Gelesen: „Logan: Ein Sommer auf der McBannon Ranch“ von Druice Anne Taylor

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1090 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 173 Seiten
Verlag: Forever (1. Mai 2017)
Sprache: Deutsch

Charlie Hawking ist auf dem besten Weg, sich ihren großen Traum zu erfüllen und Tierärztin zu werden. Vor Studienbeginn will sie den Sommer über auf einer Ranch in Texas praktische Erfahrungen sammeln. Dort angekommen lernt sie Logan McBannon und dessen drei Brüder, die gutaussehenden Söhne ihres neuen Arbeitgebers, kennen. Die Männer sind wenig erfreut darüber, dass sie nun neben der Arbeit auch noch eine junge Frau betreuen müssen und behandeln Charlie wie einen Eindringling. Charlie selbst hat ein ganz anderes Problem: Der attraktive Logan hat ihr mit seiner rauen Art, die sie an einen echten Cowboy erinnert, gehörig den Kopf verdreht. Schließlich kommen Charlie und Logan sich näher. Doch schon bald merkt Charlie, dass die Brüder etwas verbergen …
(Quelle: Forever)

Von der Autorin Druice Anne Taylor habe ich bereits etwas gelesen. Daher war ich neugierig auf „Logan: Ein Sommer auf der McBannon Ranch“ aus ihrer Feder. Das Cover gefiel mir hier auf Anhieb. Und auch der Klappentext ist sehr ansprechend und so begann ich gespannt mit dem Lesen.

Von den hier auftauchenden Charakteren war ich nicht ganz so überzeugt. Sie wirkten auf mich nicht alle richtig vorstellbar beschrieben.
Logan blieb leider ein wenig blass. Die Handlungen waren soweit nachvollziehbar aber von der Person her hatte ich nicht so viele Vorstellungen. Er ist ein Cowboy, hat eine Ranch. Logan soll auch ganz gut aussehen, genau wie seine Brüder. Doch das wird leider kaum beschrieben, wodurch ich als Leser kein Bild von ihm vor Augen hatte.
Charlie möchte Tierärztin werden. Sie weiß was sie will und bleibt ihrem Ziel treu. Allerdings auf mich wirkte sie ein wenig fremd in dieser Welt. Wie es auf einer Ranch zugeht ist ihr nicht wirklich bewusst.

Die Nebenfiguren der Geschichte bleiben leider außen vor. Man erfährt nicht so viel über sie, daher kann man sich hier kaum er Bild über sie machen.

Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Er ist sehr angenehm, man kommt gut durch das Geschehen und kann problemlos folgen.
Die Handlung selbst war dann irgendwie gar nicht so wie ich es mir erhofft hatte. Die Ranch selbst ist sehr gut beschrieben, sie konnte ich mir richtig gut vorstellen. Auch die Atmosphäre ist toll, es wirkte sommerlich und ja irgendwie leicht auf mich. Leider aber bleibt mir die Gesamthandlung aber zu oberflächlich, irgendwie ohne Tiefgang. Es gibt Dramatik, diese verpufft dann aber zu schnell.

Das Ende kam mir persönlich zu schnell und viel zu einfach. Es mag zur Handlung passen, mir aber hat es nicht so gut gefallen, leider. Hier hätten ein paar Seiten mehr gut getan.

Zusammengefasst gesagt ist „Logan: Ein Sommer auf der McBannon Ranch“ von Druice Anne Taylor ein Roman, der ganz anders ist als ich es erwartet habe.
Am Schreibstil der Autorin gibt es nichts zu meckern, er ist flüssig und gut zu lesen. Die Charaktere aber und auch die Handlung waren mir leider zu oberflächlich, ohne Tiefgang. Hier hätte die Autorin viel mehr rausholen können, sie verschenkt sehr viel Potential.
Schade!

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