Gelesen: “Gefährliche Wahrheiten” von Megan Miranda

Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Carlsen (21. Dezember 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551316422
ISBN-13: 978-3551316424
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Safest Lies

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Überall lauert Gefahr!
Das weiß die 17-jährige Kelsey nur zu gut. Denn ihre Mutter hat das Haus seit Kelseys Geburt nicht verlassen – seit sie mehreren Kidnappern entkommen konnte. Zu ihrem Schutz verhält Kelsey sich möglichst unauffällig. Doch ein Autounfall, bei dem sie von einem Mitschüler gerettet wird, löst ein wahres Medienfeuer aus. Als Kelsey wenig später abends nach Hause kommt, ist ihre Mutter verschwunden. Und auf dem Gelände verstecken sich Fremde. Aber das Böse wartet nicht im Dunkeln, sondern in der Vergangenheit.
(Quelle: Carlsen)

Der Jugendthriller „Gefährliche Wahrheiten“ stammt von der Autorin Megan Miranda. Die Autorin war mir bisher vollkommen unbekannt und so war ich gespannt was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover gefiel mir sehr gut und der Klappentext machte mich neugierig auf die Geschichte, die mich hier wohl erwarten würde.

Doe Charaktere hat Megan Miranda richtig gut ausgearbeitet. Sie alle waren für mich sehr gut vorstellbar und von den Handlungen habe ich auch alles gut verstanden und nachvollziehen können.
Kelsey ist die Protagonistin hier. Auf mich wirkte sie verletzlich aber auch tough. Kelsey weiß ziemlich genau was sie wann tun muss. Sie versucht einfach immer das Beste aus Allem zu machen. Mir gefiel es sehr gut, dass sie eine merkliche Entwicklung durchmacht.
Ryan ist ein junger Mann, den ich auf Anhieb total mochte. Er steht immer an Kelsey Seite, hilft ihr und unterstützt sie.

Neben den beiden genannten Charakteren gibt es noch einige andere Figuren, die hier auftauchen. Manche von ihnen werden aber nur angeschnitten, bleiben eher im Hintergrund.

Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ich habe ein paar Seiten gebraucht um mich einzulesen. Danach aber wurde es immer besser, ich kam gut und flüssig durch das Geschehen hindurch.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Kelsey. Megan Miranda hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Ich empfand diese als passen gewählt weil man Kelsey so viel näher sein konnte.
Die Handlung hat mich, nach der besagten Einlesezeit, wirklich gut gefesselt. Es beginnt hier zunächst mit dem normalen Alltag. Genau das wird aber benötigt um dann den Rest auch wirklich zu verstehen. Es mag etwas zäh sein, man gewöhnt sich aber dran. Danach dann zieht die Spannung immer weiter an und man will als Leser eigentlich nur wissen was weiter passiert. Es gibt zahlreiche Wendungen, die man so nicht erwartet, die neue Dinge ins Geschehen einbringen.

Das Ende empfand ich als spannend und gelungen. Dieser Abschluss der Handlung ist passend gewählt. Er schließt richtig gut ab und macht alles letztlich rund.

Abschließend gesagt ist „Gefährliche Wahrheiten“ von Megan Miranda ein Jugendthriller, der mich abgesehen von ein paar kleineren Dingen, richtig gefesselt hat.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein Stil, an den man sich erst gewöhnen muss, der dann aber flüssig und angenehm zu lesen ist und eine Handlung, die ich als spannend empfunden habe, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

 

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!