Gelesen: “Iceland Tales 1: Wächterin der geheimen Quelle” von Jana Goldbach

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2275 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 316 Seiten
Verlag: Impress (7. September 2017)
Sprache: Deutsch

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**Wenn Märchen und Sagen lebendig werden…**
Hannah Johnson liebt die Sonne und das Meer. Doch als ihre Eltern das Haus ihrer Großmutter erben, ist die 17-jährige Schülerin schon bald dazu gezwungen, ihrem geliebten Sonnenschein-Staat Florida Lebewohl zu sagen und in ein Land auszuwandern, das ihr mehr als nur fremd vorkommt: Island. Die Insel der Vulkane, der malerischen Landschaften und des unbeständigen Wetters. Erst durch Kristján, ihren sympathischen Nachbarn, beginnt Hannah, auch die schönen Seiten der Insel kennen und lieben zu lernen. Doch auf Island ist nicht alles so, wie es scheint, und das erfährt sie nicht zuletzt durch Jarek. Der blauhaarige Punk aus ihrer Klasse versucht eindeutig, etwas zu verbergen, von dem Hannah bisher nur in Märchen und Legenden gehört hat…
(Quelle: Impress)

„Iceland Tales 1: Wächterin der geheimen Quelle“ von Jana Goldbach ist der erste Teil einer Reihe. Angesprochen vom tollen Cover und dem ansprechend klingenden Klappentext habe ich mich hier gespannt und neugierig ans Lesen gemacht.

Ihre Charaktere hat Jana Goldbach wirklich gut gezeichnet. Ich konnte sie mir alle richtig gut vorstellen und von den Handlungen her war es für mich alles nachvollziehbar.
Hannah ist sehr sympathisch. Am Anfang scheint es zwar so als ob sie ziemlich oberflächlich ist, doch dieser Eindruck täuscht gewaltig. Sie ist doch sehr neugierig und mutig. Allerdings hat sie doch so einige Probleme sich wirklich auf Island zu Hause zu fühlen. Gerade diese Schwierigkeiten machen sie aber menschlich und glaubhaft.
Kristján war mir etwas zu glatt. Aber auch hier ist der erste Eindruck so ganz anders als Kristján wirklich zu sein scheint. Dieses wahre Ich blitzt ab und zu immer mal wieder durch.
Jarek war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Er hat eine zurückhaltende Art, die ihn liebenswert macht. Er versucht Hannah zu helfen, erklärt ihr Dinge, die ihr fremd sind.

Auch die Nebenfiguren sind gut gelungen. Man kann sie sich gut vorstellen und die Handlungen sind zu jeder Zeit verständlich.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und gut zu lesen. Zudem schreibt Jana Goldbach sehr detailliert und alles ist dadurch gut vorzustellen.
Als Leser verfolgt man hier Hannahs Perspektive durch das Geschehen. Somit wird sie greifbar und man lernt so auch ihre Gedanken und Gefühle gut kennen.
Die Handlung selbst hat mir sehr gut gefallen. Ich war immer wieder doch überrascht was sich die Autorin hier so alles hat einfallen lassen. Es geht spannend zu, ist abwechslungsreich gehalten. Ins Geschehen eingebaut ist ebenso eine Liebesgeschichte, die sich nicht aufdrängt und richtig süß ist. Sie hat was Magisches.
Allerdings zwischendrin war es mir ein wenig zu lasch, hier fehlte mir der Pepp, die Spannungskurve flaut hier dann doch ziemlich ab und auch die Emotionen bleiben hier zum Teil auf der Strecke. Dieser Hänger aber dauert glücklicherweise nicht ganz so lange.

Das Ende ist, so wie es hier kommt, gut und passt. Es macht zudem auch neugierig auf Teil 2, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Abschließend gesagt ist „Iceland Tales 1: Wächterin der geheimen Quelle“ von Jana Goldbach ein doch guter Auftakt der Reihe.
Gut gezeichnete vorstellbare Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich wirklich toll fand, in der zwischenzeitlich aber doch einiges an Spannung verloren ging, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust auf Band 2.
Durchaus lesenswert!

 

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