Gelesen: „Camp der drei Gaben 1: Juwelenglanz“ von Andreas Dutter

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2076 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 286 Seiten
Verlag: Impress (5. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch

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**Entdecke, was wirklich in dir steckt**
Fleur Bailey führt ein ganz normales Leben, wenn man davon absieht, dass sie zu ihrem eigenen Schutz nur selten das Haus verlässt. Doch als ihre Familie wider aller Vorsichtsmaßnahmen überfallen und Fleur verschleppt wird, ändert sich ihr Dasein schlagartig. Sie erwacht in einem Ausbildungscamp für Menschen mit übernatürlichen Begabungen und erfährt, dass magische Fähigkeiten in ihr schlummern. Unglaublich, aber wahr: Sie ist eine Spirit und besitzt die Macht der Telekinese. Diese soll sie nun beherrschen lernen, um im Kampf gegen ihre größten Feinde bestehen zu können. Dass sie dabei auch dem gut aussehenden Theo näherkommt, könnte sich jedoch als gefährlich herausstellen…
(Quelle: Impress)

Von Andreas Dutter hatte ich bereits ein Buch gelesen und damals auch für gut befunden. Nun ist sein neues Werk „Camp der drei Gaben 1: Juwelenglanz“ erschienen und ich war sehr neugierig darauf was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover gefiel mir richtig gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Also habe ich sehr rasch mit dem Lesen angefangen.

Die hier handelnden Charaktere sind gut gelungen. Sie wirkten auf mich sehr gut und ausführlich ausgearbeitet, ich konnte sie mir wirklich gut vorstellen.
Fleur war mir von Beginn an wirklich sympathisch. Am Anfang ist sie ja noch ziemlich unwissend, weiß gar nicht so recht wie ihr wirklich geschieht. Erst im Verlauf ändert sich dies und Fleur verändert sich zunehmend. Aufgewachsen ist Fleur sehr wohlbehütet, von ihrer Gabe fehlte zunächst jede Spur. Doch genau diese ist wirklich sehr interessant. Durch ihre Wandlung wächst Fleur auch immer wieder über sich hinaus, sie wird immer stärker.

Auch die anderen Charaktere, die der Autor hier ins Geschehen einfließen lässt, haben mir gut gefallen. Nicht jeder von ihnen gewinnt hier unbedingt Sympathiepunkte, sie gehören aber eben ins Geschehen hinein, die Geschichte profitiert von ihnen.

Der Schreibstil des Autors habe ich bisher sehr gerne gemocht. Hier aber hat er es mir irgendwie doch schwer gemacht, ich habe so meine Zeit gebraucht wirklich im Geschehen anzukommen. Nach ein paar Seiten dann ging es aber  gut und flüssig voran.
Die Handlung hat für mich ein bisschen gebraucht bis sie wirklich in Fahrt kommt. Zunächst folgt man Fleur und lernt mit ihr gemeinsam ihre Gabe kennen. Das Camp gefiel mir hierbei richtig gut. Es hat wirklich etwas Magisches an sich, genau wie die Welt, in die Fleur hier gerät.
Mit der Zeit aber wird das Thema Camp irgendwie nach hintern gedrängt, die eingebaute Liebesgeschichte wird immer mehr zum Thema. Die hier eingebrachten Gefühle und Emotionen waren für mich greifbar und vor allem nachvollziehbar.

Das Ende ist ein wirklich tolles Finale, das allerdings dann einen doch ziemlichen Cliffhanger bereithält. Ich bin hier aber froh, dass ich nicht zu lange auf die Fortsetzung warten muss.

Alles in Allem ist „Camp der drei Gaben 1: Juwelenglanz“ von Andreas Dutter ein Reihenauftakt der doch noch Luft nach oben hat.
Gut gezeichnete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil des Autors und eine Handlung, die zwar von der Idee her richtig interessant war, die sich aber leider zunehmend nur auf die Liebesgeschichte statt auf das Magische konzentriert, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

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