Gelesen: „Apfelkuchen am Meer“ von Anne Barns

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch (8. Mai 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956497104
ISBN-13: 978-3956497100

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Der süße Duft des warmen Kuchens, der sich mit dem salzigen des Meeres vermischt, das ist für Merle das Aroma der Ferien ihrer Kindheit – das Aroma der Apfelrosentorte. Seit Generationen wird das geheime Rezept in Merles Familie weitergereicht. Als eine Freundin ihr erzählt, dass sie genau diese Torte in einem Café auf Juist gegessen hat, macht Merle sich spontan auf die Suche nach der Bäckerin. Unweigerlich führt ihr Weg sie zurück auf die Insel, wo noch mehr Geheimnisse verborgen liegen als nur ein Familienrezept.
(Quelle: MIRA Taschenbuch)

Die Autorin Anne Barns war mir bisher komplett unbekannt. Nun hatte die die Chance ihren Roman „Apfelkuchen am Meer“ aus ihrer Feder zu lesen. Das Cover und auch der Klappentext gefielen mir auf Anhieb und so begann ich neugierig mit dem Leben.

Die Charaktere empfand ich als sehr gut beschrieben. Auf mich wirkten sie glaubhaft und realistisch, man kann sich in sie hineinversetzen und die Handlungen nachvollziehen.
Merle ist BWL Studentin und zuvor hat sie Konditorin gelernt. Eigentlich sollte sie auch die Konditorei der Eltern übernehmen, dann aber kam der Konkurs. In den Ferien hat Merle nun einen Job auf Juist angenommen, in einem kleinen Café. Ich habe Merle auf Anhieb ins Herz geschlossen, ihre Art macht sie sehr sympathisch.
Doch nicht nur Merle gefiel mir, auch ihre Familie ist sehr facettenreich beschrieben. Man merkt sie stehen füreinander ein und vor allem der Vater hatte es mir angetan.

Aber nicht nur die genannten Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, auch die Nebenfiguren hat Anne Barns wunderbar gezeichnet. Sie alle passen ganz wunderbar in diesen Roman, geben ihm das gewisse Etwas.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und leicht. Man fühlt sich als Leser wirklich sehr wohl im Geschehen, kann sich durch die guten Beschreibungen alles klasse vorstellen.
Die Handlung gefiel mir richtig gut. Als Leser bekam ich hier sehr viel geboten. Es gibt Spannung aber auch viel Liebe. Hier habe ich aber etwas zu meckern, denn mir ging die Liebesgeschichte doch etwas zu schnell. Hier bleiben die Gefühle doch ein wenig auf der Strecke, wirkten nicht so glaubhaft wie ich es mir vorgestellt hatte.
Sonst aber gibt es hier viel Inselfeeling. Die Atmosphäre ist toll beschrieben, man fühlt sich regelrecht zu Hause und kann das Meer schon beinahe spüren.

Das Ende dieses Romans hat mir richtig gut gefallen. Es macht das Geschehen sehr schön rund und schließt es ganz wunderbar ab. Als Leser legt man den Roman am Ende dann sehr zufrieden zur Seite.

Insgesamt gesagt ist „Apfelkuchen am Meer“ von Anne Barns ein Roman, der mich vom Setting auf Anhieb richtig eingefangen hatte.
Ganz wunderbar beschriebene glaubhafte Charaktere, ein leicht und locker zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die dem Leser Spannung aber auch viel Liebe bietet und ihn auf die Insel Juist entführt, haben mich hier bis auf klitzekleine Kleinigkeiten richtig überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

 

Ich bedanke mich beim Verlag und BUCH CONTACT für das zugesandte Rezensionsexemplar!

 

 

Ein Kommentar

  1. Liebe Manja, eine tolle Rezi, die mich nun noch neugieriger auf das Buch gemacht hat als bisher 🙂 Danke 🙂

    LG Sabine aus Ö (Lesen und Träumen)

Kommentare sind geschlossen.

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