Gelesen: „Die Pan-Trilogie: Die magische Pforte der Anderwelt (Pan-Spin-off)“ von Sandra Regnier

Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Carlsen (29. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551316872
ISBN-13: 978-3551316875
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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Die unterirdischen Gassen Edinburghs sind für die 16-jährige Allison nichts weiter als eine Touristenattraktion. Bis sie bei einer Führung mit ihrer Schulklasse aus Versehen eine mysteriöse Pforte öffnet und unsägliches Chaos anrichtet. Denn von nun an heftet Finn sich an ihre Fersen, der zwar verdammt gut aussieht, aber leider ziemlich arrogant ist und obendrein behauptet, ein Elfenwächter zu sein. Er verlangt von Allison, das Tor zur magischen Welt wieder zu schließen. Doch wie soll sie das anstellen, wenn sie noch nicht mal an die Existenz von Elfen glaubt?
(Quelle: Carlsen)

Nachdem ich „Die Pan-Trilogie“ aus der Feder von Sandra Regnier total geliebt habe war ich nun natürlich sehr neugierig auf „Die magische Pforte der Anderwelt“, dem Pan-Spin-off. Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Also habe ich ganz schnell angefangen mit Lesen.

Die Charaktere hat Sandra Regnier wieder einmal richtig klasse ausgearbeitet. Sie alle waren für mich greifbar und wirkten glaubhaft und authentisch.
Allison gefiel mir besonders gut. Sie ist ganz und gar nicht perfekt, hat rote Haare und jede Menge Sommersprossen. Sie selbst vergleicht sich mit einem Hobbit, was ich sehr amüsant empfand. Außerdem hat sie nicht unbedingt Modelmaße, sie ist eben ein ganz normales junges Mädchen, wie es sie zu hundert gibt. Allison ist nicht auf den Mund gefallen, sie redet quasi ohne Punkt und Komma, sagt immer was sie gerade denkt. Eigentlich ist sie auch sehr mutig, nur die Dunkelheit macht ihr Angst, was mit einem Kindheitstrauma verbunden ist. Aufgrund ihrer Ecken und Kanten mochte ich Allison total gerne.
Finn ist genau das Gegenteil von Allison. Er gibt kaum etwas von sich preis, ist sehr schüchtern und verschlossen. Finn ist ein Elf und sieht verdammt gut aus. Eben ein richtiger Traumtyp. Ein paar Details erfährt man als Leser aber dennoch. So wird erwähnt, dass er einst Zeitagent war und sein Herz an eine Nymphe namens Chloe verloren hat. Dann aber wurde er degradiert und bewacht seitdem die magische Pforte. Ich mochte ihn, denn gerade das man nicht so viel von ihm erfährt macht ihn unheimlich interessant.

Die Nebencharaktere dieser Geschichte haben mir ebenso richtig gut gefallen. Sie wirkten alle samt richtig gut beschrieben, glaubhaft und vorstellbar. Am schönsten ist hier das Wiedersehen mit bereits bekannten Charakteren. Auch wenn es nur kurz der Fall ist, ich habe mich riesig darüber gefreut.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar zu lesen. Ich mag Sandra Regniers Stil total gerne, schreibt sie doch flüssig und unglaublich mitreißend.
Die Handlung hat mich begeistert. Ich bin echt hin und weg, war sofort drin und wurde von der Spannung im Buch schlicht mitgerissen. Es war quasi wie nach Hause kommen, die Magie der Pan-Trilogie ist von der ersten Seite an wieder greifbar.
Das Geschehen ist spannend, fesselt den Leser total und auch der Humor fehlt hier nicht. Diese Mischung ist einfach rundum gelungen, man genießt hier wirklich jede einzelne Zeile.
Mit Edinburgh hat Sandra Regnier eine wirklich tolle Kulisse gewählt. Hier wird alles anschaulich beschrieben, man fühlt sich als wäre man selbst vor Ort.

Das Ende ist dann leider doch ziemlich gemein. Es ist ein Cliffhanger, der den Leser atemlos zurücklässt. Mich beschäftigt derzeit nur eine wirkliche Frage: Wann kommt Teil 2?

Zusammengefasst gesagt ist „Die Pan-Trilogie: Die magische Pforte der Anderwelt“ von Sandra Regnier ein rundum gelungener erster Teil des Pan-Spin-offs, das mich total begeistert hat.
Glaubhaft ausgearbeitete Charaktere, ein mitreißender leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend und auch humorvoll empfand und in der es auch alte Bekannte wieder zu entdecken gibt, haben mir ganz wunderbare Lesestunden beschert und mich schlicht und einfach überzeugt.
Uneingeschränkt zu empfehlen!

 

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

 

1 Kommentar zu „Gelesen: „Die Pan-Trilogie: Die magische Pforte der Anderwelt (Pan-Spin-off)“ von Sandra Regnier“

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