Gelesen: „Taintless: Blindes Vertrauen“ von Annie Mae Gold

Taschenbuch: 488 Seiten
Verlag: Stand-Up Publishing S.à r.l. (10. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9995999609
ISBN-13: 978-9995999605
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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Im Jahr 2171 ist die Welt nahezu unbewohnbar. Nur hinter einer unüberwindbaren Mauer haben die letzten Menschen Zuflucht gefunden: in der „Kolonie“, aufgeteilt in Gilden und Elite. Die 17-jährige Summer fiebert dem Tag der Auswahl entgegen, dem einzigen Ausweg aus ihrem Leben in der Gilde. Denn obwohl dies der letzte sichere Zufluchtsort auf Erden ist, fühlt sich Summer wie im Gefängnis. Sie ist nicht geschaffen für ein eintöniges Dasein. Sie will raus! Als der geheimnisvolle Clay in ihrer Schule auftaucht, ist es um sie geschehen. Clay kommt aus der Elite, genau dort will sie hin. Doch was ist mit Will, den sie schon ihr Leben lang kennt …? Hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen beginnt sie zu zweifeln: Wem kann sie trauen? Ist die Elite wirklich die perfekte Spaßgesellschaft, die sie zu sein vorgibt? Und was liegt eigentlich auf der anderen Seite der Mauer?
Summer findet eine Wahrheit, die sie mehr kosten wird als nur ein gebrochenes Herz …
(Quelle: Amazon)

Der Roman „Taintless: Blindes Vertrauen“ stammt von der Autorin Annie Mae Gold. Es ist ihr Debüt und zugleich der Auftakt einer dystopischen Trilogie. Angesprochen vom Klappentext und Cover war ich wirklich gespannt wohin die Reise hier wohl gehen würde.

Die hier handelnden Charaktere sind sehr gut beschrieben. Man kann sie sich gut vorstellen und die Handlungen sind alle samt verständlich.
Summer ist ein 17-jähriges junges Mädchen. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als die Freiheit. Sie hat viel Hoffnung in ihre Auswahl, will sie doch in die perfekte Elite kommen. Als Leser kann man sich gut in sie hineinversetzen, da Summer symphytisch rüberkommt. Man fiebert als Leser mit ihr mit.
Auch Clay ist gut beschrieben. Er wirkt aber auch sehr geheimnisvoll, kommt er doch aus der Elite. Summer fühlt sich sehr zu ihm hingezogen.

Genau wie die beiden genannten sind die auch die anderen auftauchenden Charaktere gut beschrieben. Sie passen gut ins Geschehen hinein, die Handlungen sind nachvollziehbar.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man kommt sehr leicht durch die Seiten der Geschichte.
Die Protagonistin Summer führt als Ich-Erzählerin durch das Geschehen. Ich empfand es als passend gewählt, denn man lernt sie so noch viel besser kennen und kann in ihre Gedanken und Gefühle blicken.
Die Handlung empfand ich als spannend gehalten. Man lernt sehr gut das Leben von Summer kennen. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich sehr harmonisch aneinanderfügen. Sie passen richtig gut zusammen und werden am Ende einer.
Die Spannungskurve baut sich kontinuierlich auf und als Leser wird man, je weiter man im Geschahen vorankommt, immer mehr hineingezogen. Es ist sehr vielsichtig und facettenreich gehalten. Es mag als Jugendbuch dargestellt sein, erwachsene Leser haben hier aber mit großer Sicherheit auch ihren Lesespaß. So erging es mir, auch wenn mir irgendwie doch der letzte Wow-Effekt noch gefehlt hat.

Das Ende ist gut gewählt. Es ist spannend und letztlich bleiben auch noch ein paar Dinge offen. Hier darf man gespannt sein was noch so kommt.

Alles in Allem ist „Taintless: Blindes Vertrauen“ von Annie Mae Gold ein Trilogieauftakt, der gut aber nicht perfekt ist.
Sehr gut beschriebene Charaktere, ein flüssig lesbarer angenehmer Stil der Autorin und eine spannende Handlung, die mit unerwarteten Wendungen gespickt ist, in der mir aber der letzte Kick doch gefehlt hat, haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf die Fortsetzung.
Durchaus lesenswert!

 

Ich danke der Autorin für das Rezensionsexemplar!

 

 

1 Kommentar zu „Gelesen: „Taintless: Blindes Vertrauen“ von Annie Mae Gold“

  1. Um dieses Buch schleiche ich schon seit längerem herum, und deine Rezi hat mich nun nochmals neugierig darauf gemacht, danke 🙂

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