Gelesen: „Countdown to Noah (Band 1): Gegen Bestien“ von Fanny Bechert

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3236 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 289 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag (17. September 2017)
Sprache: Deutsch

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In einer Welt, in der Menschen zu wilden Bestien – sogenannten Noahs – mutieren, zählt für die siebzehnjährige Cassidy nur, ihre kranke Schwester zu beschützen. Als sie dabei von einem Noah gebissen wird, bleiben ihr noch genau dreißig Tage, eh sie selbst zu einem Monster wird. Nur mit der Hilfe des Rebellen Daniel hat sie eine Chance, rechtzeitig Medizin zu beschaffen. Aber wer hilft schon einer tickenden Zeitbombe, deren kleinste Berührung zur eigenen Ansteckung führen kann?
(Quelle: Sternensand Verlag)

Die Autorin Fanny Bechert war mir bereits gut bekannt und bisher hat sie mich immer mit ihren Geschichten begeistern können. Nun durfte ich ihr neuestes Werk „Countdown to Noah: Gegen Bestien“ lesen und war dementsprechend neugierig was mich hier wohl erwarten würde.

Bei den Charakteren hat Fanny Bechert wirklich ganze Arbeit geleistet. Ich empfand sie alle samt als glaubhaft und vorstellbar gezeichnet. Jeder von ihnen passt wirklich richtig klasse in dieses Buch hinein.
Daniel hat es mir zugegeben nicht unbedingt leicht gemacht, ich habe ihn zu Beginn nicht ganz so gerne gemocht. Das hängt aber auch mit seiner Situation im Allgemeinen zusammen. Gerade zu Anfang wirkte er eher mürrisch auf mich. Ich hatte aber vollstes Verständnis für ihn, ich denke ich ihn seiner Situation würde ähnlich reagieren. Mit der Zeit aber habe ich ihn richtig gerne gemocht. Er ist selbstbewusst und macht eine klasse Entwicklung durch.
Auch Cassidy ist richtig klasse. Sie ist eine richtige Kämpferin mit ganz großem Herz. Das sie infiziert wurde, es tat mir in der Seele weh. Ich hoffe wirklich so sehr für sie.

Auch die anderen Figuren der Geschichte sind glaubhaft und authentisch gezeichnet. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen. So taucht hier beispielsweise Jeff auf. Er ist Daniel gar nicht so unähnlich und dennoch komplett verschieden. Während Daniel eher unüberlegt handelt, denkt Jeff vorher doch erst nach.
Und auch die Noahs gefielen, trotz dessen sie irgendwie auch richtig unheimlich auf mich wirkten, verdammt gut.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr mitreißend und flüssig gehalten. Ich wollte eigentlich nur kurz reinlesen und schwupp war ich gefangen im Geschehen. Fanny Bechert schreibt detailliert und bildgewaltig, es ist einfach Wahnsinn. Ich dachte ja ich kenne ihren Stil bereits, doch da lag ich falsch. Sie passt sich wunderbar dem Genre an, zeigt dem Leser hier eine vollkommen andere Seite von sich.
Die Handlung hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Hier bekommt man als Leser sehr viel Spannung und viel Geheimnisvolles geboten, genauso aber auch ein wenig Romantik. Diese passt sich wunderbar in dieses Geschehen hier ein. Ich als Leser konnte hier vollkommen mitfiebern, ich musste wissen wer oder was die Noahs sind, wo sie herkommen, was sie bezwecken. Und auch wenn es zum Teil recht düsterzugeht, ich habe dieses Buch förmlich inhaliert, es innerhalb kürzester Zeit weggelesen.
Die Idee dieser Geschichte ist nicht unbedingt neu, doch hier ist es doch irgendwie anders Ich war fasziniert und total begeistert.
Je näher ich dem Ende kam desto höher stieg die Spannungskurve an. Es war schon fast ein Nägelkauen, wirklich top.

Das Ende ist dann (leider) ziemlich gemein. Den Leser erwartet hier ein ziemlicher Cliffhanger. Nun bin ich ungeheuer neugierig auf Teil 2, den muss ich lesen.

Kurz gesagt ist „Countdown to Noah: Gegen Bestien“ von Fanny Bechert ein Dilogieauftakt, der mich wirklich mitgerissen hat.
Detailliert beschriebene glaubhaft Charaktere, ein flüssig und bildgewaltiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, geheimnisvoll und absolut fesselnd empfand, haben mich begeistert, wunderbar unterhalten und machen unheimlich Lust auf den zweiten Teil.
Uneingeschränkt zu empfehlen!

 

Ich bedanke mich beim Verlag für das Vorab – eBook!

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Das Gewinnspiel

Im Rahmen der Release-Party gibt es ein Gewinnspiel.
Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet einfach die nachstehende Frage:

Eure Familie ist zu Noahs mutiert. Bleibt ihr bei ihnen oder verlasst ihr sie und schlagt euch alleine durch?

Gewinnspielregeln:
– Das Gewinnspiel läuft nur während der Release-Party!
– Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten!
– Keine Barauszahlung der Gewinne möglich!
– Keine Haftung für den Postversand!
– Veranstalter des Gewinnspiels ist der Sternensand Verlag!
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

 

18 Kommentare

  1. Das ist eine sehr schwierige Frage…ich würde wohl fort gehen um naCh einem Gegenmittel zu suchen, damit ich meiner Familie helfen kann.

    Tolle Rezension übrigens ?

  2. Das ist eine total schwere Frage… ich denke erst wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt würde ich die familie verlassen

  3. Ohje, die Frage ist ja wirklich fies. Einer seite mus man weg, anders seits will man nicht. Ich denke (so wie ich meine Fa,ilie kenne) nach langen Diskustieren schicken die mich weg auch wenn ich nicht will

  4. Danke für die Rezi . Auf deine Frage bezogen : hab ich Kids ? Dann würde ich bleiben , bis zu ihrem Tod oder meinem . Allerdings wenn es mich erwischen würde , würde ich dem Tod den Vortritt lassen , bevor ich als Noah ende. Bis dahin würde ich kämpfen um mich und meine Familie . ……

  5. Hey. Schöne Rezi.

    Ich würde sie verlassen. Sie würden much ja eh nur beißen. Also raus und einen sicheren Ort suchen

    Liebe Grüße
    Periwinkle Bell

  6. Hier muss ich keine 30 Sekunden überlegen!
    Ich liebe meine Familie über alles auf der Welt und würde sie auch als mutierte Noahs nicht alleine lassen!
    Lieber lasse ich mich dann von einem von ihnen beißen und weiß aber, dass ich sie nicht im Stich gelassen habe!

    Danke für deine tolle Rezension und diese wirklich zum nachdenken bringende Frage!

  7. Hallo! Oh wow, was für eine frage…. Ich weiss es ehrlich nicht. Eigentlich würde ich sagen bei ihnen bleiben, aber irgendwie würde in mir immer eine Stimme sagen, ich muss nach einem Heilmittel suchen….

  8. Hmm das ist echt schwer zu sagen… Es kommt drauf an, in welchem Stadium sie sind… Wenn sie mich gar nicht mehr erkennen würden und ich nicht mehr sicher wäre, würde ich sie wahrscheinlich verlassen aber nicht aufgeben. Vielleicht fände ich ja ein Heilmittel und könnte sie doch noch retten…

  9. Vielen lieben Dank für deine wunderschöne Rezi!
    Würden meine Lieben zu Noahs mutieren, würde ich mich schweren Herzens von ihnen trennen, da mein Überlebensinstinkt einfach größer wäre. Trauern würde ich jedoch ziemlich lange über den Verlust…

  10. Was für eine schöne Rezension. 🙂

    Ob ich meine Familie verlassen oder bei ihnen bleiben würde, ist abhängig davon, um wen es sich handelt. Sind nur junge bis mittelalte Erwachsene zugegen, wären sie ja zunächst noch in der Lage, für sich zu sorgen, während ich losziehe, um nach einem Heilmittel zu suchen. Mit Kindern, Babys und auch hilfsbedürftigen Senioren wäre es da schon schwieriger; womöglich müsste stattdessen jemand anderes auf die Suche gehen. Aber prinzipiell würde ich meine Familie nicht im Stich lassen. WENN ich sie verlasse, dann nur aus dem Grund, um ihnen zu helfen und der Hoffnung im Herzen, rechtzeitig ein Gegengift zu finden.

  11. Ich würde erstmal bei meiner Familie bleiben und trotzdem versuche, in irgendeiner Art und Weise ein Gegebmittel zu finden.
    Vielen Dank für die tolle Rezi. ❤

  12. Diese Frage hat es echt in sich. Auch wenn ich meine Familie über alles liebe und die stets beschützen würde,würde ich zwar noch eine weile bei ihnen bleiben, aber auch würde ich rechtzeitig meine Lieben verlassen.
    Und da meine Familie charakterlich genauso mit dem Herzen liebt wie Cassy, würde sie mich gehen lassen. Gerade weil wir uns lieben.

  13. Eine tolle Rezension, die die letzten Tage des Wartens noch ungeduldiger werden lässt 🙂

    Hm … wenn ich das richtig verstehe sind die Noahs ja nicht mehr die Menschen die man kannte, verwandeln sich in gefühlskalte Bestien denen ihr „“Hunger“ wichtiger ist als alles andere. Von daher würde ich meine Familie verlassen, wenn ich denn überhaupt dazu komme zu verschwinden und nicht selbst mutiere oder sterbe.

  14. Ich würde meine Familie denke ich verlassen, wenn es eine Chance auf ein Heilmittel gibt, dass ich finden könnte. Wenn es keins gibt macht es wenig Sinn vor ihnen zu flüchten wo ein Großteil schon befallen ist, denn früher oder später würden mich die Noahs erwischen und wenn ich schon gebissen werde, dann von einem den ich liebe.

  15. Eine tolle Rezi. Danke erstmal dafür.

    Schwierige Frage. Ich würde sagen ich bleib bei ihnen, aber es könnte auch anders kommen, wenn ich mich in dieser Situation befinden würde.
    Auf jeden Fall wäre ich auf der Suche für ein Gegenmittel.

  16. Wow, das ist die schwiergste Frage für mich. Eigentlich möchte ich bei meiner Familie bleiben, aber dann mutiere ich auch irgendwann oder sterbe. Ich würde sie erst mal verlassen, andere Menschen suchen und an einem Gegengmittel suchen oder daran forschen.

Kommentare sind geschlossen.

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