Gelesen: „Requia: Heimkehr“ von Olivia Mae

Taschenbuch: 424 Seiten
Verlag: Greil, Denise (11. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3950443010
ISBN-13: 978-3950443011

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Wenn dir die Wahl gelassen wird zwischen Sterblichkeit und Unsterblichkeit – wie würdest du entscheiden?
Wärest du bereit, alles, was du kennst und was dich ausmacht gegen das Unbekannte zu tauschen? Dich neu zu erschaffen – wie ein Phönix aus der Asche zu steigen?
Wärest du bereit für die Rolle einer Prinzessin? Eines Fahirs? Einer Verstoßenen oder eines Jägers? Und wichtiger als all dies – wärest du bereit, diese Rolle jederzeit zu verändern? Vom Jäger zum Gejagten, von der Prinzessin zur Verstoßenen? Vom Fahir zum einfachen Feuermagier?
Wähle weise, denn du wirst keine zweite Chance bekommen.
(Quelle: amazon)

Von Olivia Mae kannte ich vor diesem Buch bisher noch nichts. Daher war ich auch sehr neugierig auf „Requia: Heimkehr“ aus ihrer Feder. Das Cover finde ich sehr gut gestaltet und der Klappentext versprach mir sehr viel. So begann ich dann auch sehr gespannt mit dem Lesen.

Die Charaktere sind hier sehr unterschiedlich gehalten. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit, ist sehr gut vorstellbar beschrieben.
Es gibt hier verschiedene Völker, jedes auf seine Art einzigartig. Hauptsächlich wird hier der Weg der Requianer verfolgt. Diese leben auf den Zwillingsplaneten Aurelis und Moquor. Diese sind vom Ozean umgeben und es gibt hier fliegende Inseln.
Man lernt hier Madras gut kennen, oder auch Ash oder Yana oder Korand. Sie alle sind sehr mutig und stark, jeder trägt sein ganz eigenes Päckchen und macht mit der Zeit eine sehr gute Entwicklung durch.

Der Schreibstil der Autorin ist bildgewaltig und flüssig. Olivia Mae hat es geschafft mit in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Man braucht etwas Zeit, muss sich konzentrieren aber einmal drin will man nicht aufhören.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Diese springen zum Teil, man muss echt aufpassen, dass man mitbekommt wer hier gerade dran ist. Dennoch aber mir gefiel es richtig gut, dass ich so vielsichtige Einblicke bekam.
Die Handlung ist sehr komplex. Ich muss auch zugeben, gerade am Anfang war es irgendwie doch ziemlich verwirrend für mich. Hier stürmte allerhand Neues auf mich ein, da musste ich mich erst einmal zurecht finden. Das hat sich aber nach ein paar Seiten gegeben und die Spannungskurve zog merklich an.
Hier ist wirklich alles vertreten was das Leserherz begehrt. Man bekommt Liebe, Action, Krieg, Fantasy und auch Magie. Diese Mischung ist wirklich gut gelungen, es passt auch alles wunderbar in das Geschehen hier hinein.
Besonders erwähnen möchte ich das Glossar. Es hilft ungemein, bringt viel Licht ins Dunkel, wenn ich mal nicht weiter wusste.

Das Ende ist relativ offen. Hier wird einiges zusammengeführt. Als Leser kann man erahnen das hier noch viel auf einen wartet. Man darf gespannt sein auf Band 2.

Letztlich gesagt ist „Requia: Heimkehr“ von Olivia Mae ein Auftaktband, der es mir gerade am Anfang nicht einfach gemacht hat.
Interessante facettenreich gezeichnete Charaktere, ein bildgewaltiger flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zunächst vielleicht etwas verwirrt, dann aber sehr spannend und faszinierend daherkommt, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich bei der Autorin für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

 

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