Gelesen: „Eonvár – Zwischen den Welten“ von Kat Rupin

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3982 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 330 Seiten
Verlag: Zeilengold Verlag (31. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch

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Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.
(Quelle: Zeilengold Verlag)

Der Roman „Eonvár – Zwischen den Welten“ stammt von der Autorin Kat Rupin. Es ist das Debüt der jungen Autorin. Nachdem mich das Cover magisch angezogen hat und auch der Klappentext ganz nach meinem Geschmack war musste ich dieses Buch unbedingt lesen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Man kann sie sich sehr gut vorstellen und ihre Handlungen sind nachvollziehbar und verständlich.
Elisa gefiel mir richtig gut. Sie scheint eigentlich ganz normal zu sein, geht zur Uni und jobbt nebenher in einem Call Center. Ihr vorhandenes Selbstbewusstsein aber hat einen Knacks bekommen, denn Elisa sitzt seit ihrer Kindheit im Rollstuhl. Daher ist sie auch eher eine Außenseiterin. Trotzdem aber versucht Elisa nicht aufzugeben, sie meistert ihr Leben so gut sie es kann. Besonders gefällt mir das Elisa auch sonst Ecken und Kanten hat, sie ist recht stur und sagt klar heraus was sie denkt.
Gabriel wirkt unbeschwert aber auch richtig geheimnisvoll. Man weiß ihn als Leser nicht unbedingt zu nehmen, erst nach und nach erfährt man Dinge aus seinem Leben, die Licht ins Dunkel bringen. Er hat bisher die meiste Zeit in Eonvár gelebt, kehrt erst jetzt wieder auf die Erde zurück. Denn er und Elisa sind alte Freunde.
Die beiden zusammen sind ein tolles Paar, man kann die Verbindung zwischen ihnen sehr gut greifen. Die Gefühle sind hier richtig gut beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut. Kat Rupin schreibt flüssig und sehr gut verständlich. Dass es ihr Debüt ist, das merkt man rein gar nicht, auf mich wirkte ihr Stil sehr ausgereift und leicht.
Geschildert wird das Geschehen in der personalen Erzählperspektive. Man begleitet hier als Leser Elisa, ist somit immer an ihrer Seite, auch wenn man quasi von oben aufs Geschehen schaut.
Die Handlung dieses Buches hat mich echt gepackt. Ich war auf Anhieb schnell drin, konnte ohne Probleme folgen. Den Leser erwartet hier eine gelungene Mischung aus Fantasy, Liebe und Romantik sowie dem Sich selbst finden. Und es kommt rasch viel Spannung auf, die mich immer weiter im Geschehen vorangetrieben hat.
Die von Kat Rupin geschaffene Welt ist richtig klasse. Hier hat sie sich so einiges einfallen lassen, sie ist toll beschrieben und wirkte sehr fantastisch auf mich.

Das Ende ist an sich gut abgeschlossen. Es bleibt aber durchaus noch Potential für eine Fortsetzung, ein paar kleinere Dinge sind noch offen. Ich würde sie auf jeden Fall lesen.

Kurz gesagt ist „Eonvár – Zwischen den Welten“ von Kat Rupin ein Debüt das ich als sehr gelungen empfand.
Sehr gut ausgearbeitete vorstellbare Charaktere, ein leicht und sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin, der mich immer tiefer in die Geschichte hineinzog, sowie eine Handlung, die ich als spannend empfand und deren süße Liebesgeschichte mich emotional erreichen konnte, haben mir hier ganz wunderbare unterhaltsame Lesestunden beschert und mich rundum begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

 

Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte eBook!