Gelesen: „NEXX: Die Spur“ von Volker Dützer

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Dezember 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426520729
ISBN-13: 978-3426520727

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Ein rasanter Stalker-Thriller von Volker Dützer um einen skrupellosen Killer und die Chance, die der Mensch in der modernen Datenwelt noch hat
Er irrt sich nie: Jede einzelne Prophezeiung des Star-Wahrsagers Gabriel Nexx ist eingetreten. Die Journalistin Valerie de Crécy ist zunächst begeistert, als der medienscheue Nexx einwilligt, ihr ein Interview zu geben. Seine Avancen weist sie allerdings empört zurück. Kurz darauf sterben Menschen in Valeries Umfeld auf bizarre Weise. Sie weiß, dass Nexx dafür verantwortlich ist, doch nachweisen kann sie ihm nichts. Er dagegen scheint einfach alles über sie zu wissen, jeden ihrer Schritte, jede Entscheidung vorhersagen zu können. Valerie muss dringender denn je hinter das Geheimnis ihres Stalkers kommen, als Nexx öffentlich ihren baldigen Tod prophezeit – doch wie besiegt man einen allwissenden Gegner?
(Quelle: Knaur TB)

Volker Dützer war mir vor diesem Thriller hier bereits gut bekannt. Nun durfte ich „NEXX: Die Spur“ lesen und war dementsprechend auch sehr gespannt darauf.
Das Cover sprach mich auf Anhieb an und der Klappentext machte mich neugierig. Also begann ich auch zügig mit dem Lesen.

Die handelnden Charaktere hat der Autor hier wirklich gut gezeichnet. Man kann sie sich als Leser gut vorstellen und die Handlungen nachvollziehen.
Mit der Protagonistin Valerie konnte ich mich gut identifizieren. Sie ist alleinstehend und ihre Gedanken und Gefühle sind zu jeder Zeit nachvollziehbar. Irgendwie konnte ich verdammt gut verstehen wie es ist das Frau alleine im Dunkeln nach Hause geht. Dieses Gefühl ist doch schon irgendwie immer wieder aufs Neue beängstigend. Ich persönlich empfand Valerie als sympathisch und glaubhaft beschrieben.
Lenny, der Polizist, sprach mich auch menschlich sehr an.

Allerdings beide Genannte blieben irgendwie hinter Nexx zurück. Er ist ein merkwürdiger aber sehr gut beschriebener Charakter, der das Geschehen hier schon immer wieder aufs Neue aufwirbelt. Immer wieder ist er für Überraschungen gut, man weiß eigentlich nie genau was er vorhat.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und mitreißend. Man fängt hier an mit dem Lesen und kann gar nichts anders als weiterlesen. Volker Dützer versteht es geschickt den Leser mit seinen Worten in den Bann zu ziehen.
Geschildert wird das Geschehen in der dritten Person. Hierbei gibt es immer wieder verschiedene Perspektiven, so wird die Handlung komplex und vielseitig. Die verschiedenen Sichtweisen sorgen so auch für viel Spannung.
Die Handlung selbst ist richtig klasse. Ich wurde hier von Beginn an gepackt und wurde vom spannenden Geschehen immer tiefer hineingezogen.
Immer wieder gibt es hier Wendungen, die man als Leser so nicht erwartet. Hinzu kommt noch ein brandaktueller Hintergrund, der sich hier sehr gut in die Geschichte selbst einfügt.

Das Ende empfand ich als sehr passend gehalten. Es ist stimmig und schließt diesen Thriller wirklich sehr gut ab.
Hinzu kommt hier noch das Nachwort des Autors, das mich als Leser nachdenklich gestimmt hat. Dieser Abschluss zeigt auf, dass einiges aus der Geschichte bereits heute schon wahr ist.

Insgesamt gesagt ist „NEXX: Die Spur“ von Volker Dützer ein Thriller, der mich mitgerissen hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil des Autors und eine Handlung, die ich als sehr spannend und vielsichtig empfand und deren Hintergrund sehr aktuell gehalten ist, haben mich begeistert und auch nachdenklich gestimmt.
Absolut zu empfehlen!

 

Ich danke dem Autor und der NAB für das bereitgestellte Taschenbuch!