Gelesen: „Milchkaffee – Das Glück der Liebe“ von Susanna Ernst

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1019.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 350 Seiten
Verlag: Feelings (1. Dezember 2017)
Sprache: Deutsch

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Die Geschichte einer tiefen Verbindung in den Wirren des Nachkriegs-Deutschlands. Ein rührender Liebesroman voller großer Gefühle.
Erfurt, April 1945: Als sich der neunjährige Erik an Plünderungen beteiligt, wird er schwer verletzt. Der afroamerikanische Soldat Sam rettet ihm das Leben und kümmert sich in den folgenden Wochen in jeder freien Minute um den Jungen, nach dem eigenartigerweise niemand zu suchen scheint.
Als Eriks Kräfte immer weiter nachlassen und er dem Tod näher ist als dem Leben, trifft Sam auf die siebenjährige Sophie, eine kleine Soloballerina des stillgelegten Stadttheaters. In seiner Verzweiflung bringt der Soldat das Mädchen zu Erik, nicht ahnend, dass er damit den Grundstein für eine ganz große Liebe legt. Denn mit ihrem Tanz und ihrer fröhlichen Art weckt Sophie nicht nur die Lebensgeister des Jungen, sie hinterlässt auch bleibenden Eindruck bei Sam selbst.
(Quelle: Feelings)

Von Susanna Ernst habe ich bereits einige Romane gelesen und bisher konnte sie mich auch immer wieder aufs Neue mit ihren Geschichten überzeugen. Nun hatte ich die Chance „Milchkaffee – Das Glück der Liebe“ aus ihrer Feder zu lesen. Der Klappentext und das Cover gefielen mir richtig gut und so begann ich auch recht schnell mit dem Lesen.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Auf mich wirkten sie lebendig und richtig vorstellbar gezeichnet.
Als Leser lernt man hier besonders Erik, Sam und Sophie sehr gut kennen. Sie alles wirkten glaubhaft und authentisch auf mich, sie sind so lebensnah ausgearbeitet, man kann gar nicht anders als sie ins Herz zu schließen.
Jeder von ihnen hat hier seine ganz eigene Geschichte, irgendwie aber sind sie doch alle miteinander verbunden.

Neben den dreien gibt es noch andere Charaktere, die sich ebenso toll ins Geschehen einfügen. Auch hier kann man sich jeden richtig gut vorstellen und die Handlungen waren für mich verständlich.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich einfach ganz wunderbar lesen. Ich wurde von Beginn an vollkommen in den Bann der Geschichte gezogen und konnte gar nicht anders als lesen.
Geschildert wird das Geschehen hier über zwei verschiedene Zeitstränge. Einerseits ist man bei Erik im Jahr 1945, auf der anderen Seite ist man in der Gegenwart. Beide Stränge laufen zunächst parallel und werden dann zusammengeführt.
Die Handlung selbst hat mich einfach gepackt und richtig gehend berührt. Es war für mich sehr interessant über die damalige Zeit zu lesen. Als Leser verfolgt man hier das letzte Kriegsjahr 1945, erfährt so sehr viel über die damalige Zeit.
Es ist aber auch gleichzeitig eine richtig schöne Liebesgeschichte, die mich tief im Herzen getroffen hat. Man merkt hier die Gefühle kommen vom Herzen der Autorin und treffen den Leser direkt.

Das Ende kommt hier sehr überraschend. Ich konnte es nicht vorhersehen, das macht es für mich Besonders. Und ich empfinde es als sehr passend und es schließt diese Geschichte wirklich gut ab.

Insgesamt gesagt ist „Milchkaffee – Das Glück der Liebe“ von Susanna Ernst ein Roman, der mich emotional sehr berührt hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die den Leser eindrucksvoll in die Zeit des Krieges mitnimmt und deren Liebesgeschichte so echt und glaubhaft rüberkommt, haben mich ganz wunderbar unterhalten und rundum begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

 

 

 

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