Gelesen: „Soul Hunters: Mit der Liebe kommt der Tod“ von Gerd Ruebenstrunk

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 7474 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH (19. September 2017)
Sprache: Deutsch

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Spannung pur: ein actiongeladener Thriller über Liebe, Verfolgung und ein toughes Mädchen
Hackerin Hannah hat eine Partnerbörse entwickelt, basierend auf einem Algorithmus, der Seelenverwandte findet und zusammenbringt. Doch das Programm ruft machtgierige Feinde auf den Plan. Es gibt nur einen, dem Hannah jetzt noch trauen kann: Jona, ihrem Seelenverwandten. Die beiden finden heraus, dass ihre Verfolger einer gefährlichen Organisation angehören. Wenn sie mit dem Leben davonkommen wollen, müssen sie die ganze Wahrheit herausfinden – bevor es zu spät ist …
(Quelle: Planet!)

Der Jugendroman „Soul Hunters: Mit der Liebe kommt der Tod“ stammt vom Autor Gerd Ruebenstrunk. Ich kannte vor diesem Buch bereits andere Geschichten des Autors und war nun natürlich gespannt darauf wohin mich die Reise hier wohl führen würde.
Das Cover hat mich auf jeden Fall sehr angesprochen und der Klappentext macht einfach neugierig.

Die Charaktere hat der Autor soweit gut ausgearbeitet. Man erfährt so einiges über sie, manches aber muss man sich dann doch denken.
Jona ist ein Internatsschüler, der sympathisch und liebenswert rüberkommt. Für seine Freunde tut er wirklich alles, sie bedeuten ihm wirklich sehr viel.
Hannah ist das genaue Gegenteil von Jona. Auf mich wirkte sie eher tough und sie musste schon sehr früh lernen für sich selbst zu sorgen. Vertrauen aufzubauen ist für sie eher schwierig, daher werfen sie die aufkeimenden Gefühle für Jona auch ziemlich aus der Bahn.

Die Nebencharaktere sind in meinen Augen auch recht gut ausgearbeitet. Besonders Jonas Freund Chris oder auch Lisa werden gut mit in die Geschehnisse einbezogen, über sie erfährt man dementsprechend auch recht viel.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und das Buch lässt sich leicht mal einfach so weglesen. Innerhalb recht kurzer Zeit war ich hier auch schon am Ende angelangt.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Jona und Hannah. So kann man beide noch viel besser kennenlernen und erfährt auch was sie so denken und fühlen. Allerdings man wird als Leser nie wirklich Teil des Ganzen, man schaut eher immer nur von außen auf das Geschehen hinab.
Die Handlung ist schon recht spannend und interessant gehalten. Manches Mal aber war es mir doch zu oberflächlich, es wird auch, je weiter man vorankommt, irgendwie vorhersehbar. Das fand ich ein bisschen schade, wenn man aber das Lesealter bedenkt ist es verständlich.
Das Thema Seelenverwandtschaft ist wirklich toll. Gerd Ruebenstrunk hat es gut dargestellt, es war unterhaltsam.

Das Ende ist abgeschlossen. Alle Fragen, die sich während des Lesens im Kopf gebildet haben werden zufriedenstellend beantwortet. Der Schluss schließt ab und macht letztlich rund.

Letztlich gesagt ist „Soul Hunters: Mit der Liebe kommt der Tod“ von Gerd Ruebenstrunk ein Jugendroman, der interessant gehalten ist, mich aber nicht vollkommen begeistern konnte.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil des Autors sowie eine Handlung, die ich zwar als spannend aber leider auch recht vorhersehbar empfand, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

 

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