Gelesen: „Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ von Danielle Paige

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 5686 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 401 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3522202376
Verlag: Thienemann Verlag in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH (19. September 2017)
Sprache: Deutsch

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„Die drei mächtigsten Hexen des Landes erhielten zu deiner Geburt eine Prophezeiung, Snow. Vergiss nicht, dass beide Elternteile dir Magie vererbt haben. Diese Magie lebt in dir, eine starke Magie, wahrscheinlich sogar die stärkste, die es in Algid jemals gegeben hat.“
Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht …
(Quelle: Thienemann Verlag)

Der Roman „Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ stammt von der Autorin Danielle Paige. Es ist der erste Roman der Autorin, den es auf Deutsch zu lesen gibt. Ich habe hier das Cover gesehen und war direkt begeistert. Es hat einfach etwas an sich, das mich sofort angesprochen hat. Aber auch der Klappentext macht neugierig und so begann ich gespannt mit dem Lesen.

Von den Charakteren war ich leider nicht wirklich überzeugt. Ich hatte mir hier mehr erwartet, sie wirkten auf mich alle irgendwie oberflächlich und nicht sonderlich gut gezeichnet.
Snow, die Protagonistin, ist ziemlich schwierig einzuschätzen. Ich wusste nicht wirklich wie ich sie nehmen sollte und auch ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachzuvollziehen. Sie benimmt sich immer wieder wie ein trotziges kleines Kind, nur weil sie nicht bekommt was sie möchte. Auch ihr Egoismus und der Sturkopf sind mir etwas sauer aufgestoßen.
Bale mag Snow, er sieht in ihr etwas was andere nicht sehen. Seine blauen Augen wirken anziehend, doch leider blieb auch er mir die meiste Zeit über fremd.

Die anderen Charaktere dieser Geschichte bleiben recht oberflächlich und ich habe kaum Zugang zu ihnen gefunden. Eigentlich schade, hier sind einige dabei, die viel mehr hermachen könnten.

Der Schreibstil der Autorin ist gut und sehr angenehm zu lesen. Danielle Paige schreibt dem Genre entsprechend und es ist alles gut zu verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Snow. Die Autorin hat hier die Ich-Perspektive verwendet. Man könnte meinen so bin ich Snow nähergekommen, doch leider hat dies nichts an meinen Zweifeln ihr gegenüber geändert.
Die Handlung, ja sie ist okay. Anders kann ich es leider nicht sagen. Irgendwie ging es mir zu schnell immer hin und her, ich wusste am Ende irgendwie nicht richtig wem Snow nun vertraut und wem nicht. Es wirkte irgendwie alles sehr sprunghaft und nicht ganz nachvollziehbar.
Hervorheben möchte ich die wirklich tolle Welt. Diese ist sehr bildhaft beschrieben, man kann sie sich richtig gut vorstellen.

Das Ende ist auch nicht ganz so nachvollziehbar wie ich es mir erhofft hatte. Hier werden zu viele Dinge zueinander gebracht, es ist ziemlich hektisch und ja irgendwie gewollt. Ob ich den zweiten Teil lesen werde weiß ich jetzt noch nicht, das entscheide ich dann spontan.

Alles in Allem ist „Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis“ von Danielle Paige ein Auftaktband, der nicht das hält was der Klappentext verspricht.
Ein gut zu lesender Stil der Autorin steht hier zu oberflächlich gezeichneten Charakteren und einer doch sehr sprunghaften Handlung gegenüber. Ich hatte mir viel von diesem ersten Teil versprochen, leider habe ich es nicht wirklich bekommen.
Schade!

 

Ein Kommentar

  1. Hey Manja,

    hmm – deine Gedanken treffen sich ziemlich mit meinen, die ich zu dem Buch hatte. Irgendwie schade, dass es das Potenzial nicht genutzt hat, das es entwickelt hat. 🙁 Ich persönlich werde die Reihe? auch nicht weiterverfolgen…

    Alles Liebe,
    Anna

Kommentare sind geschlossen.

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