Rezension

Gelesen: „Strikers Fall“ von Susanne Leuders

Achtung:
Dies ist der zweite Teil der Dilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!

Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 330 Seiten
Verlag: Verlagshaus el Gato (11. September 2017)
Sprache: Deutsch

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Weder Amelie noch Striker können die gemeinsame Zeit und ihre Freundschaft vergessen. Dennoch scheuen sich beide davor, erneut Kontakt zueinander aufzunehmen. Striker schreibt sich seinen Verlust auf einem neu erstellten Angel-Account von der Seele, doch Amelie antwortet nie.
Ein Leichenfund im Hafenbecken verändert allerdings alles. Amelie hat mittlerweile eine Ausbildung zur Polizistin durchlaufen und ist seit einigen Monaten bei der Mordkommission. Mit ihrem Partner Tom übernimmt sie ihren ersten großen Fall. Als sie am Tatort erscheint, ahnt sie noch nicht, dass dieser Mord sie zurück in den verlassenen Teil des Hafenviertels und somit zurück in die dunklen Ecken ihrer Vergangenheit führen wird. Erneut beginnt ihr Leben in seinen Festen zu wanken, denn sie erkennt den Toten sofort.
Auch der Folgeband von Angels Fall erzählt eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Hass und einem Spiel, in dem keiner wirklich gewinnen kann.
(Quelle: Verlagshaus el Gato)

Nachdem ich „Angels Fall“ von Susanne Leuders gelesen habe war ich extrem neugierig auf „Strikers Fall“. Bereits vom Cover und dem Klappentext war ich unheimlich angetan. Also habe ich mich ganz schnell ans Lesen gemacht.

Die Charaktere sind so klasse. Ich mochte sie ja schon im ersten Band, auch wenn man hier noch nicht so viel erfuhr. Nun aber tauchen wieder viele bekannte Figuren auf aber eben auch Neue.
Mit dabei sind natürlich Angel und Striker. Sie gehen mittlerweile getrennte Wege, in Gedanken aber sind sie irgendwie immer noch miteinander verbunden. Unabhängig voneinander denken sie immer wieder aneinander, an die gemeinsame Zeit. Beide sind sie tief im Inneren aber noch sehr zerrissen.
Angel macht eine Ausbildung zur Polizistin, während Striker noch immer in seiner Wohnung wohnt. Dass sie sich dann über den Weg laufen, es war von Anfang an klar. Als Leser weiß man aber nicht wie es ablaufen wird und was sonst passiert.

Neben den Bekannten gibt es auch andere, neue Charaktere. Diese fügen sich wunderbar ins Geschehen ein, jeder hat seinen festen Platz. Sie sind ebenso richtig gut beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder genauso mitreißend und sehr flüssig. Ich habe angefangen und wurde innerhalb kürzester Zeit vollkommen in den Bann des Geschehens gezogen.
Die Handlung ist einfach wow. Ich weiß wirklich nicht so recht was ich eigentlich erwartet habe. Aber ganz sicher war es nicht das. Das Geschehen setzt etwas nach „Angels Fall“ wieder ein. Ich war sofort wieder drin, konnte ohne Probleme folgen. Es herrscht hier viel mehr Spannung und Action vor als noch im ersten Teil. Der Thrilleranteil ist definitiv mehr, was mir unheimlich gut gefallen hat. Weil es einfach zur Geschichte passt, weil das Tempo sehr hoch gehalten wird. Es passiert immer etwas, Langeweile findet man hier keine. Als Leser fiebert man mit, hält die Luft an, kann Dinge nicht wirklich fassen. Susanne Leuders hat mich hier wirklich gepackt und während des gesamten Lesens nicht losgelassen. Innerhalb kürzester Zeit war dieser zweite Teil zu Ende, ich bin durchgerauscht, ja es war ein Rausch, ich musste wissen wie es letztlich alles ausgeht.

Das Ende ist klasse. Es passt perfekt, macht alles rund und schließt diese Dilogie einfach unheimlich gut ab. Für mich gibt es keine offenen Fragen mehr, ich bin zufrieden so wie es ist.

Kurz gesagt ist „Strikers Fall“ von Susanne Leuders ein zweiter Teil der Dilogie, der Band 1 um einiges toppen kann.
Charaktere, zum einen gut bekannt, zum anderen aber auch neu hinzugekommen, die vorstellbar und glaubhaft dargestellt sind, ein mitreißender sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ungeheuer spannend und emotional gehalten ist und in der man als Leser immer wieder auf unvorhersehbare Wendungen, haben mich gefesselt und schlicht überzeugt.
Unbedingt lesen!

 

Mein Dank geht an den Verlag für das Vorab – eBook!

 

Rezension „Angels Fall“

 

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