Rezension

Gelesen: „Plötzlich Banshee“ von Nina MacKay

8. September 2017

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1251 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: ivi (1. August 2016)
Sprache: Deutsch

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Eine tollpatschige Todesfee und ihr Versuch, die Welt zu retten
Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?
(Quelle: ivi)

Nina MacKay war mir bisher komplett unbekannt. Daher war ich auch richtig neugierig darauf und habe mich mit großer Begeisterung auf „Plötzlich Banshee“ aus ihrer Feder gestürzt. Der Klappentext und auch das Cover haben mir sehr neugierig gemacht.

Die hier handelnden Charaktere sind wirklich gut gezeichnet. Man kann sie sich als Leser richtig gut vorstellen und die Handlungen gut nachvollziehen.
Alana mochte ich sehr gerne. Sie hat eine ordentliche Portion Selbstironie, was mir sehr gut gefiel. Außerdem sorgt sie sich sehr um andere. Das sie Unglück bringt gefällt ihr nicht unbedingt aber sie hat gelernt sich damit zu arrangieren. Sie nimmt sich halt so wie sie ist, mit all ihren Stärken und Schwächen.

Auch die anderen vorkommenden Charaktere sind richtig gut gelungen. Sie passen sehr gut ins Geschehen hinein, ich konnte sie mir soweit auch gut vorstellen. Hier ist mir besonders Dylan aufgefallen. Einerseits mochte ich ihn, andererseits hätte ich ihn auch mal gerne zum Mond geschossen.

Der Schreibstil der Autorin ist klasse. Nina MacKay schreibt sehr flüssig und leicht, man kann problemlos folgen und es ist alles verständlich.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der Sichtweise von Alana. Ab und an gibt es auch mal Einblicke von anderen Personen, diese gefielen mir auch richtig gut, da sie das Geschehen so vielseitig machen.
Die Handlung selbst ist anders, sehr faszinierend. Von der Idee her war ich total begeistert, Banshee sind mir bisher noch nicht so oft untergekommen. An der Umsetzung hapert es hier und da ein wenig, dennoch aber ist das Geschehen sehr fantastisch angehaucht und man hat als Leser viel Lesefreude. Der Unterhaltungswert ist hier definitiv sehr groß geschrieben, denn es gibt auch recht viel Humor.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Ich empfand es als sehr passend und abschließend, so wird diese Geschichte richtig gut beendet.

Insgesamt gesagt ist „Plötzlich Banshee“ von Nina MacKay ein sehr guter Roman mit einer tollen Idee dahinter.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und locker zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die mit Humor und viel Fantasy daherkommt, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

 

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