Blogtour | Gewinnspiel

„Wenn Kinder verschwinden – Wann wird die Polizei aktiv?“ – Blogtour „Der Nebelmann“ [Blogtour Tag 4]

10. August 2017

Hallo zusammen,

ich begrüße euch zum heutigen 4. Tag unserer Blogtour zum Thriller

„Der Nebelmann“

von Donato Carrisi.

Während unserer Tour habt ihr bereits so einiges rund um das Buch erfahren. Gestern erst stoppte unser Tross bei Anja, die euch mehr zum Thema „Mehrere Kinder vermisst – Polizei sucht nach Hinweisen“ erzählt hat.

Und am morgigen letzten Tag ist die Tour zu Gast bei Verena, deren Thema „Psychologie“ sein wird.

Den gesamten Tourplan könnt ihr hier nachlesen.

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Ich werde mich heute dem Thema

„Wenn Kinder verschwinden – Wann wird die Polizei aktiv?“

widmen.

Dies ist ja auch ein zentrales Thema in „Der Nebelmann“, dazu aber weiter unten mehr.

Wenn ein Kind verschwindet ist es immer schlimm. Vor allem wenn man nicht weiß was wirklich mit ihm passiert ist.

Wann gilt ein Kind als vermisst?
Personen bis 18 Jahre, sogenannte Minderjährige, dürfen ihren Aufenthaltsort nicht selbst bestimmen. Wenn sie diesen verlassen geht die Polizei immer von einer Gefahr für deren Leib und Leben aus. Verlassen sie also ihren gewohnten Umkreis, ohne das jemand weiß wo sie sich aufhalten, gelten sie als vermisst und es wird nicht, wie sonst üblich, 48 Stunden gewartet, bis man nach ihnen sucht.

Vermisste Kinder haben in Deutschland einen sehr hohen Stellenwert. Es wird in den Medien darüber berichtet. So entsteht dann auch immer der Eindruck es gibt ungewöhnlich viele Vermisstenfälle.

(Bildquelle: Pixabay)

Wie die Polizei nach vermissten Kindern sucht hängt immer auch vom jeweiligen Fall ab.
Taucht ein Kind zum Beispiel nicht in der Schule auf oder kommt vom Spielen nicht zurück, dann geht man meist von einem Gewaltverbrechen aus. Dann zählt jede Sekunde, hier ist dann auch der Fahndungsaufwand sehr hoch.
Sollte ein Kind / Jugendlicher sich aber „nur“ mit seinen Eltern gestritten habe und daraufhin verschwinden, geben die Beamten diesem Zeit. Hier wird nicht sofort gesucht, da diese meist relativ schnell wieder auftauchen bzw. ein Lebenszeichen abgeben.

Nach einem Monat sind rund 80 % der Vermisstenfälle hinfällig, bei Kindern ist die Aufklärungsrate sogar bei 98 %. Länger als 1 Jahr bleiben nur rund 3 %. Alle ungeklärten Fälle bleiben 30 Jahre lang erfasst, es sei denn die vermisste Person wird für tot erklärt.

Erfasst werden sie aber dennoch alle, im sogenannten „Informationssystem der Polizei“. Hier können alle Polizeidienststellen zugreifen, was hilfreich ist, wenn es zum Beispiel zu einer Polizeikontrolle kommt. Es fällt dann auf wenn jemand als Vermisst gemeldet ist.
(Informationsquellen: https://www.polizei.de & http://www.n-tv.de)

(Bildquelle: Pixabay)

Was sollten Eltern tun, wenn ihr Kind verschwindet?
Zu allererst einmal ruhig bleiben. Es sollten Freunde und Bekannte angerufen werden, einfach jeder, der wissen könnte wo sich das Kind aufhalten könnte, sollte befragt werden. Das Telefon sollte nicht unbeaufsichtigt bleiben.
Die Polizei sollte umgehend informiert werden. Hier ist es wichtig das Kind zu beschreiben. Dann muss die Polizei wissen wo das Kind hinwollte, mit wem es sich eventuell treffen wollte.
Man sollte auch selbst nicht untätig zu Hause bleiben, sondern die Umgebung absuchen. Alle Orte, wo sich das Kind aufhalten könnte, sollte man aufsuchen. Man sollte sich außerdem genau Gedanken machen was das Verschwinden ausgelöst haben könnte. Ist irgendwas vorgefallen?
Es sollte immer jemand zuhause sein, falls das Kind zurückkommt. Auch das Telefon sollte immer besetzt sein.
Presse und die sozialen netzwerke sollte man erst nach Rücksprache mit der Polizei einschalten. Auch sollte man alles, was man selbst unternimmt, immer der Polizei mitteilen.
(Informationsquelle: http://www.mopo.de)

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Wie hängt dieses Thema mit dem Thriller „Der Nebelmann“ zusammen?
Im Buch verschwindet die 16-jährige Anna Lou. Für diesen Fall kommt Sonderermittler Vogel nach Avechot. Was ist mit Anna Lou passiert? Hat ihr Fall etwas mit den Kindern, die vor 30 Jahren verschwunden sind, zu tun?
Ihr wollt genau das herausfinden? Dann müsst ihr „Der Nebelmann“ lesen.

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Ich hoffe nun, ich konnte euch dieses, doch bedrückende, Thema ein wenig näherbringen. Ich hoffe es kommt niemand in die Situation sein Kind als vermisst melden zu müssen. Ich stelle mir das einfach nur schrecklich vor!

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Daten zum Buch:

Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Atrium Zürich (4. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3855350167
ISBN-13: 978-3855350162

Zu kaufen gibt es diesen Thriller hier.

Hier findet ihr eine Leseprobe.

Klappentext:
Ein abgelegenes Dorf. Sieben verschwundene Kinder. Und ein Ermittler, dem nicht zu trauen ist: Dieser Thriller hat allein in Italien mehr als hunderttausend Leserinnen und Lesern den Atem geraubt.
In einer eisigen Winternacht irrt der römische Sonderermittler Vogel mit blutbesudeltem Hemd durch die nebelverhangenen Wälder am Rand eines Dorfes. Vogel war vor einigen Wochen von Rom in die italienischen Alpen gereist, um den Verbleib eines vermissten Mädchens zu klären. Dreißig Jahre zuvor waren mehrere Kinder in den umliegenden Wäldern verschwunden, und es besteht der dringende Verdacht, dass der Mörder von damals – der im Dorf nur »Der Nebelmann« genannt wird – wieder aktiv geworden ist.
Als Vogel aufgegriffen wird, gibt er an, einen Unfall gehabt zu haben, doch das Blut an seinem Hemd stammt nicht von ihm. Ein Psychiater wird gerufen, um ihn zu befragen. Vogel beginnt zu erzählen – und sein Bericht ist ungeheuerlich.
(Quelle: amazon)

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Gewinnspiel

Gewinnen könnt ihr

eines von insgesamt 3 Printexemplaren von „Der Nebelmann“

Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet bitte die nachstehende Frage hier unter dem Tourbeitrag in den Kommentaren.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 13.08.2017!

Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com.

Tagesfrage:

Du erfährst, es ist ein Kind verschwunden. Was geht dir durch den Kopf?
Lass uns an deinen Gedanken teilhaben!

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

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  1. OMG das schlimmste für mich wäre und sofort an meine Tochter denken müsste-denn wenn ihr so etwas passieren würde wäre die schlimmste Erfahrung meines Lebens,denn ich kann nicht ohne sie sein und all meine Liebe gilt nur IHR!
    VLG Jenny

  2. Ich bin da etwas schräg mit meinen Gedanken und stelle mir vor, was dem Kind Alles passieren könnte. Bekomme da oftmals Kopfkino. Es sind schreckliche Gedanken und ich überlege, was ich in einer solchen Situation tun würde…wenn es meine Tochter wäre. Grausig. Das will man nicht erleben.

  3. Ach herrje….hoffentlich keine Gewalt, Misshandlung, missbrauch, verletzungen, psychische gewalt…hoffentlich lebt das kind noch….hoffentlich kann es gefunden werden….

    Eine furchtbare und belastende Situation!!! 🙁

  4. Hi,
    so etwas ist überaus schrecklich, vorallem, weil ich selbst Mama bin und ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen. Wir haben unseren einmal kurz gesucht, obwohl er eigentlich genau vor unseren Augen war….ohne Worte…und das waren die schlimmsten fünf Minuten meines Lebens. Mich trifft soetwas immer. Klar mit einer gewissen Distanz, sonst würde ich ja kaputt gehen, aber so etwas ist immer sehr schlimm….

    Lg
    Gaby

  5. Hallo Manja,
    das Vermissen eines Kindes ist eine Horrorvorstellung. Ich denke, hoffentlich wird es schnell gefunden. Je länger das Kind verschwunden bleibt, desto hoffnungsloser wird es.
    Gruß,
    Melanie

  6. Hallo Manja,

    danke dir für deinen Beitrag.

    Mir läuft bei solchen Meldungen immer eine Gänsehaut über den Rücken. Meist enden die Fälle, die auch groß in den Medien landen, mit einer furchtbaren Tat. Mich macht es immer mehr als betroffen, gerade als Mama kann man den Schmerz der Eltern förmlich spüren. In den Momenten schnappe ich mir meine Beiden immer und hoffe, niemals so etwas miterleben zu müssen.

    Liebe Grüße
    Silke

  7. Hallo Manja,
    da würde es alles in mir zusammen ziehen und ich müsste versuchen, ruhig zu bleiben und erstmal überlegen, ob es nicht einen harmlosen Grund dafür geben könnte. Aber sicherlich ließen sich Gedanken zu Unfall, Entführung, Misshandlung nicht lange unterdrücken. Keine schöne Vorstellung – und mir täten die Eltern sehr leid, denn für sie muss es am Schlimmsten sein, wenn das eigene Kind so verschwindet.

    Liebe Grüße, Jutta

  8. Hallo und vielen Dank für einen weiteren tollen Beitrag zur Blogtour! Wenn ich erfahren würde, dass ein Kind verschwunden ist, würde ich hoffen, dass es schnell und unversehrt wiedergefunden und nicht Opfer eines Verbrechens wird. Ich würde die Nachrichten verfolgen, um Weiteres über das Schicksal des Kindes zu erfahren. Außerdem würden mir die Eltern des Kindes und die weiteren Angehörigen sehr leid tun, weil so eine ungewisse Situation des Hoffen und Bangens ganz schlimm sein muss.

    Liebe Grüße
    Katja

  9. Ich mache mir Sorgen, was mit dem Kind geschehen ist – lebt es noch, wurde es entführt, ist es weggelaufen?

    Liebe Grüße,
    Daniela

  10. Ich finde sowas total schrecklich, denn die familie und Freunde leiden ja darunter und unter der Ungewissheit, was wirklich passiert ist, wie es dem Kind geht etc.
    Ich hoffe dann immer, dass alles gut ausgeht und es wohlbehalten zurück kommt.

    Lg Bonnie

  11. Es kommt ganz drauf an, wie alt das Kind ist, das verschwunden ist.
    In 1.Linie stelle ich mir natürlich die Feage, wie es.dazu kommen konnte…
    Kannte das Kind vielleicht sogar die Person, die das Kind verschwinden lies?
    Was hat die Person mit dem Kind vor?

    Bei einem älteren Kind denke ich daran, dass es vielleicht auch weg gelaufen sein könnte….dass es vielleicht evtl Probleme in der Familie gibt und das Kind deshalb keinen anderen Ausweg mehr wusste….

    Oder dass es vielleicht jemand war, der der Familie schaden möchte und sich deshalb gerade dieses Kind ausgesucht hat.

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