Interview mit Volker Dützer Blogtour „NEXX: Die Spur“ [Blogtour Tag 2]

Hallöchen meine lieben Blogtour – Leser,

heute schreiben wir schon Tag 2 unserer Blogtour zum Thriller

„NEXX: Die Spur“

von Volker Dützer.

Gestern sind wir mit unserer Tour gestartet. Bei Silke konntet ihr das Buch ein wenig genauer kennenlernen.
Morgen gehts dann weiter bei Claudia, die euch Gabriel Nexx vorstellen wird.

Den Tourplan könnt ihr hier finden.

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Am heutigen zweiten Tag habe ich

ein Interview mit Volker Dützer

 

für euch.

Viel Spaß beim Lesen!

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Hallo lieber Volker,

ich begrüße dich auf meinem Blog und freue mich, dass ich dir im Rahmen unserer Blogtour ein paar Fragen stellen darf.

Wie geht es dir denn gerade so?
Oje, könnte besser sein. In diesem Jahr macht mir meine Gesundheit mit einer Menge kleiner Baustellen zu schaffen. Im Augenblick trage ich einen Verband an der rechten Hand und kann nur mit Links tippen. Aber ansonsten geht’s mir gut, mein Kopf beschäftigt sich schon wieder mit einem neuen Roman.

Ich denke, es gibt noch ein paar Leser, die dich noch nicht kennen. Magst du dich bitte mal in drei Sätzen vorstellen?
Es gibt sicher noch eine Menge Leser, die mich und meine Bücher nicht kennen.

  1. Ich bin ein unverbesserlicher Träumer und liebe es, in fremde Welten abzutauchen.
  2. Ich möchte euch mitnehmen auf eine Reise in meine Fantasie.
  3. Ich verspreche euch, dass ihr dort Menschen trefft, die ihr nicht vergessen werdet.

 

Wir touren ja zu deinem Thriller „NEXX: Die Spur“. Kannst du kurz zusammenfassen worum es in deinem Buch geht?
Es geht um Valerie. Sie ist Journalistin und legt sich mit dem bekannten Starwahrsager Gabriel Nexx an. Seine Vorhersagen treffen auf unheimliche Weise ein und Valerie will unbedingt beweisen, dass er ein Schwindler ist. Sie ahnt nicht, dass sie damit einem besessenen Stalker die Tür in ihr Leben öffnet. Als sie sich Nexx widersetzt, prophezeit er ihren baldigen Tod. Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit, um hinter sein Geheimnis zu kommen. Der Clou der Geschichte ist natürlich die Frage, wie Nexx die Zukunft vorhersagen kann. Darüber will ich nicht zu viel verraten, nur so viel: Er benutzt keine Glaskugeln, mischt keine Tarotkarten und bedient sich auch keiner anderen übernatürlichen Hilfsmittel. Was real machbar ist, wird manchen Leser erschrecken.

Woher nimmst du deine Ideen für deine Bücher?
Die Frage wird mir oft gestellt und ich weiß noch immer keine wirklich gute Antwort darauf. Oft suche ich krampfhaft nach einer Idee und sie will nicht kommen. Erst wenn ich loslasse, ist sie plötzlich da. Das kann manchmal ziemlich lange dauern, was nicht einfach für mich ist, da ich ziemlich ungeduldig bin.
Aber wenn ich die Augen offen halte, springen mich die Einfälle förmlich an. Ich beginne dann immer mit der gleichen Frage: „Was wäre, wenn … man (wie bei Nexx-Die Spur) die Zukunft vorhersagen könnte. Daraus entwickelt sich dann alles andere.

Wie lange schreibst du so in der Regel an einem Buch? Also von der ersten Idee bis zum fertigen Exemplar?
Die Planungszeit ist unterschiedlich lang. Wenn ich mich ranhalte, schaffe ich ein bis zwei Romane im Jahr. Mal läuft es so gut, dass es wie „Filme gucken“ ist, mal sehe ich dem Cursor beim Blinken zu. Ich versuche, schnell zu schreiben, weil ich festgestellt habe, dass sich die Geschichten dann auch rasant lesen. Die reine Schreibzeit beträgt etwa ein halbes Jahr. Dann kommt natürlich noch das Überarbeiten und das Lektorat dazu.

Gibt es einen Charakter aus deinen Büchern den du besonders gerne magst? Oder vielleicht sogar einen, der dir nicht so sympathisch ist?
Ich mag alle meine Figuren, vor allem auch die Bösewichte. Lenny aus „Die Spur“ ist eine meiner Lieblingsfiguren, und da wäre noch Jan Stettner, der Privatdetektiv aus meinen ersten Romanen. Leider wird die Reihe nicht fortgesetzt.

Bringst du eigentlich Dinge von dir selbst in deine Bücher mit ein? Oder sind es sogar Einflüsse von außen, die mit einfließen?
Ich halte nichts von autobiografischen Einflüssen beim Schreiben. Natürlich sind meine Geschichten auch immer ein Teil meiner Persönlichkeit, das geht ja gar nicht anders. Aber wenn alle Figuren so denken würden wie ich, wäre das schön langweilig. Um einen spannenden Roman mit viel Konflikt zu erschaffen, braucht man gegensätzliche Charaktere, und deren Perspektiven stimmen notwendigerweise nicht mit den meinen überein. Ich erhielt schon verärgerte Zuschriften von Lesern, die mir vorwarfen: „Warum schreiben Sie so etwas über dies oder das?“ Ich erkläre dann immer geduldig, dass es sich in der Regel um die Sicht der entsprechenden Figur im Roman handelt und nicht um meine eigene. Kein vernünftiger Mensch würde zum Beispiel Mario Adorf einen Vorwurf machen, weil er im Film Ntschotschi erschossen hat. Wenn sich Leute darüber aufregen, zeigt das nur, dass er ein guter Schauspieler ist. Ereignisse von außen beeinflussen mich ständig, wie jeden Menschen. Und natürlich fließt das ein oder andere auch in meine Geschichten ein. Oft geschieht das aber unbewusst und es wird mir erst später klar, wenn mich jemand drauf aufmerksam macht. Es kommt vor, dass ich eine Idee habe, die mich elektrisiert, und später stelle ich manchmal fest, dass mein Unterbewusstsein sie „geklaut“ hat. Vielleicht hab ich irgendwo vor Jahren darüber gelesen und nun wird die Erinnerung durch einen Reiz von außen ausgelöst.

Stell dir vor, du kannst mit einem deiner Charaktere einen Kaffee (wahlweise auch Tee) trinken. Wen wählst du und warum?
Vermutlich Jule Rahn, die Heldin eines neuen Romans, der noch in der Schublade liegt und auf seine Veröffentlichung wartet. Ich finde, sie ist die bisher faszinierendste Figur, die ich erschaffen habe. Sie macht im Lauf der Geschichte die größte Veränderung durch und beweist einen unglaublichen Mut. Ich würde sie gerne fragen, wie sie es geschafft hat, ihre Angst zu überwinden. (Aber eigentlich weiß ich es ja, ich habe sie ja erschaffen.)

Mal eine ganz klassische Frage … wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich probiere gerne Dinge aus, die mir gefallen. Als ich vierzehn war, nahm mich ein Freund zur Probe einer Band mit, deren Schlagzeuger mit ihm befreundet war. Ich war so fasziniert, dass ich begann, Schlagzeug zu spielen – und spiele heute noch. Wenn man viele Sachen ausprobiert, stößt man unweigerlich auf welche, die einem liegen. Und so war das auch mit dem Schreiben. Was nicht heißt, dass ich es von Anfang beherrscht hätte. Ich schrieb schon mit sechzehn zwei kurze Romane und eine unheimliche Kurzgeschichte, die ich im Deutschunterricht vorlesen durfte. Für zehn Minuten konnte man eine Stecknadel zu Boden fallen hören. Es war gewissermaßen meine Geburtsstunde als Autor. Ich spürte, dass ich Leser fesseln konnte. Mein Lehrer gab mir nur eine 2, weil ihm der Schluss nicht gefiel. Wie ich so war, lehnte ich die Note ab. 25 Jahre später klingelte ich an seiner Tür und drückte ihm meinen ersten, soeben erschienenen Roman in die Hand. Wir haben uns gut unterhalten, leider lebt er nicht mehr.
Aber mir fehlte das Handwerk. Heute kann sich jeder im Internet darüber informieren, wie das mit dem Schreiben geht. Damals war das ein Ding der Unmöglichkeit. Es gab keine „Schulen“, wo man Schreiben lernen konnte. Ich habe geglaubt, das kann man oder eben nicht. Erst sehr viel später wurde mir dann klar, dass man das Handwerk Schreiben sehr wohl erlernen kann. Talent ist eher hinderlich, denn dann denkt man: „Ich kann schon alles.“ Also habe ich mich durch Schreibratgeber gelesen und natürlich geschrieben, geschrieben, geschrieben. Nach und nach wurden meine Texte dann besser. Leider beging ich den größten Fehler meines Lebens, als mein erster Roman von den Verlagen abgelehnt wurde. Ich gab das Schreiben für zehn Jahre auf und fing erst wieder an, als ich beim Aufräumen auf die Reste eines alten Manuskripts stieß. Ich fand es ziemlich gut und fing wieder. Zehn verlorene Jahre, so geht das.

Du schreibst ja hauptsächlich Thriller und Krimis (zumindest kenne ich nichts andere von dir). Kannst du dir auch mal vorstellen das Genre zu wechseln? Wenn ja, welches wäre das dann?
Ich habe Pläne für einen Roman in der Schublade, der um Christi Geburt in Germanien spielt. Einerseits scheue ich den enormen Rechercheaufwand, obwohl ich mich gut in der Römerzeit auskenne. Andererseits mache ich mir langsam einen Namen als Thrillerautor. Ich würde meiner Karriere sicher keinen Gefallen tun, wenn ich jetzt das Genre wechsle. Vielleicht später mal. Außerdem schreibe ich gerne über Menschen in Ausnahmesituationen und liebe das unheimliche Prickeln im Nacken, wenn die Speichertür knarrt. Und das funktioniert im Thriller am besten.

Bist du eigentlich hauptberuflich Autor oder hast du noch einen „Brotjob“?
Ja, ich habe noch einen Halbtagsjob als Maschinenbaukonstrukteur.

Wie schreibst du am liebsten? Gibt es da bestimmte Rituale oder Tageszeiten?
Nein. Eine Zeitlang habe ich mich dazu gezwungen, eine bestimme Anzahl Seiten pro Tag rauszuhauen, aber inzwischen mache ich das nicht mehr. Es kommt von selbst. Ich kann überall und zu jeder Zeit schreiben. Wenn’s mal nicht läuft, mache ich die Kiste aus und versuche es später wieder.

Wenn du schreibst, plottest du da eigentlich alles genau durch? Oder entwickeln deine Handlungen auch mal ein Eigenleben?
Ich versuche, so viel wie möglich zu planen, weil man bei einem Krimi schnell auf die Nase fällt, wenn man selbst nicht weiß, wer der Mörder ist. Ich weiß vorher, was in welchem Kapitel passiert. Wenn ich ungefähr weiß, warum ich die Geschichte schreiben will und was das Ganze soll, beschäftige ich mich erst mal lange mit den Figuren. Sie sind mir am allerwichtigsten. Menschen lesen über andere, außergewöhnliche Menschen, nicht über Stoffe oder Themen. Die bilden nur den Bühnenhintergrund für das Schicksal der Figuren. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies der richtige Weg ist, eine Geschichte zu erzählen. Wenn die Figuren um meinem Kopf zum Leben erwachen, entwickeln sie fast von selbst den Plot. Wenn ich beim Schreiben auf Widerstand stoße, kann ich ziemlich sicher sein, dass ich von meinen Figuren etwas verlange, was sie nicht tun wollen.

Wenn du die Chance hättest dein Leben mit deinem heutigen Wissen nochmals zu leben, würdest du etwas ändern? Wenn ja, was?
Ich würde meine Träume noch konsequenter umsetzen. Das ist mir zwar ganz gut gelungen, aber ich habe zu viel Zeit verloren. Ansonsten würde ich nicht viel ändern wollen. Im Übrigen ist das ein gutes Thema für einen Roman. Da liegt auch schon seit Langem was in meiner Schublade. Leider kaufen die Verlage nicht gerne Romane, in denen übersinnliche Phänomene vorkommen. Dabei hätte ich da so viele Ideen …

Was machst du neben dem Schreiben? Wie entspannst du dich?
Ich fahre leidenschaftlich gern Rennrad. Leider kann ich das nur noch eingeschränkt, weil ich vor ein paar Jahren einen Unfall hatte. Also bin ich auf’s Schwimmen ausgewichen. Und dann sind da noch das Schlagzeugspielen und lange Spaziergänge mit meiner Frau.

Was liest du eigentlich selbst gerne? Sind es dann eher eBooks oder doch noch ganz klassisch Prints?
Ich lese, was ich auch selbst gerne schreibe, und umgekehrt. Wenn’s um Romane geht, bevorzuge ich inzwischen eBooks, weil meine Regale sonst aus allen Nähten platzen würden. Bei Fachliteratur (Ich lese gerne Bücher über Evolutionsbiologe, Kosmologie und das restliche wissenschaftliche Zeug) bevorzuge ich noch immer das Print. Vergangene Woche hab ich mein erstes Hörbuch runtergeladen – natürlich „Nexx-Die Spur“, weil ich wissen wollte, wie sich meine eigene Geschichte anhört, wenn sie ein Fremder liest – (ein etwas seltsames Gefühl). Aber das ist, glaube ich, nichts für mich.

Wenn du einen Autor / eine Autorin interviewen dürftest, wer wäre das?
Dean Koontz. Das wär mal was.

Lass uns doch mal in die Zukunft blicken … was erwartet deine Leser denn so? Darfst du schon über zukünftige Projekte sprechen oder ist das noch geheim?
Es hängt stark davon ab, wie „Die Spur“ ankommt. Projekte gibt es genug, ich hoffe, dass sie auch zu Büchern werden, was natürlich von den Verlagen abhängt. Aber ich bin optimistisch. Es wird auf jeden Fall in Richtung Thriller weitergehen.

Bevor wir zum Ende kommen hast du das Wort … was wolltest du deinen Lesern immer schon mal sagen?
Danke. Es ist schön, mit meiner Leidenschaft, dem Schreiben, Geld zu verdienen. Aber viel befriedigender sind Mails, in denen Leser mir erzählen, dass sie die ganze Nacht durchgelesen haben und dabei völlig die Schmerzen ihrer Krankheit vergessen haben. So eine Mail habe ich tatsächlich bekommen. Da ist mir klar geworden, warum ich schreibe. Ich liebe es, in einer Geschichte zu versinken und alles andere um mich herum zu vergessen. Dass ich es geschafft habe, bei meinen Lesern dieses Gefühl hervorzurufen, erfüllt mich mit tiefer Zufriedenheit. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

Ganz lieben Dank für deine Zeit und dein Antworten!

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Das Buch


Taschenbuch:
384 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Dezember 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426520729
ISBN-13: 978-3426520727

Weitere Informationen zum Buch gibt es auf Amazon oder beim Verlag.

Klappentext:
Ein rasanter Stalker-Thriller von Volker Dützer um einen skrupellosen Killer und die Chance, die der Mensch in der modernen Datenwelt noch hat
Er irrt sich nie: Jede einzelne Prophezeiung des Star-Wahrsagers Gabriel Nexx ist eingetreten. Die Journalistin Valerie de Crécy ist zunächst begeistert, als der medienscheue Nexx einwilligt, ihr ein Interview zu geben. Seine Avancen weist sie allerdings empört zurück. Kurz darauf sterben Menschen in Valeries Umfeld auf bizarre Weise. Sie weiß, dass Nexx dafür verantwortlich ist, doch nachweisen kann sie ihm nichts. Er dagegen scheint einfach alles über sie zu wissen, jeden ihrer Schritte, jede Entscheidung vorhersagen zu können. Valerie muss dringender denn je hinter das Geheimnis ihres Stalkers kommen, als Nexx öffentlich ihren baldigen Tod prophezeit – doch wie besiegt man einen allwissenden Gegner?
(Quelle: Knaur TB)

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Das Gewinnspiel

Gewinnen könnt ihr

insgesamt 3 x ein Printexemplar von „NEXX: Die Spur“ von Volker Dützer

Um in den Lostopf zu hüpfen beantwortet bitte die nachstehende Frage in den Kommentaren.

Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich 17.12.2017!

Die Gewinner werden dann auf www.netzwerk-agentur-bookmark.com bekannt gegeben.

Tagesfrage:

Wie steht ihr zum Thema „Überwachung“?
Denkt ihr in unserer Gesellschaft ist es nötig oder empfindet ihr es doch schon zu viel, was gemacht wird?
Ich bin sehr gespannt auf eure Meinung!

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden!

 

6 Kommentare

  1. Lisa Ehrhardt

    Ich sehe das geteilt. Einerseits ist es manchmal zu viel mit der Überwachung. Aber andererseits bei manchen Dingen, die passieren, ist es auch nicht verkehrt.

  2. Manchmal wird mit der Überwachung echt übertrieben. Wir waren kürzlich im Theater und dort wurden die Handtaschen der Frauen genauestens unter die Lupe genommen. Dort stand dann ein Aufseher mit einem Muster in DinA4 und die Handtasche durfte nicht größer sein. Meine Tasche war nicht mal A5, da hielt er sein Muster vor, obwohl man sofort sah, daß sie recht klein ist. Öffnen mußte man sie auch und wer keine Tasche dabei hatte, durfte seine Jacke öffnen, damit er drunter schauen kann. Das fand ich unmöglich, man kann es schon übertreiben.
    LG von Elke H.

  3. Ich bin bei dem Thema zwiegespalten. Zum einen finde ich es gut, wenn öffentliche Plätze videoüberwacht werden, das hilft Gewalttaten vorzubeugen oder die Täter im Zweifel eher zu überführen. Auch zur Terrorismusbekämpfung finde ich das ein gutes Mittel. Aber sobald sie zu extrem ist, man alles überwacht, was ein Mitarbeiter auf seinem Bildschirm hat, wann er aufs Klo geht etc. das ist übertrieben. Das Mittelmaß zu finden, ist in meinen Augen sehr schwer. Auch wird oft übersehen, dass natürlich Überwachung auch von den falschen Leuten genutzt werden kann: gerade Videokameras sind oft nicht hackersicher hergestellt, da muss noch viel getan werden, im Zeitalter von Internet of Things bessere Produktqualität im Sinne von IT-Sicherheit herzustellen.

    LG orfe1975

  4. Christina P.

    Vielen Dank euch beiden für das Interview! Sehr sympathisch 🙂
    Überwachung ist gefährlich: Wo überwacht wird, fallen Daten an, und diese können missbraucht werden. Niemand in der modernen Welt hat noch Überblick über seine personenbezogenen Daten! Habe grad das Buch „Die Optimierer“ gelesen, da ist das Sammeln von Daten auch großes Thema.
    LG, Christina

  5. Hallo Manja,
    ich bin bei dem Thema Überwachung immer hin- und hergerissen. Ich denke, da ist ein kritischer Blick immer wichtig, um das richtige Maß zu finden. Ich möchte mich nicht gerne in einem absoluten Überwachungsstaat wiederfinden, allerdings wären ohne gewisse Überwachungen einige Anschläge nicht aufgeklärt worden. Allerdings ist es manchmal vielleicht auch gut, nicht zu wissen, was alles gemacht wird. Dennoch sollten wir in der Demokratie ein Auge darauf haben, wie mit diesem Thema umgegangen wird.

    Liebe Grüße, Jutta

  6. Liebe Manja,
    danke für das tolle Interview! Da ich eine Thrillerleserin bin, mir der Autor aber leider noch gar nicht bekannt ist, war ich sehr gespannt!

    Hm, wie ich der Überaschung gegenüberstehe? ich denke, dass es bereits zu viel ist, aber ändern wird sich besonders durch die neuen Medien kaum etwas. Positiv sehe ich die Überaschung in U-Bahn Stationen oder an Plätzen,. wo sich viele Menschen bewegen.
    Ich kann mich nur Jutta anschließen, dass ich auf keinen Fall in einem reinen Überwachungsstaat leben würde wollen…
    Liebe Grüße
    Martina

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