Rezension

Gelesen: „Starfall. So nah wie die Unendlichkeit“ von Jennifer Wolf

6. Dezember 2017

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2275.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 324 Seiten
Verlag: Impress (7. Dezember 2017)
Sprache: Deutsch

Weitere Informationen bei Amazon
Das Buh beim Verlag
Impress bei Facebook
Die Autorin bei Facebook


**Zwischen uns nur die Sterne**
Die 17-jährige Melody lebt mit ihrer Familie innerhalb einer Militärbasis von Washington D.C. und führt ein abgesichertes, geschütztes Leben, als das Undenkbare passiert: Ein UFO stürzt aus dem Himmel und legt mitten in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten eine Bruchlandung hin. Während wie von Geisterhand alle Glasscheiben zu Bruch gehen, der Strom schlagartig ausfällt und in den Straßen das Chaos ausbricht, geht plötzlich alles rasend schnell. Melodys Bruder wird schwerverletzt wegtransportiert und ihre Mutter übernimmt als Ärztin des Militärkrankenhauses die Behandlung der außerirdischen Neuankömmlinge. Und dann soll auch noch ausgerechnet Melodys Familie am Projekt ›Ohana‹ teilnehmen und einen vollkommen traumatisierten Jungen aus dem All aufnehmen…
(Quelle: Impress)

Jennifer Wolf ist eine Autorin, deren Bücher ich total gerne lese. Sie hat es bisher immer geschafft mich mit ihren Geschichten zu begeistern.
Nun durfte ich „Starfall. So nah wie die Unendlichkeit“ aus ihrer Feder lesen und war richtig gespannt auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde. Das Cover gefiel mir wirklich auf Anhieb und der Klappentext machte mich sehr neugierig.

Von den Charakteren war ich sehr angetan. Ich mein, auch in anderen Büchern hat Jennifer Wolf schon tolle Charaktere kreiert, die Messlatte lag schon ziemlich hoch. Doch sie hat mich nicht hängen lassen, eher im Gegenteil, die hier handelnden Charaktere sind richtig toll.
Melody ist eine klasse Protagonistin. Ihr Leben ist bisher immer unbeschwert gewesen, bis alles komplett auf den Kopf gestellt wird. Im Verlauf der Handlung durchläuft sie eine tolle Entwicklung, wird immer stärker und wächst an ihren Aufgaben.
Neven hat es mir ein klein wenig schwer gemacht. Ich habe ein paar Seiten gebraucht um richtig warm mit ihm zu werden. Ob es an seiner Herkunft liegt? Nachdem wir uns aber angefreundet hatten mochte ich Neven richtig gerne.

Auch die anderen auftauchenden Charaktere sind mehr als gelungen. Jennifer Wolf beschreibt jeden von ihnen richtig toll, vorstellbar und glaubhaft.

Von Jennifer Wolfs Schreibstil war ich schon immer sehr angetan. Sie schreibt mitreißend und herrlich locker, man fliegt hier förmlich durch die Seiten und will gar nichts anderes mehr machen als Lesen, um zu erfahren wie es weitergeht. Genauso war es auch dieses Mal wieder.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Melody. Somit ist man ihr als Leser noch vie näher und kann ihren Taten folgen.
Die Handlung hat mich richtig gepackt. Ich war von Beginn an vollkommen gefangen, emotional gepackt und zum Teil richtig zu Tränen gerührt. Ich war förmlich im Rausch, bin durch das Buch gerast als ob es kein Morgen gibt. Ich empfand das Geschehen als spannend und mitreißend und gefühlvoll und ja einfach perfekt.

Das Ende kam mir irgendwie doch einen Tick zu schnell, ich wollte noch so viel länger bei Melody und Neven bleiben. Dieser Schluss ist perfekt, er passt, wackelt und hat Luft.

Insgesamt gesagt ist „Starfall. So nah wie die Unendlichkeit“ von Jennifer Wolf ein Roman, der mich vollkommen mitgerissen hat.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht und locker zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich mitgerissen hat mit den Emotionen und der vorkommenden Spannung, haben mir hier richtig klasse Lesestunden beschert und mich rundum begeistert.
Wirklich ein Highlight! Unbedingt lesen!

 

 

Only registered users can comment.

  1. Sehr schöne Rezension so wunderschön geschrieben. Ich finde es mit jedem mal spannender und aufregender das Buch lesen zu wollen ❤️
    Dankeschön

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.