Gelesen: „Der Schacht“ von Volker Dützer

Taschenbuch: 380 Seiten
Verlag: KBV (10. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3954413167
ISBN-13: 978-3954413164

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Mörderischer Zweikampf im Westerwald
Helen Stein trifft in der ländlichen Abgeschiedenheit auf ihren Albtraum. Starker Auftakt einer packenden Serie.
Drei Tage und drei Nächte war die Koblenzer LKA-Profilerin Helen Stein in der Gewalt eines Serienmörders, der bereits ein Dutzend junger Frauen ermordet hat. Sie erwacht nackt und hilflos auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte. An die Zeit ihres Martyriums fehlt ihr jede Erinnerung. Ihr Vorgesetzter verordnet ihr eine Auszeit in einer kleinen Polizeiinspektion im Westerwald. Doch nur wenige Stunden nach ihrer Ankunft wird sie bereits mit einer Mädchenleiche konfrontiert. Schnell wird klar, dass der Killer ihr gefolgt ist und nun ein perfides Spiel mit ihr treibt. Ihre einzige Hilfe scheint der Dorfpolizist Funke zu sein, der sich nach dem Verschwinden seiner Tochter langsam zu Tode säuft. Das ungleiche Paar nimmt den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen einen skrupellosen Gegner auf, der ihm stets einen Schritt voraus zu sein scheint.
(Quelle: KBV)

Der Thriller „Der Schacht“ stammt von Volker Dützer. Für mich war dies das erste Buch des Autors, das mich sehr durch das Cover angesprochen hat. Es wirkt mysteriös auf mich und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte musste ich den Thriller lesen. Und das will was heißen bei mir als Gelegenheitsthrillerleser.

Die Charaktere dieses Thrillers sind gelungen. Sie wirkten auf mich sehr glaubhaft, da sie auch einen Background haben, auf den Volker Dützer immer wieder eingeht.
Helen Stein ist eine junge Frau, die ich sehr sympathisch empfand. Sie musste viel durchmachen, weiß aber gar nicht richtig was alles passiert ist. Und genau das macht ihr zu schaffen. Sie gibt aber nicht auf, gibt sich tough und kämpferisch.
Funke war mir ebenfalls sympathisch. Auch er schleppt so einiges mit sich herum, wirkt aber nach außen professionell. Er und Hellen ergänzen sich sehr gut, zusammen sind sie ein sehr gutes Team.

Die Nebencharaktere sind dem Autor auch richtig gelungen. Sie passen gut ins Gesamtgeschehen hinein, die Mischung stimmt einfach.

Der Schreibstil des Autors ist locker und leicht, er hat mich auf Anhieb mitgerissen. Ich konnte gar nicht anders als das Buch nahezu in einem Rutsch zu lesen, ich war vollkommen gefangen.
Die Handlung hat mich von Anfang an gepackt. Es geht hier sehr spannend zu, man will als Leser immerzu wissen was weiter passiert und vor allem, wer ist der Täter. Es lässt sich nicht leicht erschließen, man rätselt als Leser mit und wird am Ende dann doch überrascht.

Das Ende ist schlüssig, Es werden alle offenen Fragen sehr gut aufgeklärt und das Geschehen richtig gut abgeschlossen. Dies hier war definitiv nicht der letzte Roman, den ich von Volker Dützer gelesen habe.

Kurz gesagt ist „Der Schacht“ von Volker Dützer ein Thriller, bei dem einfach alles stimmt.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, die man sich als Leser sehr gut vorstellen kann, ein leichter sehr mitzureißender Stil des Autors und eine Handlung, die spannend gehalten ist und in der man als Leser komplett gefangen genommen wird, haben mich rundum überzeugt und gefesselt.
Uneingeschränkt zu empfehlen!

 

Ich danke dem Verlag und der NAB für das zugesandte Rezensionsexemplar!

 

 

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