Rezension

Gelesen: „Bad Boys and Little Bitches“ von Andreas Götz

11. September 2017

Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Oetinger (24. Juli 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3789107646
ISBN-13: 978-3789107641
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: Spring Break 1

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Beste Freunde, ein Leben lang – das haben Lissy, Finn, Elif und Leon sich geschworen. Leider haben sie nicht mit Vanessa gerechnet. Die Neue in der Stufe wickelt alle um den Finger, da verblassen alte Schwüre. Schon bald kennt sie selbst die dunkelsten Geheimnisse und jede verbotene Sehnsucht. Aber wehe, man stellt sich gegen sie. Denn merke: Vanessa vergisst nichts und sie verzeiht nie! Und sie weiß genau, wie sie jeden der Freunde vernichten kann. Doch auf der Party des Jahres verliert sogar sie die Kontrolle…
Geheimnisse, Verrat, verbotene Liebe – ein Serienauftakt mit allem, was das Leben aufregend macht!
(Quelle: Oetinger)

Von Andreas Götz kannte ich bereits andere Bücher. Nun hatte ich die Chance seinen neuen Roman „Bad Boys and Little Bitches“ zu lesen. Das Cover gefiel mir sehr gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also habe ich auch rasch mit dem Lesen begonnen.

Hier in diesem Roman gibt es einige verschiedene Charaktere. Diese sind alle so gut gezeichnet, dass man sie sich als Leser gut vorstellen kann.
Finn ist jemand der sich nach außen recht tough gibt. Er ist sich für keine Bemerkung zu schade. Dennoch aber wirkte er unsicher und schüchtern auf mich.
Leon wirkt anderen gegenüber immer unsicher und misstrauisch. Sonst aber gibt er sich locker, will damit aber verbergen was wirklich in ihm vorgeht.
Bei den Mädchen gibt es auch verschiedene Charaktere. So ist Elif eher ehrgeizig. Sie war mal ein Partygirl, das hat sich aber verändert.
Vanessa ist ganz neu an der Schule. Sie sucht aktuell noch Anschluss.
Dann gibt es noch Lissy, die sehr schüchtern auf mich wirkte und Konni wirkt als ob sie generell zu viel weiß.
Insgesamt kann man sagen, die Charaktere sind vielseitig und facettenreich. Jeder Leser wird hier schnell jemanden finden, den er mehr oder weniger gerne mag.

Der Schreibstil des Autors ist leicht und locker. Er schreibt genretypisch und so fliegt man als Leser quasi durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Dadurch lernt man die verschiedenen Sichtweisen gut kennen, es wird vielsichtig.
Die Handlung gefiel mir gut. Man kann sich die Gruppe gut vorstellen und es wird auch deutlich wie sich hier eine entsprechende Dynamik entwickelt. Es baut sich nach und nach Spannung auf, es gibt Intrigen und Lügen.
Allerdings durch die Vielzahl an Perspektiven blieben mir die Gefühle der Charaktere ein wenig auf der Strecke. Ich fand dies ein wenig schade, hier hatte ich mir doch etwas mehr erwartet.

Das Ende des Buches ist gut so wie es ist. Es gibt kurz vor Schluss noch eine Wendung, die mich überrascht hat. Am Ende wird dann alles gut aufgelöst und die Geschichte somit rund gemacht.

Zusammenfassend gesagt ist „Bad Boys and Little Bitches“ von Andreas Götz ein Jugendroman, der mich nicht zu 100 % überzeugt hat.
Gut gezeichnete facettenreiche Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil des Autors und eine Handlung, in der sich nach und nach Spannung aufbaut, wo mir allerdings die Gefühle etwas auf der Strecke geblieben sind, haben mich am Ende sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich beim Verlag und der NAB für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und die Leserunde!

 

 

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