Blogtour | Gewinnspiel

„Gerechtigkeit“ – Blogtour „Wolf Road“ [Blogtour Tag 5]

11. August 2017

Hallo zusammen ihr lieben Blogtour – Leser,

ich begrüße euch zum 5. Tag unserer Blogtour zum Thriller

„Wolf Road – Die Angst ist immer einen Schritt voraus“

von Beth Lewis.

Während unserer Blogtour habt ihr bisher sehr viel über das Buch und die Themen erfahren. Gestern stoppte unser Tourbus bei Eva, die sich mit dem Thema „Rache“ befasst hat.

Ihr habt einen Beitrag verpasst?

Dann schaut hier rein, da findet ihr den kompletten Tourplan.

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Zum heutigen Abschluss dreht sich bei mir alles um das Thema

Gerechtigkeit

Gerechtigkeit ist wichtig, das ist nicht nur heute so, sondern war es auch schon früher.

Der Begriff der Gerechtigkeit (griechisch: διϰαιοσύνη dikaiosýne, lateinisch: iustitia, englisch und französisch: justice) bezeichnet einen Zustand des sozialen Miteinanders, in dem es einen angemessenen, unparteilichen und einforderbaren Ausgleich der Interessen und der Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt.

Damit einher gehen bestimmte Handlungsnormen und Rechtsnormen für die entsprechende Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Als abstrakter Begriff hat der Begriff der Gerechtigkeit in Theorie und Praxis je nach sozialem Zusammenhang und darin eingenommener Perspektive unterschiedliche Ausprägungen. Er ist oftmals umstritten.

Gerechtigkeit wird weltweit als Grundnorm menschlichen Zusammenlebens betrachtet; daher berufen sich in allen Staaten Gesetzgebung und Rechtsprechung auf sie. Sie ist in der Ethik, in der Rechts- und Sozialphilosophie sowie in der Moraltheologie ein zentrales Thema bei der Suche nach moralischen und rechtlichen Maßstäben und für die Bewertung sozialer Verhältnisse. […]

(Bildquelle: Pixabay)

Gerechtigkeit in früheren Gesellschaften

Man kann Gerechtigkeit als Prinzip für Ordnung sehr weit zurückverfolgen. Ursprünglich wurde Gerechtigkeit als Einhalten von Gesetzen und sozialen Normen aufgefasst. Gottheiten zum Beispiel wurden als personifizierte Gerechtigkeit angesehen. Wer gerecht sein wollte erfüllte die Gebote, die Götter vorgaben.

In der Antike finden sich erste Betrachtungen über Gerechtigkeit, etwa bei Platin oder Aristoteles. Aristoteles zum Beispiel unterschied auch schon zwischen personaler und gesellschaftlicher Gerechtigkeit.

Bis ins Mittelalter herrschte die Auffassung personaler Gerechtigkeit vor. Erst mit der Neuzeit entstanden dann Konzepte, das Gerechtigkeit beispielsweise als Konfliktlösung in Verträgen festgehalten wurde. Das Recht war nun nicht mehr nur Ausdruck der göttlichen Ordnung, sie erhielt nun die Bedeutung einer Institution als Ausgleich unterschiedlicher Interessen.

Formen der Gerechtigkeit (Beispiele)

  • Gleichberechtigung aller Menschen als Verzicht auf Diskriminierung von gesellschaftlichen Gruppen aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Rasse, Religion oder sonstigen Weltanschauungen (Gleichheitssatz)
  • Politische Gerechtigkeit im Hinblick auf Freiheiten, Ämter und Chancen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene
  • Juristische Gerechtigkeit in Form angemessener und ausgewogener Gesetze, einer adäquaten Rechtsprechung und eines angemessenen Strafvollzugs (Rechtmäßigkeit, Legitimität, Verhältnismäßigkeitsprinzip)
  • Übergangsgerechtigkeit (Transitional Justice) als angemessener Ausgleich für Gewalt und Straftaten in einem vergangenen Konflikt (Verstöße gegen das Völkerrecht) […]
  • Soziale Gerechtigkeit als angemessene Verteilung von materiellen Gütern, Arbeitsstellen und Ressourcen einschließlich der Chancengleichheit bzw. Chancengerechtigkeit durch Zugang zu den Gegenständen der Befriedigung von Grundbedürfnissen wie Ernährung, Wohnung, medizinische Versorgung oder Bildungschancen
    [weitere Formen, siehe Quelle]
(Bildquelle: Pixabay)

Gerechtigkeit zählt neben Bezeichnungen wie Recht, Gesetz und Strafe zu den Grundlagenbegriffen der Rechtsphilosophie und der Rechtswissenschaft.
Es wird also ein Gesetz erlassen an das sich alle zu halten habe. Wenn man es nicht tut kann man bestraft werden. Allerdings Strafen sind ein erheblicher Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht eines Menschen. Es bedarf hier einer genauen Abwägung.

(Informationsquelle: https://de.wikipedia.org)

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Auch im Thriller „Wolf Road“ spielt Gerechtigkeit eine Rolle. Nicht nur für Elka, auch für die anderen Charaktere. Wie genau, das müsst ihr selbst herausfinden. Schnappt euch „Wolf Road“ und begleitet Elka auf ihrem Weg.

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Buchdaten:

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Arctis Verlag (4. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 303880004X
ISBN-13: 978-3038800040

Kaufen könnt ihr den Thriller hier.

Leseprobe

Klappentext:
Nahezu alles, was Elka über die Welt weiß, hat sie von Kreagar Hallet gelernt, einem einsamen Trapper. Elka ist bei ihm groß geworden, nachdem sie ihre Großmutter bei einem schweren Unwetter verloren hat. Viele Jahre lang hat er ihr gezeigt, wie man in einer gesetzlosen und zerstörten Zivilisation, in der die Menschen auf die Gnade der Elemente hoffen müssen, überleben kann. Doch der Mann, den Elka zu kennen glaubte, birgt ein schreckliches Geheimnis. Er ist ein Killer. Ein Monster. Und jetzt, da Elka die Wahrheit kennt, könnte sie sein nächstes Opfer sein. Sie muss vor ihm durch die Wildnis fliehen – und ihre wahren Eltern finden.
(Quelle: amazon)

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Das Gewinnspiel

Die Gewinne:

1. Preis
1 x „Wolf Road“ in Print + 1 x Fjällräven Unisex Alltagstasche Kånken

2. & 3. Preis
jeweils 1 x „Wolf Road“ in Print

Um in den Lostopf für einen der Preise zu hüpfen beantwortet bitte die folgende Tagesfrage in den Kommentaren hier unter dem Tourbeitrag.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 13.08.2017!

Die Gewinner werden dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekanntgegeben.

 

Tagesfrage:

Was ist Gerechtigkeit für euch?

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

 

 

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  1. Hi,

    wenn die Alte, die mir den Parklatz mit einem Grinsen im Gesicht stibitzt, beim Aussteigen auf die Schnauze fliegt… Ach nee, das wäre dann ja eher „instant Karma“ XD

    Gerechtigkeit ist für mich die Hoffnung, dass jeder früher oder später eine angemessene Bestrafung oder Belohnung für seine Taten bekommt. Leider wird das vermutlich niemals zu 100% hinhauen.

    VG
    Jacqueline

  2. Hallo und guten Tag,

    Danke erst einmal für die verschiedenen Erklärungen was Gerechtigkeit bedeutet oder auch sein könnte.

    Eine schwierige Fragestellung: Was ist Gerechtigkeit für euch?
    Sind wir mal ehrlich ..die Welt ist egal in welcher Beziehung ist einfach nicht gerecht was z.B. das Verteilen an Grundbedürfnissen angeht….wir leben im Überfluss und werfen, selbst brauchbare Lebensmittel weg….andere Menschen auf dieser Welt hungern.
    Auch wenn viele über unserer Bildungssystem meckern…in vielen Teilen der Erde haben Kinder nicht mal die Möglichkeit überhaupt eine Schule zu besuchen.

    Und so könnte ich einfach weiter und weiter schreiben, weil jeder solche Beispiele kennt.

    Deshalb weiß ich auch keine Antwort auf diese Frage.
    Und versuche eigentlich immer etwas in Demut zu Leben und achtbar mit meinem Leben, dem Leben der Menschen in meinen Umfeld und mit den Dingen des täglichen Lebens um zugehen.

    Und damit zu hoffen, dass die Welt damit vielleicht etwas gerechter wird.

    LG..Karin…

  3. hm, schwierige Frage. Gerechtigkeit herzustellen ist sehr schwierig, ich versuche immer mit meinen Mitmenschen korrekt und gerecht umzugehen. Für mich ist Gerechtigkeit die gleichen Chancen für alle – jedoch habe ich leider gelernt dass es nie 100% gerecht zugeht.

  4. Wenn anders artige Kinder und erwachsene Menschen nicht immer nur nach der Behinderung beurteilt und eingestuft werden….!
    VLG Jenny

  5. Hallo und vielen Dank für diesen informativen Blogtour-Tag! Gerechtigkeit ist für mich ein unverzichtbarer Bestandteil eines Rechtsstaates und bedeutet für mich gleicher Zugang zu Leistungen, Informationen und Ämtern, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Gleichberechtigung aller Menschen, Generationengerechtigkeit und Minderheitenschutz.

    Liebe Grüße
    Katja

  6. Das es im Leben richtig zurück – dass die Menschen, die unfair spielen irgendwann auch ihre gerechte Strafe bekommen.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  7. Hallo 🙂
    Ich freue mich, dass die Blogtour nun auch bei dir angekommen ist.

    Gerechtigkeit ist für mich ein wichtiges Bindeglied, dass die Gesellschaft zusammen hält. Würde für Gerechtigkeit nicht gesorgt werden, wäre Selbstjustiz angesagt, dadurch würde es sicher nicht besser werden.

    Das Thema Gerechtigkeit in Wolf Road reizt mich sehr. Bin sehr neugierig auf das Buch.

    Liebe Grüße
    Ulrike

  8. Moin,

    Gerechtigkeit…. ganz schwierig, da bei vielen Themen der Begriff unterschiedlich empfunden bzw. definiert wird. Was für den einen gerecht ist, kann für einen anderen schon wieder ungerecht sein.

    Für mich bedeutet Gerechtigkeit z. B. Chancengleichheit, dass Männer und Frauen, Alte und Junge gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, den gleichen Lohn bekommen. Was in der Realität leider nicht funktioniert, da Frauen in der Regel weniger verdienen als Männer.

    Das ist nur ein Aspekt, aber ich denke dass Gerechtigkeit, das soziale Miteinander und Chancengleichheit für einen Rechtsstaat unverzichtbar ist.

    LG, tweeledee

  9. Hey!

    Gerechtigkeit ist dass die Entscheidung mit besten wissen und gewissen getroffen wird 😊 bzw nach normen gehandelt wird wie zb in Gesetzestexten.

    Liebe grüße Carina

  10. Ich finde es erstmal gerecht und gut, was das Grundgesetz aussagt: „Ob arm oder reich, alt oder jung, berühmt oder unbekannt – alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“.
    Oft habe ich allerdings das Gefühl, die „moralische Gerechtigkeit“ kommt zu kurz. Da fände ich es gut, wenn das Karma „zuschlägt“ . 😉
    LG, Melanie

  11. Was für ein interessanter Beitrag. Gerechtigkeit ist für mich, wenn alle Menschen gleich behandelt werden und keine Unterschiede nach Geschlecht, Alter, Religion etc gemacht wird, etwas, was einfach klingt, es aber nicht ist. Denn oft gibt es unterschiedliche Interessen und man muss zum Beispiel den Schutz von Minderheiten bedenken, aber dabei die anderen nicht vergessen. Kein Begriff, der sich leicht erklären lässt.

    Liebe Grüße, Jutta

  12. Hallo,

    ich glaube, dass Gerechtigkeit bedeutet, dass man juristisch alle nach dem gleichen Maßstab verurteilt, es bedeutet aber auch, dass man insgesamt alle Menschen gleich behandelt…

    LG

  13. Ein sehr interessanter Beitrag, vielen Dank!
    Gerechtigkeit ist für mich nicht mehr als ein sehr starkes Wort, denn bei der Umsetzung hapert es oft gewaltig.
    Für mich bedeutet es, dass alle Menschen, in jeder nur denkbaren Situation gleich behandelt werden. Dieser Gedanke krankt allerdings sehr stark am Egoismus des Menschen, weswegen oben in deinen Ausführungen auch weitestgehend nur von gesetzlichen Grundlagen der Gerechtigkeit zu lesen ist. Hier ist klar definiert, was gerecht ist und was nicht (wobei man sich auch hier über das eine oder andere streiten kann).
    Wenn es in den persönlichen bzw. „frei verhandelbaren“ Bereich hineingeht, dann gibt es für mich keine wirkliche Gerechtigkeit, nur eine Annäherung. Anders sind z.B. die großen Lohnunterschiede oder Standesunterschiede in anderen Kulturen kaum zu erklären.
    Was man für gerecht hält und was nicht, ist daher absolute Ansichtssache, wobei der persönlich, kulturelle, religiöse, politische… Hintergrund eine Rolle spielt.

    Viele Grüße
    Tanja

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