon was Besonderes, zum ersten Mal mit der Hilfe eines Verlages zu veröffentlichen.

Magst du dich vielleicht ganz kurz vorstellen? Wer verbirgt sich hinter Sandra Hörger?
Schwierig zu beantworten. Wenn du mich das fragst, tauchen in meinem Kopf viele Bilder auf: manche Gegenwart, manche Vergangenheit. Ich sehe mich als Studentin der ägyptischen und chinesischen Archäologie wie ich Rätseln hinterherjage (Der geheimen Tür in der Cheops-Pyramide zum Beispiel oder der weißen Pyramide bei Xian). Dann tauche ich im Hintergrund von Dreharbeiten auf, als Redaktionsmitarbeiterin, Script Continuity oder Regieassistentin oder vor allem als Drehbuchautorin. Einen Gedankenblitz später sehe ich mich verliebt, mit einem wunderbaren Mann an meiner Seite oder als glückliche Mutter. Ich sehe mich selbst als eine Tochter, die immer liebevoll mit Rat und Tat unterstützt wird. Im nächsten Moment bin ich die Schwester, die sich auf ihren starken Bruder blind verlassen kann. Durchgehend aber bin ich die Träumerin, die schreibt, seit sie ein Kind ist.
Ich halte mich ständig in mehreren Welten gleichzeitig auf. Meine Tochter hat schon gelernt, an meinem Blick abzulesen, mit wie viel Prozent ich gerade in der Realität anwesend bin. Je nachdem stellt sie ihre Fragen lieber nochmal neu, denn es kann durchaus sein, dass ich geistesabwesend antworte und nur zum Teil mitkriege, was da mit mir eigentlich gerade besprochen wird.

„Sublevel 1: Zwischen Liebe und Leid“ ist gerade erst bei Impress erschienen. Was war es für ein Gefühl als dein Buch zu den Lesern entlassen wurde?
Ich hatte einen Knoten im Magen und war so nervös wie schon lange nicht mehr. Ich habe echt gezittert und mich nicht getraut, die Augen aufzumachen und nachzusehen, ob der Bildschirm die erste Rezension zeigt und wie viele Sterne die hat.

Kannst du vielleicht kurz zusammenfassen, worum es in deinem Buch geht?
Es geht um den Widerstreit von Verantwortung und Liebe. Auf den Schultern meiner Protagonistin lastet die Verantwortung für ihre ganze Familie. Sie allein kann ihre Angehörigen aus dem Elend und Leid des SUBLEVELS retten. Doch das fordert einen hohen Preis von ihr: Sie muss auf ihr eigenes Glück verzichten. Ein Leben in Schuld oder ewig ohne Liebe … Sunrise muss eine schier unmögliche Entscheidung treffen.

Welcher deiner Charaktere trägt mehr von dir in sich, Corvin Corvus oder Sunrise Garcia?
Sunrise. Ich habe mit ihr gelitten, bin mit ihr durch diese schwere Entscheidung gegangen. Meine Familie für mein Glück opfern? Das geht nicht. Aber ich bin jemand, der leidenschaftlich liebt. Ein Leben ohne Liebe? Das geht auch nicht.

Wie bist du auf die Namen deiner Protagonisten gekommen?
Hm, ehrlich … keine Ahnung. Bei mir sind die Protagonisten wie eigenständige Wesen. Meist haben sie von Anfang schon an einen Namen, wie Menschen, die man trifft. Im Verlauf der Geschichte stelle ich dann fest, wie gut diese Namen passen. Sunrise – das klingt nach Hoffnung. Ich habe dann aber bemerkt, dass es in der Abkürzung Rise auch „Aufstand“ heißt. Das wiederum passt zur Widerstandskämpferin, zu der sie sich entwickelt.

Hat es eigentlich lange gedauert bis du mit deinem Buch einen Verlag gefunden hast?
Nein. Ich hatte den Verlag schon, da war der erste Band von SUBLEVEL noch nicht mal fertig.

Wie kam dir die Idee zu „Sublevel“?
Obwohl die Geschichte in der Zukunft und im Weltraum spielt, war der Initialfunke eine wahre Geschichte, die ich erlebt habe. Dazu kann ich leider im Moment nicht mehr sagen, da im nächsten Impress-Magazin ein eigener Artikel darüber erscheinen wird.

War es von Anfang an klar, dass es mehr als ein Teil wird? In diesem Zusammenhang warum dauert es ganze 3 Monate bis Teil 2 erscheint? Wer hat das entschieden?
Ja, SUBLEVEL war von Anfang an als Trilogie angelegt. Am dritten Band arbeite ich noch. Er wird vermutlich im Februar erscheinen. Impress wollte aber den ersten Band bereits rausbringen. Deshalb wurde für Band zwei die goldene Mitte gewählt.

Würdest du eigentlich gerne mit deinen Charakteren tauschen und ihr Leben erleben wollen?
Nein. Ganz klar. Ich liebe mein Zuhause. Ich würde es nicht aufgeben, um ein Leben auf einer auseinanderbrechenden Raumstation zu führen.

Stell dir vor, du kannst mit einem deiner Charaktere einen Kaffee trinken gehen, wen wählst du und warum?
Corvin. Warum? Na ja, er ist ein klasse Typ.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? Gab es da einen bestimmten Auslöser für?
Ja, gab es. Um diese Frage zu beantworten, muss ich ziemlich weit in die Vergangenheit zurückgehen. In meine Kindheit, genauer gesagt. Ich verbrachte schon als Kind unheimlich viel Zeit in anderen Welten. Dort hatte ich Freunde, ganz speziell einen: einen Jungen. In meinen Träumen habe ich unvorstellbar Schönes erlebt und sehr Vieles gelernt. Doch mir war klar, dass diese andere Welt nicht die Art von Realität besitzt, die bei den Erwachsenen zählt. Auf dem ganzen Spielzeug, mit dem mein Bruder und ich spielten, war eine Altersangabe aufgedruckt (meistens hieß es: bis 12). Für mich stand fest: Wenn du dieses Alter erreichst, ist deine Kindheit vorbei. Dann bist du erwachsen und kannst diese andere Welt und den Jungen nicht mehr sehen. Ich war sogar überzeugt, dass mein Erinnerung daran schnell verblassen würde. Als ich mich dem entsprechenden Alter näherte, begann ich zu schreiben. Jede freie Minute. Ich schrieb 1936 Seiten, um meine Erlebnisse in der anderen Welt festzuhalten. Und als ich damit fertig war, lag der gefürchtete, zwölfte Geburtstag längst hinter mir. Die Portale in die andere Welt aber standen unverändert offen. Für mich war es, als hätte ich meinen Stift in die zufallende Tür geklemmt. Seither schreibe ich …

Du schreibst ja auch Drehbücher. Was liegt dir mehr, Romane schreiben oder doch eher die Drehbücher?
Romane. Drehbücher zu schreiben ist auch toll, doch in Deutschland gibt es nicht gerade viele Fantasy-Serien … und ich liebe Fantasy-Storys und Dystopien. Bisher habe ich nur Drehbücher für Krimis, Dokus oder Scripted Reality geschrieben. Für keines dieser Genres empfinde ich eine besonders große Leidenschaft.

Woher nimmst du deine Inspirationen für deine Geschichten?
Die Ideen sind plötzlich da. Es kann eine Begegnung mit einem Menschen sein, etwas das ich sehe, erlebe oder auch nur ein Gesprächsfetzen, den ich mitanhöre. Plötzlich macht es „Zusch!“ und ein Geistesblitz schlägt ein.

Wie schreibst du? Plottest du alles genau durch oder fängst du an und lässt dich dann von deinen Figuren leiten?
Zuerst kommt der Geistesblitz. In dessen Licht leuchten in der Regel ein paar Szenen auf, die aus allen möglichen Partien des späteren Buches stammen. Diese schreibe ich auf. Und dann setze ich mich hin und plotte. Bis das ganze Buch vom Ablauf her fertig ist. Erst dann fange ich an Szene für Szene zu schreiben.

Von der ersten Idee bis zum fertigen Buch, wie lange dauert das so in der Regel bei dir?
Früher locker eineinhalb Jahre. Inzwischen schaffe ich es in circa zehn Monaten. Und ich hoffe, dass ich noch schneller werde.

Hast du Idole? Wenn ja wen?
Keine speziellen. Jeder Mensch, der mich mit seiner Herzlichkeit, seiner Fröhlichkeit oder Hilfsbereitschaft beeindruckt, wird zu jemandem, dem ich nacheifern möchte und den ich mir zum Vorbild nehme. Das kann die Bäckerin sein, die heute besonders freundlich ist und deren Lächeln mich den Tag über begleitet. Oder ein Fremder, der ein Missgeschick mit Humor nimmt und mich veranlasst, alles ganz locker zu sehen …

Was liest du selbst gerne? Sind es dann eher Prints oder eBooks, die du bevorzugst?
Ich lese Liebesgeschichten mit dystopischem oder fantastischem Hintergrund. Bevor Impress mich unter Vertrag genommen hat, besaß ich nicht einmal einen Reader. Da mussten Bücher greifbar und am besten Hardcover sein. Inzwischen hat mich die E-Book-Sucht gepackt und ich lese fast nur noch E-Books. Nicht aus Überzeugung, sondern weil es so viele unglaublich gute E-Books gibt, dass ich gar nicht dazu kommen, den Print-Bücher-Stapel auf meinem Nachttisch abzuarbeiten.

In welchem Genre würdest du gerne mal ein Buch veröffentlichen? Und was liegt dir gar nicht?
Wie gesagt, ich liebe Dystopien und Fantasy. Alles andere kann ich zwar ohne Weiteres schreiben, aber es macht mir nur begrenzt Spaß.

Gab es in deinem Leben ein Ereignis, das dein Denken nachhaltig beeinflusst hat?
Es gibt unzählige dieser Ereignisse. Alle – auch die alltäglichen – Erfahrungen, schaffen Erinnerungen und beeinflussen so bewusst oder unbewusst mein Denken. Um einen alten, sehr weisen Spruch zu zitieren: Das Leben ist wie ein Fluss. Man muss mit einem Jauchzer hineinspringen und sich davontragen lassen, dann bringt es einen ständig zu neuen Ufern. Wenn ich zurückblicke, sehe all die Biegungen, die dieser Fluss gemacht hat und all die Ufer, an denen ich für einige Zeit an Land gekommen bin. Und ich sehe, wie der Fluss stromaufwärts hinter der nächsten Biegung verschwindet und freue mich auf das, was mich da erwartet.

Stell dir vor du darfst einen Autor / eine Autorin interviewen, wen würdest du wählen und warum?
Cornelia Funke. Weil sie eine deutsche Autorin ist, die wunderbare Bücher schreibt.

Kannst du schon was über zukünftige Projekte verraten? Auf was dürfen wir uns, außer „Sublevel 2“ im November (warum dauert das so lange?) freuen?
Warum es so lange dauert, habe ich ja schon erklärt. Und was die Zukunft angeht: Ich habe tatsächlich einige neue Projekte im Kopf. Welches davon mein nächstes Herzensprojekt wird, das entscheide ich dann, wenn es so weit ist. Ganz nach Gefühl.

Zum Abschluss hast du das Wort, was wolltest du deinen Lesern immer schon mal sagen?
Ich wollte ihnen sagen, wie wichtig sie sind. Jeder einzelne von ihnen. Wenn viele Menschen dasselbe denken und sich dasselbe bildhaft vorstellen, dann bekommt diese Vorstellung eine Art von Realität. Als Autor erschafft man Welten. Doch ohne Leser bleiben diese Welten substanzlose Hirngespinste. Erst die Leser lassen unsere Geschichten leben. Und darum bin ich über jeden glücklich, der die Personen, die ich liebgewonnen habe, in seine Gedanken lässt und ihnen damit ein Stück weit Leben schenkt.

Vielen lieben Dank liebe Sandra für deine Zeit und deine Antworten :).

Ihr wollt noch mehr über Sandra Hörger erfahren bzw. wollt immer auf dem Laufenden sein?
Dann findet ihr sie hier bei Facebook und hier ist ihre Homepage.

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Informationen zum Buch

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2591 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 318 Seiten
Verlag: Impress (3. August 2017)
Sprache: Deutsch

Hier könnt ihr es für den Kindle kaufen und hier als ePub.
Hier ist das eBook beim Verlag.

Die Leseprobe

Wenn ihr ganz neugierig seid, meine Rezension findet ihr hier.

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Das Gewinnspiel

Gewinnen könnt ihr

– Ein eBook von „SUBLEVEL 1“
– Ein 15-Euro-Gutschein von Amazon
– Ein 10-Euro-Gutschein von Amazon

Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet bitte einfach die nachstehende Frage in den Kommentaren hier unter dem Tourbeitrag.

Für eure Bewerbung habt ihr Zeit bis einschließlich 13.08.2017!

Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com.

Tagesfrage:

Ich habe euch oben die Leseprobe zum eBook verlinkt.
Wie ist euer Eindruck zu dieser? Gefällt sie euch? Wie könnte es weitergehen?
Beschreibt euren Eindruck bitte ganz kurz!

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

8 Gedanken zu „Sandra Hörger im Interview – Blogtour „SUBLEVEL“ [Blogtour – Auftakt]

  1. Hey! Mir gefällt die leseprobe sehr gut, positiver eindruck….und ich möchte jetzt schon wissen wie es weiter geht^^ die Neugierde 😊 freu mich schon auf die kommenden tage 🙂 danke für das tolle Interview!

    Liebe grüße Carina

  2. Mir gefällt die Leseprobe sehr gut – eine interessante Geschichte, verpackt mit echt tollen Charakteren.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  3. Hallo ,
    Nicht wundern hab ausversehen im falschen feld die Nachricht geschrieben ist jetzt wohl privat gewesen; o
    Also dir Leseprobe klingt für mich sehr interessant.
    Ich bin ja ein Fan von dystopien
    Ich bin vorallem gespannt wie es mit ihrer zuteilung weiter geht und wie das mit der Zwangsheirat ist die wohl alle da durchleben müssen.
    Mir sind so einige Sachen dabei durch den Kopf gegangen mal abwarten wie es weiter geht.
    LG Sarah

  4. Hallöchen,
    Die Leseprobe war schon mal ein toller Einstieg. Der Schreibstil hat mir direkt gut gefallen.
    Zwangsheiraten finde ich ja immer ziemlich heftig und bin gespannt, was wir dazu noch weiterhin erfahren werden. Auch die Zuteilung hat mch neugierig gemacht und ich bin sehr gespannt, was da noch kommen wird.

    LG
    Jessy

  5. Hallo 😊

    Erst einmal muss ich sagen, toller Start! Das Interview hat mir richtig gefafallen.

    So nun zur Frage: Die Leseprobe war ganz nach meinem Geschmack, locker und flüssig. Außerdem hatte ich gleich ab der Ersten Zeile Lust das ganze Buch sofort zu veschlingen.

    Ich bin neugierig wie es weiter geht. 😊

    Ganz liebe Grüße
    Zeki

    (zeki358i@gmail.com)

  6. Hallo und vielen Dank für diesen schönen Blogtour-Auftakt! Die Leseprobe trifft total meinen Geschmack. Ich fand es gut, dass man sofort mitten in der Story drin ist. Außerdem finde ich Story und Charaktere sehr interessant und den Stil derAutorin sehr gut. Die Leseprobe war flüssig zu lesen und spannend aufgebaut. Gerne hätte ich noch mehr gelesen.

    Liebe Grüße
    Katja

  7. Huhu

    Die Leseprobe gefällt mir persönlich sehr gut. Nach meinem Geschmack könnte sie gerne etwas länger sein :).
    Den Schreibstil finde super und die Charaktere sind echt sympathisch!

    LG
    Meli

  8. Hallo,

    die Leseprobe macht mich auf jeden Fall neugierig, ich mag die Figuren und auch der Schreibstil ist angenehm 🙂

    LG

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