Gelesen: “Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle” von Katharine McGee

Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Ravensburger Buchverlag (23. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3473401536
ISBN-13: 978-3473401536
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Thousandth Floor, 1

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Manhattan, 2118: Im Penthouse des höchsten Gebäudes der Welt feiern die Reichen und Schönen eine rauschende Party. Für fünf von ihnen wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. Die wunderschöne Avery, die intrigante Leda, die verführerische Eris, die verzweifelte Rylin, der ehrgeizige Watt – einer von ihnen wird den Abend nicht überleben.
(Quelle: Ravensburger Buchverlag)

Der Roman „Beautiful Liars: Verbotene Gefühle“ stammt von der Autorin Katharine McGee. Es ist der Auftaktband der „Beautiful Liars – Reihe“ und ich wurde hier ganz besonders vom tollen Cover angesprochen. Auch der Klappentext machte mich neugierig und so begann ich auch zügig mit dem Lesen.

Die Charaktere dieser Geschichte sind sehr vielseitig und unterschiedlich gehalten. Allerdings irgendwie fehlte mir doch ein wenig die Tiefe bei einigen.
Im Vordergrund stehen hier 5 verschiedene Charaktere. Avery ist die Protagonistin. Sie wohnt im Penthouse des Towers, gemeinsam mit ihren Eltern. Dann gibt es hier noch Leda und Eris, beides Freundinnen von Avery. Leda aber hat Geheimnisse vor Avery, dass sie den Sommer in einer Entzugsklinik verbracht hat verschweigt sie eisern. Aber auch bei Eris ist nicht alles eitel Sonnenschein. Ihr stehen ziemlich harte Zeiten bevor. Watt ist ein Hacker, der Informationen über andere nutzt um sie zu verkaufen. Und es gibt noch Rylin, mit der die anderen nicht so gerne zusammensind. Sie gehörte schon immer zu einer der unteren Schichten.
Nicht zu jedem dieser genannten konnte ich eine wirkliche Bindung aufbauen, was ich ehrlich gesagt doch ein wenig schade fand. Ich konnte mich nur schwer auf sie einlassen, kam irgendwie nicht wirklich an sie heran.

Neben den genannten 5 gibt es noch andere Charaktere im Buch. So beispielsweise Atlas, Averys Adoptivbruder. Sie sind soweit gut beschrieben, bleiben aber eher im Hintergrund.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Ich wurde hier unweigerlich ins Geschehen hineingezogen und wollte immerzu wissen was weiter geschieht.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. So wird alles komplex und vielsichtig.
Die Handlung selbst fand ich sehr faszinierend und interessant. Der Prolog ist sehr spannend, danach aber geht es mit der Spannung leider ziemlich runter. Es zog sich ein wenig, war aber nicht minder gut geschrieben. Die Zukunftsvision der Autorin ist einerseits erschreckend, weiß aber auch zu begeistern. Immer wieder gibt es hier Geheimnisse zu entschlüsseln und Verbindungen zu verstehen. Themen wie Liebe und Macht gepaart mit Intrigen und familiäre Schicksalsschläge sprechen die Zielgruppe besonders an, doch auch als ältere Leser kann man sich dies gut vorstellen und hineinversetzen.

Das Ende lässt den Leser atemlos zurück und setzt einen Höhepunkt auf diese Handlung. Auch wenn ich zwischenzeitlich so ein paar kleinere Probleme hatte, die Fortsetzung, die für Juli 2018 angesetzt ist, werde ich auf jeden Fall lesen.

Insgesamt gesagt ist „Beautiful Liars: Verbotene Gefühle“ von Katharine McGee ein Auftaktband, der mich jedoch nicht komplett begeistern konnte.
Ganz gut gezeichnete Charaktere, zu denen mir jedoch nicht immer der Zugang gelang, ein leicht und mitreißender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich faszinierend und auch interessant empfand, haben mich gut unterhalten und machen Lust auf Teil 2.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

 

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