Gelesen: „Sumerland 1: Prinzessin Serisada“ von Johannes Ulbricht

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Panini (22. August 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3833233559
ISBN-13: 978-3833233555
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

Weitere Informationen bei Amazon
Das Buch beim Verlag
Der Verlag bei Facebook


Wo Realität, Spiel und Fiktion sich vermischen, liegt irgendwo Sumerland. Im Olympiapark München können Besucher mithilfe einer App magische Symbole aufspüren, die an verschiedenen Orten im Parkgelände versteckt sind. Die Geschichte – und damit der Roman – zu diesem Rätsel handelt von einer fantastischen Wirklichkeit, die hinter der Illusion unserer Alltagswelt verborgen liegt. In „Wahrheit“ irren wir alle in einer babylonischen Turmstadt umher, gelenkt von einem Zentralcomputer, der uns in einer Scheinwelt gefangen hält.
(Quelle: Panini)

Bisher kannte ich Johannes Ulbricht noch gar nicht. Daher war ich sehr neugierig auf „Sumerland 1: Prinzessin Serisada“ aus seiner Feder. Das Cover und auch der Klappentext versprachen mir sehr viel, also begann ich auch recht schnell mit dem Lesen.

Die Charaktere sind etwas schwieirg, zumindest zu Anfang.  Das gibt sich aber im Verlauf der Handlung dann und man kann sie sich als Leser doch gut vorstellen und ihre Handlungen nachvollziehen.
Zum einen ist da eine etwa 40-jährige junge Frau, die auf der Suche nach der großen Liebe ist. Sie war mir nicht ganz so greifbar, vor allem auch weil man nicht erfährt wer sie ist.
Dann sind da noch Zazamel und Serisada, mit denen ich wesentlich besser klarkam. Sie sind beides Königskinder und ihre Abenteuer sind wirklich toll.
Und man trifft auf Susanne. Sie ist die Nichte der erwähnten Ich-Erzählerin. Susanne scheint Wissen zu besitzen, sie sagt sie sei es gewesen, die sich Sumerland erdacht hat. Ich muss zugeben sie hat mich des Öfteren dann doch etwas verwirrt.

Der Schreibstil des Autors ist sehr einfach und so kann man als Leser auch relativ leicht dem Geschehen folgen. Man muss aber dennoch auch aufmerksam lesen, da es alles doch recht komplex gehalten ist.
Geschildert wird das Geschehen durch verschiedene Perspektiven. Dies ist dem Umstand geschuldet das man sich als Leser in insgesamt 3 Welten zurecht finden muss. Manches Mal war es mir leider ein wenig zu viel und ich hatte schon auch Probleme zu merken wo ich mich gerade befand.
Die Handlung ist, wie bereits erwähnt sehr komplex und vielsichtig gehalten. Nach und nach kommt hier immer mehr Spannung auf und man fragt sich wohin die Reise in diesem ersten Band der Dilogie wohl gehen würde.
Die Idee hinter der Geschichte, das sogenannte Augmented Reality, gefiel mir richtig gut. Hier geht es nicht nur um eine Homepage, nein es gibt auch eine App, mit der man bestimmte Symbole scannen kann. Daraufhin gibt es dann Rätsel, die gelöst werden müssen und wenn man alle 12 Rätsel erfolgreich hinter sich gebracht hat bekommt man als Belohnung ein geheimes Lied. Diese Methode ist richtig faszinierend, man lernt die Welt so noch viel besser und viel genauer kennen.

Das Ende schürt die Neugier auf Band 2. Es gibt hier noch so einiges das offen und unentdeckt bleibt, man will als Leser mehr erfahren, will wissen wie es weitergeht.

Alles in Allem ist „Sumerland 1: Prinzessin Serisada“ von Johannes Ulbricht ein Dilogieauftakt, der mich bis auf Kleinigkeiten doch überrascht hat.
Charaktere, die vielseitig und facettenreich gehalten sind, ein einfacher Stil des Autors und eine Handlung, die ich als interessant, faszinierend und auch spannend empfunden habe, haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert und machen Lust weiterzulesen.
Durchaus lesenswert!

 

Ich danke Literaturtest und dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

 

Ein Kommentar

Kommentare sind geschlossen.

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.