Gelesen: “Cloud” von Claudia Pietschmann

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2841 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Arena Verlag (7. August 2014)
Sprache: Deutsch

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Emma ist verliebt: Paul versteht sie wie kein anderer, seit ihr kleiner Bruder verstorben ist. Die beiden haben sich zwar noch nie getroffen, aber online teilen sie alles miteinander. Paul will alles über sie wissen und Emma schneidet bereitwillig ihr ganzes Leben für ihn mit. Immer wieder fallen ihm Überraschungen ein, die er ihr über das Internet per Knopfdruck schickt. Aber die netten kleinen Gefallen, die Paul ihr tut und ihr Leben schöner machen, bekommen bald einen bitteren Beigeschmack. Denn für Paul scheint Emma das einzige Fenster zur Welt zu sein. Ihrem Wunsch, sich endlich zu treffen, weicht er aus. Was ist los mit Paul – und gibt es ihn überhaupt?
(Quelle: Arena Verlag)

Von Claudia Pietschmann kannte ich bisher noch keinen Roman. Nun durfte ich „Cloud“ aus ihrer Feder lesen und war sehr neugierig darauf was genau mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover und auch der Klappentext versprachen mir bereits sehr viel also begann ich rasch mit dem Lesen.

Die Charaktere gefielen mir alle richtig gut. Je weiter ich im Geschehen vorankam desto mehr konnte ich mir ein Bild von ihnen machen, sie sind richtig gut beschrieben.
Emma ist ein junges Mädchen, die mir eigentlich sympathisch war. Sie hat ihren kleinen Bruder verloren und ihre Eltern sind dadurch leider ein wenig übervorsichtig geworden. Im Internet, auf einer Trauerseite, lernt sie Paul kennen, den sie dann auch auf Facebook findet. Hier muss ich ja sagen, ich empfand Emma manches Mal recht naiv, sie gibt ja doch viel von sich preis ohne zu wissen wer Paul wirklich ist. Das hat mir ja während des Lesens so einige Bauchschmerzen bereitet. Sonst aber mochte ich Emma, wie sie sich im Verlauf entwickelt, richtig gerne.
Paul, ja hier weiß ich ehrlich nicht wie ich ihn beschreibe ohne zu spoilern. Ich muss ja sagen, Claudia Pietschmann hat mich hier immer wieder überrascht. Paul ist eben Paul und doch auch wieder nicht. Klingt mysteriös, ist es auch. Warum? Lest das Buch, ich verrate nichts.
Matt mochte ich gerne. Er und Emma sind Freunde und ja, als Leser merkt man schon, dass hier irgendwie auch mehr im Spiel ist. Matt ist für Emma da, er trainiert mit ihr und gibt ihr bei ihren Eltern auch immer wieder Rückendeckung.

Auch die ganzen anderen Charaktere sind gut gelungen. Es tauchen ja einige auf, sie alle gehören für mich hier in dieses Buch, haben einen festen Platz im Geschehen.

Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an gepackt. Ich war sofort mittendrin und habe das Buch regelrecht verschlungen. Claudia Pietschmann hat mich förmlich mitgerissen, sie schreibt absolut flüssig und leicht zu lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Emma. Hierfür hat Claudia Pietschmann die Ich-Perspektive verwendet. Diese passt hier super, man ist ganz nah an Emma dran und erlebt alles was sie erlebt selbst mit. Man fühlt sich quasi mittendrin in diesem Buch.
Die Handlung ist verdammt genial gemacht, ich hatte echt mit allem gerechnet aber gewiss nicht mit dem was ich bekommen habe. Es ist spannend und mysteriös und geheimnisvoll und aktuell, diese Mischung hat mich förmlich umgehauen. Ich musste immer weiterlesen, musste wissen was weiter passiert. Und mit dieser einen Wendung habe ich rein gar nicht gerechnet. Das hat die Autorin so geschickt eingebaut, ich saß da und konnte es echt nicht glauben.
Im letzten Drittel zieht die Spannung dann nochmals gewaltig an, ich habe an den Seiten geklebt und konnte nicht wirklich fassen was ich da las.
Die Idee hinter dieser Geschichte ist brisant, hochaktuell, gerade auch für die angesprochene Zielgruppe, und super umgesetzt, auch wenn ich, wie oben bereits kurz erwähnt, nicht nur einmal schreckliche Bauchschmerzen hatte beim Lesen. Ich wäre am liebsten ins Buch gesprungen und hätte Emma das ein oder andere Mal gerne kräftig geschüttelt.

Das Ende hat mir richtig gut gefallen. Es passt sehr gut, schließt das Geschehen sehr gut ab und ich war dann ganz am Schluss auch wieder versöhnlich mit Emma gestimmt.

Kurz gesagt ist „Cloud“ von Claudia Pietschmann ein Jugendroman, der mich mitgerissen und umgehauen hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, die ich mir alle vorstellen konnte, ein sehr flüssig zu lesender lockerer Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend, mysteriös und geheimnisvoll gehalten ist und deren Thema ist als sehr brisant, hochaktuell und richtig gut umgesetzt empfand, haben mich immer wieder sprachlos gemacht und am Ende rundum überzeugt.
Ein absolutes Highlight!
Unbedingt lesen!

 

Ich bedanke mich bei der Autorin und der NAB für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

 

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