Gelesen: „Antonia: Vampirjägerin“ von Isabelle Wallat

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 3313 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 244 Seiten
Sprache: Deutsch

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Es gibt Vampire. Sie jagen in der Nacht, kennen keine Gnade und werden niemals aufhören. Sie sind die Monster unter dem Bett, die Schrecken aus unseren Albträumen. Doch es gibt etwas, das sie fürchten.
Eine von ihnen. Eine uralte Jägerin, die Vampire zur Strecke bringt – Antonia.
Vor eintausend Jahren begann ihre Jagd nach dem Monster, das aus ihr einen Vampir machte, wodurch sie ihre geliebte Tochter verlor.
Diese Jagd wird ein blutiges Ende nehmen. Denn nicht nur Antonias Leben steht auf dem Spiel, sondern auch ihr Herz.
(Quelle: amazon)

Isabelle Wallat war mir bisher leider noch vollkommen unbekannt. Nun durfte ich ihr Buch „Antonia: Vampirjägerin“ lesen. Das Cover und der Klappentext haben mich extrem neugierig gemacht und so habe ich mich auch rasch ans Lesen gemacht.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin wirklich sehr gut gelungen. Man hat als Leser von allen ein klares Bild vor Augen und kann sie auch sehr gut einschätzen.
Antonia ist eine tolle junge Frau. Man lernt sie als Leser kennen, bekommt hier Einblicke in ihre Verwandlung und auch sonst lässt sie den Leser an ihrem Leben teilhaben. Es gibt verschiedene Zeiten und verschiedene Orte, es ist aber alles sehr gut nachvollziehbar. Antonia empfand ich als tough, starke junge Frau und ihre Familie steht für sie an erster Stelle, gemeinsam mit der Rache. Sie entwickelt sich im Verlauf der Handlung zu einer tollen Vampirjägerin, die ich sehr ins Herz geschlossen habe.
Konstantin ist ein richtig liebenswerter, netter Vampir, der es mir zugegeben sehr angetan hatte. Er jagt alles was Menschen etwas tut, er hat schon was von einem Ritter an sich.

Doch nicht nur die Protagonisten sind der Autorin gelungen. Auch die Nebenfiguren empfand ich persönlich als richtig gut gezeichnet. Jeder von ihnen bringt ganz eigene Dinge mit ins Geschehen ein, gibt diesem so neue Impulse.

Vom Schreibstil der Autorin war ich sehr angetan. Isabelle Wallat schreibt richtig flüssig und ich habe mich auf Anhieb sehr gut im Geschehen eingefunden. Die Seiten sind förmlich an mir vorbeigerauscht, es war echt Wahnsinn.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Antonia. Hierfür hat die Autorin die personale Erzählperspektive verwendet. Ich empfand dies als sehr passend, denn einerseits ist man immer nah dran an Antonia, behält aber dennoch einen super Überblick über alles.
Die Handlung selbst hat mich sehr überzeugt. Wer mich kennt der weiß, Vampire und ich das passt einfach. Ich habe schon unzählige Bücher über sie gelesen und dachte so auch es gibt nichts Neues mehr. Doch Isabelle Wallat hat es geschafft mich zu überraschen. Ich mag ihre Art, wie sie die Wesen der Nacht hier darstellt, wirklich total gerne. Es gibt hier definitiv frischen Wind, was mir sehr gut gefiel.
Auch sonst gibt es sehr viel Spannung aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Diese entwickelt sich erst ganz langsam, als Leser weiß man sie ist da aber es dauert eben bis sie vollkommen ausgereift ist. Die Liebesgeschichte fügt sich ganz wunderbar ins Geschehen ein, so stellt man es sich als Leser vor, so passt es einfach.

Das Ende empfand ich persönlich als richtig gut gewählt. Es wirkt zuerst ein wenig fies und gemein, dann aber wandelt es sich in richtig schön und sehr passend. Und der Epilog macht dann alles stimmig.

Alles in Allem ist „Antonia: Vampirjägerin“ von Isabelle Wallat ein Roman, der mich echt gefangen genommen hat.
Sehr gut dargestellte Charaktere, ein flüssiger sehr einnehmender Stil der Autorin, der einen alles vergessen lässt und eine Handlung, die ich als spannend und abwechslungsreich empfand und deren Liebesgeschichte sich ganz wunderbar ins Geschehen einfügt, haben mich richtig toll unterhalten und auf ganzer Linie überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

 

Ich danke der Autorin für das eBook und die Leserunde!

 

 

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