Gelesen: „Alles, was ich mir wünsche“ von Ina Taus und Maya Prudent

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2629.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 359 Seiten
Verlag: Impress (2. November 2017)
Sprache: Deutsch

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**Eine funkensprühende Liebesgeschichte in winterweißem Gewand**

Eine Silvesterparty zur Volljährigkeit, das haben sich die zwölfjährige Amy Harper und der dreizehnjährige Even Holm einst im Kreise ihrer Freunde geschworen. Sechs Jahre später treffen sie sich alle im gemeinsamen Winterurlaub in Breckenridge wieder, um ihr Versprechen einzulösen. Amys Gefühle fahren Achterbahn, hat sie doch niemals aufgehört für Even zu schwärmen. Dieser ist wiederum mehr als erstaunt, als er die nun erwachsene Amy wiedersieht. Aus dem schlaksigen, unscheinbaren Mädchen von damals ist eine wunderhübsche Frau geworden. Kein Wunder, dass es dem Bad Boy von Tag zu Tag schwerer fällt, Amy zu ignorieren…
(Quelle: Impress)

Der Roman „Alles, was ich mir wünsche“ stammt von den Autorinnen Ina Taus und Maya Prudent. Bisher kannte ich nur eine der beiden und war daher extrem gespannt auf das, was mich hier erwarten würde.
Das Cover gefiel mir auf Anhieb richtig gut und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden.

Die hier auftauchenden Charaktere sind richtig gelungen. Ich empfand sie alle als glaubhaft und vorstellbar beschrieben.
Amy ist ein tolles Mädchen, sie hat sich vom kleinen Jugendlichen zu einer richtigen Schönheit entwickelt. Sie reift und stet auch endlich zu sich und ihren Gefühlen. Ich mochte sie sehr gerne, ihre Art hat mich echt begeistert.
Even ist, ja was soll ich sagen, er ist einfach Even. Ganz heimlich still und leise hat er sich in mein Leserherz geschlichen, wo er noch immer verweilt. Zu Beginn wirkte er wie ein Bad Boy, er verändert sich aber merklich, wird immer reifer.
Zusammen gefielen mir Amy und Even sehr gut. Sie sind authentisch und beide richtig sympathisch.

Die anderen Charaktere, wie beispielsweise die Clique, sind den Autorinnen auch gut gelungen. Sie passen alle richtig gut ins Geschehen, haben ihren Platz.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist richtig toll. Es liest sich richtig leicht und flüssig, man kommt super durch das Geschehen hindurch und kann problemlos folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Perspektiven von Even und Amy. Man lernt die beiden so richtig gut kennen und kann sich sehr gut in sie hineinversetzen.
Die Handlung selbst gefiel mir wirklich gut. Es ist eine richtig schöne Geschichte, die den Leser sehr gut auf Weihnachten ein. Es ist winterlich und romantisch, die Gefühle schlagen hier hohe Wellen. Es ist eine Reise zurück in die Jugend, man erinnert sich als Leser zurück kann sich so gut in das Geschehen versetzen, mitfühlen.
Die Umgebungsbeschreibung hatte es mir besonders angetan. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, es ist vor meinem Auge lebendig geworden.

Das Ende ist toll, es kommt genauso wie ich es mir vorstellt hatte. In meinen Augen ist es passend und schließt den Roman sehr gut ab, macht ihn richtig schön rund.

Kurz gesagt ist „Alles, was ich mir wünsche“ von Ina Taus und Maya Prudent ein Roman, der mich von Anfang an begeistern konnte.
Glaubhafte Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorinnen und eine Handlung, die ich als romantisch und ja einfach total schön empfand und deren Umgebung vor meinem Auge zum Leben erweckt wurde, haben mir ganz wundervolle Lesestunden beschert und überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!