Rezension

Gelesen: „Fangirl“ von Rainbow Rowell

Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (24. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3446257004
ISBN-13: 978-3446257009
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 – 16 Jahre

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Fanfiction – das ist Caths Welt. Bis sie das College-Leben und ihre erste große Liebe kennenlernt … Ein Roman von Bestsellerautorin Rainbow Rowell
Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien. Ein mitreißendes Jugendbuch von Bestsellerautorin Rainbow Rowell über die erste Liebe – in der Fantasie und im echten Leben.
(Quelle: Carl Hanser Verlag)

Bereits einmal konnte mich Rainbow Rowell mit ihren Geschichten mehr als begeistern. Nun hatte mich „Fangirl“ aus ihrer Feder erreicht und ich war auf Anhieb sehr neugierig auf das, was mich hier zwischen den Buchdeckeln erwarten würde. Das Cover gefiel mir sofort richtig gut und auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen.
Die Charaktere sind gelungen. Hier konnte ich mir alle gut vorstellen, sie sind gut beschrieben und von den Handlungen her nachvollziehbar.
Cath ist wirklich sehr sympathisch. Auf mich wirkte sie glaubhaft und authentisch. Cath kämpft mit einigen Ängsten, die auch alle angeführt werden.  Sie verkriecht sich gerne, es dauert bis sie endlich aus sich herauskommt. Dies ist sehr gut zu verstehen und nachzuvollziehen.

Auch die Nebencharaktere sind wirklich gelungen. Sie alle passen gut zu Cath, helfen ihr jeder auf seine ganz eigene Weise. Zusammen ergeben sie ein stimmiges Ganzes.

Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich toll. Sie schreibt recht flüssig und gut zu lesen, ab und an aber musste ich die Sätze doch doppelt lesen um sie wirklich zu verstehen.
Geschildert wird das Geschehen in der 3. Person. Abwechselnd bekommt man als Leser immer ein Kapitel über die Protagonistin Cath und aus ihrer Fanfiction. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, ich musste immer schauen was ich gerade gelesen habe.
Die Handlung ist sehr vielseitig. Man begleitet als Leser Cath in ihren neuen Lebensabschnitt. Gleichzeitig werden vielerlei Themen angesprochen, die den Leser mitnehmen. Als erstes natürlich Caths Fanfiction, sie ist eine begeisterte Schreiberin. Aber auch Familienprobleme oder eben der Alltag an der Universität sind Bestandteil des Geschehens. Alles zusammen ergibt ihr ein stimmiges Ganzes. Wer hier aber eine normale Spannungskurve sucht, der ist hier falsch. Es ist eher das Ruhige, was dieses Buch auszeichnet.

Das Ende ist sehr passend gehalten. In meinen Augen schließt es das Buch ab und macht es einfach rund. Als Leser bleibt man zufrieden zurück.

Alles in Allem ist „Fangirl“ von Rainbow Rowell ein Roman der irgendwie Besonders ist, mich aber nicht zu 100 Prozent überzeugen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender Stil, der es mir jedoch nicht immer ganz einfach gemacht hat, und eine Handlung, in der es keine typische Spannungskurve gibt, dafür aber vielerlei andere Themen, die den Nerv der Zeit treffen, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

 

 

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