Gelesen: “Land of Gods. Die Kinder vom Olymp” von Alia Cruz

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2062.0 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Impress (4. Januar 2018)
Sprache: Deutsch

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**Wenn nur ein Mensch dein göttliches Herz besänftigen kann…**
Als Schönste der Schönsten im Luxus des Olymps leben und die Herrschaft über die gesamte Menschheit übernehmen, das wurde der Halbgöttin Liliana von Zeus versprochen. Nur dafür hat sie die versunkene Insel Atlantis verlassen und keinen der um sie in Arenakämpfen ringenden Jungen zum Mann genommen. Doch der Zugang zum Olymp ist versperrt und der Göttervater Zeus schwächer denn je. Stattdessen lebt Liliana nun auf einem künstlichen Olymp inmitten Griechenlands und versinkt immer tiefer in ihrer eigenen Wut und Einsamkeit. Bis der Todesgott Hades ihr einen Sklaven zum Geschenk macht – einen athletischen Straßenkämpfer, mit dem sie ihre Fähigkeiten üben soll und der sie einen ganz neuen Blick auf die Menschen werfen lässt…
(Quelle: Impress)

Bereits der erste Band hatte mir richtig gut gefallen. Nun konnte ich auch „Land of Gods. Die Kinder vom Olymp“ aus der Feder von Alia Cruz lesen und war entsprechend auch richtig gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir richtig gut und der Klappentext machte mich sehr neugierig. Also habe ich mich auch rasch ans Lesen gemacht.

Die handelnden Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir hier jeden von ihnen sehr gut vorstellen und die jeweiligen Handlungen nachvollziehen.
Liliana ist eine Halbgöttin. Auf mich wirkte sie eher pessimistisch eingestellt. Außerdem schien sie immer unglücklich zu sein, ihre Handlungen waren zum Teil richtig impulsiv. Trotz ihrer doch recht traurigen Art kann Liliana lieben.
Silas ist ein starker, mutiger Mensch, der das perfekte Gegenstück zu Liliana ist. Ihn mochte ich von seiner charmanten Art her wirklich richtig gerne.

Nicht nur diese beiden Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Auch Quinn, Isabel oder auch Odin gefielen mir richtig gut. Jeder von ihnen hat eine ganz bestimmte Funktion im Geschehen und darf schlicht nicht fehlen.

Der Schreibstil der Autorin hat mich dieses Mal direkt von Anfang an richtig packen können. Ich war gefangen im Geschehen und bin sehr flüssig und schnell durch die Geschichte gekommen.
Geschildert wird das Geschehen durch verschiedene Perspektiven. Somit wird es dann auch richtig vielsichtig und auch komplex.
Die Handlung konnte mich richtig begeistern. Hatte ich in Band 1 noch ein paar kleinere Probleme so hat es mich hier mitgerissen. Was ich gut fand, man kann diesen zweiten Teil durchaus auch ohne Vorkenntnisse lesen und verstehen.
Der Prolog bietet einen tollen Einstieg und dann wird man, auch durch Zeitsprünge, mehr und mehr ins Geschehen hineingezogen. Die Spannung steigt kontinuierlich, zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung hindurch. Außerdem gibt es vielerlei andere Emotionen, die mich richtig begeistern konnten.

Das Ende empfand ich als richtig gelungen. In meinen Augen passt es sehr gut zur hier erzählten Geschichte, es schließt sie richtig gut ab und macht sie rund.

Zusammengefasst gesagt ist „Land of Gods. Die Kinder vom Olymp“ von Alia Cruz eine richtig guter Dilogieabschluss, der mich mitreißen konnte.
Sehr gut beschriebene Charaktere, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die man auch ohne Band 1 verstehen kann und die in meinen Augen sehr spannend und abenteuerlich gehalten ist, haben mich hier richtig begeistert und vollends zufriedengestellt.
Absolut zu empfehlen!

 

Rezension Teil 1
“Isle of Gods. Die Kinder von Atlantis”