Gelesen: “Bevor die Stadt erwacht” von Kerstin Hohlfeld

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2686 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Ullstein eBooks (13. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch

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Der Wunsch eines kleinen Jungen kann Berge versetzen
Amelie Rothermund gehört zu den Menschen, die oft unsichtbar bleiben. Die alleinerziehende Mutter arbeitet, während alle anderen noch schlafen, damit sie tagsüber mehr Zeit für ihren Sohn Elias hat. Zu Weihnachten hat der kleine Elias daher einen ganz besonderen Wunsch: Er möchte, dass seine Mama nicht immer so müde ist. Dummerweise landet sein Wunschzettel in einer Lieferung mit Backwaren, die Amelie gepackt hat, und erreicht so den Komponisten Ephraim Sasse. Sasse ist vom Leben verbittert und lebt seit Jahren zurückgezogen in seiner Villa. Doch der Zettel des kleinen Jungen weckt in ihm den plötzlich Wunsch zu helfen  …
Eine stimmungsvolle und anrührende Geschichte zur schönsten Zeit des Jahres!
(Quelle: Ullstein Verlag)

 

Die Autorin Kerstin Hohlfeld war mir bereits gut bekannt. Daher war ich auch sehr gespannt auf ihr neuestes Werk „Bevor die Stadt erwacht“, das im Ullstein Verlag erschienen ist.
Das Cover hat mich auf Anhieb angesprochen und der Klappentext machte mich neugierig. Somit habe ich mich auch recht flott ans Lesen gemacht.

Die Charaktere hat die Autorin wirklich gut ausgearbeitet. Sie waren mir alle soweit sympathisch und vorstellbar beschrieben.
Amelie mochte ich unheimlich gerne. Sie ist absolut liebenswert und hat das Herz am richtigen Fleck. Ihr Sohne geht ihr über alles, für ihn tut sie wirklich alles, opfert sie sich regelrecht auf. Amelie ist alleinerziehend und hat es so nicht unbedingt leicht.
Elias, Amelies Sohn, ist total süß. Er ist wohlerzogen und absolut bescheiden. Elias hat eigentlich nur einen einzigen Wunsch. Allerdings sein Wunsch landet sich beim Christkind sondern bei einem richtigen Griesgram.
Den Komponisten Ephraim Sasse lernt der Leser hier eigentlich immer miesgelaunt kennen. Doch das ist er nicht wirklich, man muss nur mal hinter die Fassade blicken, dann erkennt man einen richtig tollen Menschen. Am Anfang mochte ich ihn nicht sonderlich, das hat sich aber ganz schnell geändert.

Doch nicht nur die Protagonisten haben es mir hier angetan, auch die Nebenfiguren sind rundum gelungen. Jeder bringt so seine ganz eigenen Dinge mit ins Geschehen hinein, mir gefiel das richtig gut.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach wunderbar. Ich bin sehr flüssig und leicht durch diese Geschichte hier gekommen, konnte ohne Probleme folgen und alles verstehen.
Die Handlung hat mich richtig berührt. Sie ist genau richtig für die Vorweihnachtszeit, kommt von Herzen und genau da landet sie auch, mitten im Leserherz.
Es ist hier nicht nur die Geschichte um Elias, die dieses Buch prägt, auch die ganzen kleinen Nebenerzählungen passen super hier hinein.
Es geht hier um Hoffnung, um Wünsche und um die Familie. Es ist warmherzig und gefühlvoll, es macht einfach glücklich. Und ich hätte noch ewig weiterlesen können.

Das Ende empfand ich persönlich als sehr passend gewählt. Es schließt dieses Buch wirklich perfekt ab und macht es richtig gehend rund. Als Leser wird man hier sehr glücklich und zufrieden gestimmt wieder in die Realität entlassen.

Kurz gesagt ist „Bevor die Stadt erwacht“ von Kerstin Hohlfeld ein Roman, der sich wirklich für die Vorweihnachtszeit eignet.
Glaubhafte sehr schön beschriebene Charaktere, ein flüssiger leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die den Leser gefangen nimmt mit seinen Themen, die aber auch wirklich bewegt und berührt, haben mich ganz wunderbar unterhalten und begeistert.
Absolut zu empfehlen!

 

 

1 Kommentar zu „Gelesen: “Bevor die Stadt erwacht” von Kerstin Hohlfeld“

  1. Allein schon das Cover bringt mich in eine awinter- Weihnachtsstimmung. Schöner Buchtupp.

    LG Ulrike

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