Gelesen: “Die Erwählten von Aranea Hall” von Susanne Gerdom

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Ueberreuter Verlag (17. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764170700
ISBN-13: 978-3764170707
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

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Bist du erwählt?
Als Liv ohne ein Wort der Erklärung auf eine Fähre verfrachtet wird, glaubt sie, dass ihre Mutter sie in eine Besserungsanstalt abschiebt. Doch das Internat »Aranea Hall«, das abgeschieden auf einer Insel liegt, ist luxuriös und technisch hochklassig ausgestattet. Liv stellt fest, dass jeder ihrer Mitschüler über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und sie fragt sich, was sie selbst in »Aranea Hall« verloren hat. Als sie mehr Zeit mit Jayce, einem attraktiven »Bad Boy«, verbringt, erfährt sie von der verborgenen Geschichte der Welt, dem epischen Kampf zweier Geheimgesellschaften Arachne und Nadir – und dass »Aranea Hall« ein Ausbildungscamp für Arachne ist. Doch noch schockierender ist die Erkenntnis, dass ihre Mutter sie ihr ganzes Leben lang belogen hat. Wer ist Liv wirklich und wem kann sie überhaupt noch trauen?
(Quelle: Ueberreuter Verlag)

Von Susanne Gerdom habe ich bereits ein paar Romane gelesen. Bisher konnte sie mich auch immer mit ihren Geschichten überzeugen. Umso neugieriger war ich daher auf „Die Erwählten von Aranea Hall“ aus ihrer Feder.
Das Cover hat mich richtig angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend. Also habe ich mich zügig ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hat die Autorin hier gekonnt in Szene gesetzt. Man kann sie sich aufgrund sehr guter Beschreibungen auch bildhaft vorstellen und ihre Handlungen sind verständlich gehalten.
Liv ist gewiss nicht unbedingt einfach. Sie rebelliert, ist eigentlich auch immer auf Krawall aus und zudem auch ziemlich stur. Daran muss man sich als Leser erst einmal gewöhnen. Doch ist dies geschehen mag man Liv richtig gerne. Sie wirkte erfrischend von ihrer Art her.
Jayce wirkte auf mich wie ein Bad Boy, der mir hier aber richtig gut gefallen hat. Er ist ein wenig anders als andere und genau das bringt auch den Nötigen Pepp in diese Geschichte hier.

Auch die anderen Figuren dieses Buches sind sehr gut gezeichnet. Sie wissen mit ihren ganz eigenen Dingen zu überzeugen, ich fand sie alle samt richtig gut.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Susanne Gerdom beschreibt die Dinge sehr detailliert und bildhaft. Ich muss aber gestehen mir war es hier das ein oder andere Mal doch zu viel des Guten. Manches Mal hätte ich mir doch weniger Beschreibung gewünscht.
Geschildert wird das Geschehen im gesamten Buch aus Sicht von Liv. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die ich als sehr passend empfand.
Die Handlung ist auch richtig gut. Es ist eine Internatsgeschichte, die spannend und sehr geheimnisvoll gehalten ist. Immer wieder werden hier Fragen aufgeworfen, die Antworten verlangen. Diese kommen aber erst nach und nach, als Leser kann man hier richtig schön mitdenken.
Die Atmosphäre dieser Geschichte hier ist toll. Das Internat ist anschaulich beschrieben, ich war schon sehr fasziniert.

Das Ende bietet einen würdigen Schluss. Hier wird alles zufriedenstellend aufgelöst, es passt alles gut zusammen und wird wirklich gut abgeschlossen.

Insgesamt gesagt ist „Die Erwählten von Aranea Hall“ von Susanne Gerdom ein Jugendroman, der mich sehr fasziniert hat.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als geheimnisvoll und spannend empfand, in der mir aber manches Mal die Beschreibungen ein wenig zu viel wurden, haben mich hier wirklich gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

 

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