Gelesen: “Der Blutsaphir – Fluchjuwel 2” von Tanja Bern

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2937 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 293 Seiten
Verlag: Bookshouse (7. September 2016)
Sprache: Deutsch

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Die junge Hexe Sybil Bellis hegt nur einen Wunsch. Sie möchte endlich magische Fähigkeiten besitzen, denn die Magie wurde in ihrer Familie wegen eines dunklen Fluchs unterbunden. Nur ein Blutsaphir könnte dies umgehen. Ohne den daran gebundenen Blutgeist ist der Juwel aber wirkungslos, deshalb braucht sie Darvin von Moorfels. Der ist von ihrem Vorschlag nicht gerade begeistert, denn Sybils Urgroßmutter verfluchte ihn damals zu einem Leben als Vampir. Natürlich verheimlicht Sybil ihre Herkunft. Trotzdem bleibt Darvin misstrauisch, verweigert ihr zunächst seine Hilfe. Der jungen Hexe bleibt nur ein letztes Mittel. Sie erpresst Darvin mit dem Silberachat, der für ihn vielleicht Erlösung bedeuten könnte. Widerwillig lässt sich Darvin auf dieses Unterfangen ein. Womit Sybil nicht rechnet, ist die Zuneigung, die sie viel zu schnell zu dem Mann verspürt.
(Quelle: Bookshouse)

Bereits der erste Band der „Fluchjuwel – Dilogie“ der Autorin Tanja Bern hat mir sehr gut gefallen. Daher war ich auch neugierig auf Teil 2, der den Titel „Der Blutsaphir“ trägt. Vom Cover war ich sehr angetan und auch der Klappentext versprach mir bereits sehr viel.

Die hier handelnden Personen waren mir bereits zum Teil bekannt. Das gefiel mir wirklich gut, da so auch sichergestellt war ich würde erfahren wie es mit ihnen und ihrem Schicksal weitergeht.
Die Protagonisten Sybil Bellis und Darvin von Moorfels gefielen mir hier wieder sehr gut. Sybil ist eine Hexe, der es aber an Magie fehlt. Diese Gabe wurde ihrer Familie als Strafe genommen. Nur der Blutsaphir kann ihr hier noch helfen. Ich empfand Sybil als gut beschrieben, ihre Handlungen waren für mich nachvollziehbar und ihre Gefühle zu jeder Zeit vollkommen verständlich.
Darin ist ein Blutgeist. Seine Aufgabe ist es den Blutsaphir aufzuspüren. Früher war er ein Mensch, der jedoch verflucht wurde. Er leidet unter diesem Fluch, das merkt man ihm als Leser immer wieder an. Der Blutsaphir könnte ihn erlösen, doch dafür muss er ihn erst einmal finden. Dieser Umstand verbindet ihn mit Sybil, die beiden fühlen sich sehr zueinander hingezogen. Auch Darin ist wirklich sehr vorstellbar beschrieben, ich mochte auch ihn richtig gerne.

Neben den beiden genannten gibt es noch andere Charaktere, welche die Autorin sehr gut ins Geschehen einbaut. Jeder von ihnen hat hier seinen festen Platz und gibt dem Geschehen etwas Besonderes.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man kommt als Leser flott und leicht durch das Geschehen hindurch. Man kann zu jederzeit ohne Probleme folgen, es ist alles verständlich gehalten.
Die Handlung selbst empfand ich als spannend. Es ist zwar der zweite Teil der Dilogie, er kann aber durchaus auch ohne Probleme alleine gelesen werden. Die Geschichten sind jeweils in sich abgeschlossen. Leider zieht sich die Handlung doch ein wenig in die Länge, mir war es manches Mal doch ein wenig zu viel des Guten. An diesen Stellen geht die Spannungskurve dann dementsprechend leider auch immer nach unten. Zum Glück sind diese Stellen aber nicht von Dauer.
Die von Tanja Bern geschaffene Welt ist sehr anschaulich detailliert beschrieben, sie ist vor meinem geistigen Auge zum Leben erwacht. Ich empfand sie als wirklich vielseitig und sehr faszinierend.

Das Ende dieses zweiten Teils ist, wie bereits angedeutet, abgeschlossen. Ich empfand es als sehr gut und zur Geschichte passend. Alles ist hier am Schluss rund und zufriedenstellend.

Letztlich gesagt ist „Der Blutsaphir“ von Tanja Bern ein sehr guter Abschluss der „Fluchjuwel – Dilogie“, der aber leider nicht ganz an Band 1 herankommt.
Bekannte und erneut sehr gut beschriebene Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die zwar sehr spannend gehalten ist, in der es aber leider auch ein paar Längen gibt, die aber zum Glück nicht von Dauer sind, haben mir hier wirklich unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

 

Rezension zu Teil 1:
„Der Silberachat – Fluchjuwel 1“

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